Aktuelle Entwicklungen

Pressemitteilung von Gryter

 Mirjam E. Kotwick übersetzt und kommentiert Neuentdeckung auf Basis des Textes von Richard Janko

 Berlin, den 27. Juli 2017

Der 1962 in Griechenland entdeckte Derveni-Papyrus ist das älteste physisch erhaltene „Buch“ Europas und bietet für die Bereiche der frühgriechischen Philosophie und Religion sowie der antiken Literaturwissenschaft eine der wichtigsten Neuentdeckungen seit der Renaissance. Die Reste der zur Hälfte verbrannten Papyrusrolle enthalten eine Abhandlung (wohl verfasst am Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr.), in der ein uns namentlich unbekannter Autor eine orphische Theogonie allegorisch interpretiert. Der Derveni-Autor interpretiert den oftmals skandalösen orphischen Mythos von der Machtergreifung des Zeus als physikalische Erklärung der Entstehung unserer Welt. Der Papyrus-Text wirft viele Fragen auf, aber eröffnet gleichzeitig einen ungeahnten neuen Einblick in die griechische Welt des 5. und 4. vorchristlichen Jahrhunderts. - Mirjam E. Kotwick (The New School for Social Research, New York, USA) hat diesen enigmatischen wie faszinierenden Text nun erstmalig ins Deutsche übersetzt und ausführlich kommentiert. Ihre Einleitung gibt einen Überblick über Zustand und Rekonstruktion des Textes sowie den intellektuellen Hintergrund des Derveni-Autors. Übersetzung und Kommentierung basieren auf dem griechischen Text von Richard Janko, der hier erstmals in einer durch neue bildgebende Verfahren verbesserten Version erscheint.

De Gruyter

Eric Merkel-Sobotta

Director, Communications

Tel: +49 30 260 05 304

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Preisträger 2017: Prof. Dr. Elke Stein-Hölkeskamp und Prof. Dr. Karl-Joachim Hölkeskamp

Der mit 25.000 Euro dotierte Karl-Christ-Preis, der dem Andenken an den Marburger Althistoriker Karl Christ gewidmet ist, wird 2017 zum dritten Mal verliehen. Er zeichnet im zweijährigen Turnus herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Alten Geschichte und ihrer Nachbardisziplinen sowie der Wissenschafts- und Rezeptionsgeschichte des Altertums aus und wird im Wechsel an den Universitäten Frankfurt a.M. und Bern vergeben, wo die Tradition Karl Christs fortgeführt wird.

Die diesjährigen Preisträger sind ex aequo Prof. Dr. Elke Stein-Hölkeskamp und Prof. Dr. Karl-Joachim Hölkeskamp. Das Ehepaar hat in enger Zusammenarbeit über viele Jahre hinweg wichtige altertumswissenschaftliche Vorhaben und Publikationen vorbereitet und umgesetzt. Beide haben eine Vielzahl herausragender althistorischer Publikationen vorgelegt, die maßgeblich die Diskussionen um das archaische Griechenland und die römische Republik beeinflussen, immer wissenschaftsgeschichtlich reflektiert sind, theoretische Zugänge zur Alten Geschichte offensiv vertreten und weit über die Grenzen des Faches hinaus rezipiert werden. Karl-Joachim Hölkeskamp, der an der Universität zu Köln lehrt, und Elke Stein-Hölkeskamp, die zur Zeit Gastprofessorin für Antike Kulturgeschichte an der LMU München ist, haben dem Fach durch ihre intellektuelle Neugierde neue Perspektiven eröffnet und durch zahlreiche Kontakte die deutschsprachige Althistorie mit der internationalen Forschung vernetzt. In dem Bemühen, Fragestellungen und Gegenstände ihrer Disziplin auch einem breiten Publikum niveauvoll zu vermitteln, greifen sie ein zentrales Anliegen Karl Christs auf.

Die Verleihung findet am 29. April 2017 um 16.00 Uhr in der Abguss-Sammlung der Universität Frankfurt (Norbert Wollheim-Platz 1, 60629 Frankfurt) statt. Die Preisträger sprechen zu den Themen: „Ethos - Ehre - Exzellenz. Antike Eliten im Vergleich“. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Hartmut Leppin, Goethe-Universität, Historisches Seminar, Abteilung Alte Geschichte, Norbert Wollheim-Platz 1, 60629 Frankfurt; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Das Epic Poetry Network (EPN) ist ein internationales Netzwerk für die Erforschung und Lehre von griechischer und römischer Epik. Es wurde 2016 von Simone Finkmann und Christiane Reitz gegründet, um Experten für die epische Dichtung von Homer bis zum neulateinischen Epos zusammenzubringen und den Austausch von Informationen zu erleichtern sowie Kollaborationen zwischen Forschern in diesem Gebiet und diachronische intertextuelle Forschungsansätze anzuregen.
Das Netzwerk verfügt über eine Mailingliste, welche es registrierten Migliedern ermöglicht, wichtige Informationen zum griechischen und römischen Epos (vom frühen griechischen bis zum neulateinischen Epos) zu versenden, wie z.B. Ausschreibungstexte, neue Veröffentlichungen, aktuelle Forschungsprojekte und Kollaborationen, oder Ankündigungen von Tagungen, Seminaren und Workshops zur epischen Dichtung (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).
Die Homepage des Netzwerks gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in den verschiedenen Forschungsbereichen des griechischen und römischen Epos (www.epic-poetry-network.com/news-cfps-conferences-workshops-and-seminars) sowie eine Zusammenstellung der jüngsten Veröffentlichungen (www.epic-poetry-network.com/recent-publications) und von aktuellen und angekündigten individuellen oder kollaborativen Forschungsprojekte (www.epic-poetry-network.com/research-projects).

