Für Promovierende der altertumswissenschaftlichen Fächer hat die Mommsen-Gesellschaft im August 2009 die Einführung der Jungmitgliedschaft für Promovierende der altertumswissenschaftlichen Fächer beschlossen. Die Öffnung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler geschieht in dem Bewusstsein, dass ein erheblicher Teil innovativer Forschungsarbeit bereits in Graduiertenkollegs und in individuell betreuten Dissertationen erbracht wird. Ziel ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler früher als bisher in die Arbeit der Mommsen-Gesellschaft einzubinden und in ihrer Qualifikationsphase gezielt zu fördern.

So besteht für bis zu 10 Jungmitglieder einmal jährlich die Chance, am Projekt 'Junge Altertumswissenschaft. Walter De Gruyter-Seminare' teilzunehmen. Dieser Nachwuchsworkshop wird seit 2011 finanziert von der W. de Gruyter-Stiftung.

Aus ihrem eigenen finanziellen Budget stellt die Mommsen-Gesellschaft zudem 500 Euro je Quartal zur Förderung von Tagungsaktivitäten des wissenschaftlichen Nachwuchses bereit. Antragsberechtigt sind Jungmitglieder laut § 9 der Satzung, die Entscheidung erfolgt jeweils nach Quartalsende durch Vorstandsbeschluss. Eventuelle Restbeträge können ins Folgequartal übertragen werden.

Gefördert wird die Durchführung selbst organisierter Doktorandenforen mit dem Ziel, sich über die eigene Universität hinaus mit dem altertumswissenschaftlichen Nachwuchs zu vernetzen und Erfahrungen in der Tagungsorganisation zu erwerben.

Außerdem können Reisekostenzuschüsse zu internationalen wissenschaftlichen Tagungen mit eigenem Vortrag beantragt werden.

Es genügt ein formloser Antrag, jederzeit einreichbar, an die Zuständige / den Zuständigen für Nachwuchsförderung mit kurzer Vorstellung des Tagungsthemas sowie des eigenen Vortragsthemas, der Motivation für die Teilnahme an dieser Tagung bzw. Organisation des Kolloquiums sowie einer Kostenaufstellung.

Der Jahresbeitrag für eine Jungmitgliedschaft beträgt ab 2018 € 18,00. Beantragen können Sie eine Jungmitgliedschaft hier.