Mitglieder können ihre aktuellen Projekte registrieren lassen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und ihre Publikationen über die Mailingliste ankündigen oder direkt auf der Webseite darüber informieren (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Gründer:
• Simone Finkmann (Universität Rostock)
• Christiane Reitz (Universität Rostock)

Komitee:
• Irene de Jong (Universität Amsterdam)
• William Dominik (Universität Otago / Federal University of Bahia)
• Sylvie Franchet d'Espèrey (Universität Paris-Sorbonne)
• Marco Fucecchi (Universität Udine)
• Philip Hardie (Universität Cambridge)
• Stephen Harrison (Universität Oxford)
• Alison Keith (Universität Toronto)
• Helen Lovatt (Universität Nottingham)
• Damien Nelis (Universität Genf)
• Florian Schaffenrath (Universität Innsbruck)

Weitere Informationen finden Sie unter: www.epic-poetry-network.com

Registrierung: Um in die Mailingliste aufgenommen zu werden, senden Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder registrieren Sie sich einfach online: www.epic-poetry-network.com/online-registration.

E-Mail-Adresse für neue Veröffentlichungen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

E-Mail-Adresse für Ankündigungen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Um neue Projekte registrieren zu lassen, senden Sie bitte eine E-Mail mit den folgenden Informationen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!:

• Name
• Email
• Universitätszugehörigkeit
• Link
• Weitere Projektmitarbeiter
• Projekttitel
• Status: a) Doktoranden, b) Postdocs, c) Professoren
• Kurze Projektbeschreibung

Kontakt:

Epic Poetry Network (EPN)
Dr. Simone Finkmann
Tel. 0381 498-2779
Prof. Dr. Christiane Reitz
Tel. 0381 498-2781
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.epic-poetry-network.com
www.epische-bauformen.uni-rostock.de

 

Mitteilung

Report

Einladung

 

Die deutsche Redaktion der Année Philologique weist darauf hin, dass Autoren über drei Formulare auf folgender Internetpräsenz (Ende der Seite) auf ihre Publikationen (Monographien, Sammelbände, Aufsätze) aufmerksam machen können: Münchener Arbeitsstelle der Année Philologique

 

I decided to write this piece because this is the time of year when those who wish to become professional students of Greek and Latin are deciding where they should apply for graduate schools. I am now starting to see that the most interesting Phd projects on Greek and Latin are taking place in PhD programs for the Digital Humanities and I think that anyone who wishes to develop a career of sustained satisfaction needs to think carefully about how they move forward. At the present time, I am not aware of any traditional program in Greek and Latin that prepares students for satisfying and sustainable careers.

This essay falls into three parts. First I suggest some words of caution, including the well-known challenges about actually landing a permanent faculty position, the amount of work that you will need to commit if you want to maximize your chances for success and then, more substantively, something about the actual work that supports faculty Greek and Latin faculty positions in the United States and (much of) Europe. The second section briefly touches upon some fundamental topics that we must resolve if we are to rethink the study of Greek and Latin (as I think we must if we are to survive, or perhaps even flourish): the information that we produce, the knowledge that we internalize, the values that we advance and the basis for the survival of our field. The third section describes some topics that you will probably not find in a standard program for Greek and Latin but that would greatly enhance your ability to develop a sustainable career.

The complete essay can be found here.

 

Dear colleagues,

Yesterday the Swedish Government announced that they will end all state funding for the Swedish Institutes at Athens, Rome and Istanbul from 2017. Our research Institutes have no private funding and will therefore have to close down and terminate their work within two years.

The decision has been made without any prior consultation or investigations of the consequences: the Institutes will not be able to fulfill their responsibilities of taking care of archaeological material or sites in the Mediterranean, provide education within the fields of Classical Archaeology, Classics, Art History, Architecture and Social sciences, to conduct and publish research, give conferences, host cultural activities, take part in heritage management or run our research libraries in the Mediterranean countries.

The decision would be a huge tragedy for Classical research and education in Sweden and we ask you to consider signing the petition against it.

Unfortunately the list is for the moment only in Swedish but here is a translation.
Please enter through "Skriv på listan" (Sign the list).
Add your “förnamn” (name), “efternamn” (surname), emailadress (for verification only), “postort” (city), and “ämne/titel” (title/subject).
Press spara (save) and sign through the verification email.
Please spread the petition to anyone who might be interested in signing it.

Thank you for your support,
Gunnel Ekroth

Gunnel Ekroth, professor
Department of archaeology and ancient history
Uppsala University, Box 626, SE-751 26 Uppsala
Phone +46-18-471 62 47, fax +46-18-471 75 50

 

Bei der Bibliographischen Datenbank des Gnomon (GBD) wurde die Neuerung eingeführt, dass man seine neuen Titel auch selbst melden kann. Hierzu finden Sie hier einen Text mit allen Informationen.

 

Die französische Vereinigung Compitum, die sich vor allem mit Ideengeschichte und Repräsentation der Antike beschäftigt, hat ihr Informationsangebot um einen regelmäßigen Newsletter erweitert, auf den wir hiermit gerne hinweisen. Eine Eintragung kann auf der Seite http://www.compitum.fr/ vorgenommen werden.

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