Mommsen-Gesellschaft e.V.
Verband der deutschsprachigen Forscherinnen und Forscher auf dem Gebiete des Griechisch-Römischen Altertums
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Inhalt in Kategorie

    • Nov 02
      Dissertations- und Habilitationsverzeichnis der MG

      Freitag, 02. November 2018 11:31

      Alte Geschichte Klassische Archäologie Klassische Philologie
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      Baum, Maja

      Sklavenmedizin in der römischen Kaiserzeit

      Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 22.07.2022
      • Die Zusammenfassung ebenfalls veröffentlichen, falls vorhanden

      Innerhalb des Promotionsprojekts wird die medizinische und diätetische Behandlung erkrankter oder von Erkrankung bedrohter Sklavinnen und Sklaven während der römischen Kaiserzeit untersucht.

      Dabei werden sowohl Maßnahmen zur Vorsorge, also zum Erhalt des bestehenden Gesundheitszustandes, als auch die Handhabe mit arbeitsunfähigen Unfreien in die Betrachtung einbezogen.

      Die Entscheidung des Sklavenhalters, Geld und Ressourcen aufzuwenden, um den Untergebenen mit notwendiger Pflege zu versorgen, wurde von mehreren Motiven und Umständen beeinflusst.

      Anhand des Vorgehens des Herrn (dominus) ist also abzuleiten, ob die Fürsorge aus wirtschaftlichem Interesse (Stichwort ‚Homo oeconomicus‘) heraus motoviert ist oder, etwa durch eine persönliche Bindung, ein soziales Interesse an der Gesundheit des juristisch als Sache eingestuften Menschen liegt. Weiterhin sollen auch die normativen Erwartungen der Gesellschaft und Hausgemeinschaft an den Familienvater (pater familias) berücksichtigt werden.

      Die Medizin bietet darüber hinaus einen einzigartigen Ansatz für Abhängigkeitsstudien, da sie auf einer vielschichtigen Zwei-Personen-Beziehung basiert, die jedoch aufgrund verschiedener Einflussfaktoren nicht isoliert, sondern in einem größeren Zusammenhang betrachtet werden muss.

      Die Auswertung und Interpretation verschiedener lateinischer Quellen, von medizinischen und landwirtschaftlichen Ratgebern, über literarische Texte bis hin zu juristischen Corpora stellt das Fundament des Vorhabens dar. Diese für das Thema relevanten Werke wurden überwiegend im 1. bis 3. Jh. n. Chr. abgefasst, sodass diese Zeit auch den temporalen Rahmen der Arbeit darstellt, wenngleich bei gewissen Fragestellungen zur ganzheitlichen Betrachtung diese Grenzen überschritten werden können.

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      Becker, Marthe

      Ethnographie und Kirchengeschichte

      Universität Bielefeld 25.05.2023
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      Brandt, Sven-Philipp

      Nachhaltigkeitsstrategien im klassischen Athen

      Universität Göttingen 01.07.2016
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      Brockkötter, Philipp

      Die Imitatio Augusti. Untersuchungen zu Vergangenheitsbezügen in der Julisch-Claudischen Zeit

      Justus-Liebig-Universität Gießen/ International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) 03.12.2018
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      De Rentiis, Christina

      Die spätantiken kaiserlichen Leibgarden (4.-6. Jahrhundert)

      Univeristät Rostock 05.09.2022
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      Decker, Christopher

      Monarch und Princeps. Die Demonstration des kaiserlichen Ranges und die Dynamik des senatorischen honor im 1. Jh. n. Chr.

      Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 01.04.2023
      • Die Zusammenfassung ebenfalls veröffentlichen, falls vorhanden

      Die Rolle des römischen Kaisers ist insbesondere im frühen Principat mit einer Paradoxie umwoben, die sich in den Extremen einer zurückhaltenden und expressiven Repräsentation entfaltet. Seit der Etablierung des neuen Herrschaftssystems sah sich der Kaiser mit den republikanisch gewachsenen Demonstrationsformen des senatorischen Ansehens konfrontiert, das unter dem Begriff honor als zentrale Ordnungskategorie der Aristokratie gefasst werden soll. Der Herrscher musste sich dieser tradierten Repräsentationsmechanismen bedienen, um den senatorischen Ansprüchen zu genügen, die eine partielle Verschleierung seines herausgehobenen Ranges verlangten. Zugleich wurde jedoch eine spezifische Ausprägung des kaiserlichen Auftretens in der soziopolitischen Öffentlichkeit erwartet und auch durch dessen herausgehobenen sozialen Status unumgänglich. Denn erst eine entsprechende Visualisierung verlieh dem spezifischen honor – in der auf öffentlicher Wahrnehmung und Darstellung beruhenden römischen Gesellschaft – die Wirkungskraft des Prestiges (auctoritas).

      Das Ziel dieses Promotionsprojekt lautet somit, die Entwicklung und Entfaltung einer kaiserlichen Darstellungsstrategie von Augustus bis Domitian herauszuarbeiten, die den Rang des princeps nach außen hin demonstrierte. Dem schließt sich eine Analyse des herrscherlichen Umgangs mit den senatorischen Darstellungsformen des honor an.

      Auf diese Weise sollen Entwicklungslinien einer kaiserlichen Rangentfaltung in ritueller Performanz sowie repräsentativer Visualisierung in Bild und Text erkennbar gemacht werden. Dabei werden die Überlegungen von Andreas Alföldi zur Repräsentation der römischen Kaiser durch das Habitus-Konzept von Pierre Bourdieu erweitert.

      Ferner wird untersucht, ob die Zurücknahme der öffentlichen Visualisierung des herrscherlichen Ranges als singulärer Erklärungsansatz für die Kommunikations- und Integrationsprozesse der römischen Führungsschichten im 1. Jahrhundert n. Chr. begriffen werden kann. Der Kaiser soll daher nicht nur als die Verhältnisse nivellierender princeps, sondern auch als die machtpolitische Realität abbildender Monarch gefasst werden

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      Diemke, Justine

      Depressionen in der Antike

      Universität Hamburg 01.04.2020
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      Egetenmeier, Philip Zwischen zwei Welten. Die Königsfreunde im Dialog zwischen Städten und Monarchen vom Jahr der Könige bis zum Frieden von Apameia (306-188 v. Chr.)  (publiziert 2021) Hamburg 29.08.2018
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      Ferrara, Pasquale

      La pazza gioia. Mänaden, Sakralität und das dionysische Weibliche zwischen Mythos und Geschichte in Griechenland und Rom

      Universität Potsdam 28.11.2023
      • Die Zusammenfassung ebenfalls veröffentlichen, falls vorhanden

      Ziel der Studie ist es, ein umfassendes Bild der Mänaden und des Menadismus in der Antike zu zeichnen, wobei sowohl schriftliche als auch ikonographische Quellen untersucht werden. Im Zentrum stehen die Analyse des dionysischen Weiblichen im sozio-religiösen Diskurs, die Untersuchung der Sakralität der Mänaden in Griechenland und die Untersuchung der Veränderungen, die die Mänaden in Rom auf religiöser, sozialer und politischer sowie auf künstlerischer und literarischer Ebene betrafen. 

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      Fischer, Jens
      Göttliche Botschaften aus sterblicher Feder – Pseudepigraphische Orakel und ihre Verbreiter im Athen des 6. bis 4. Jahrhunderts v. Chr.
      Potsdam 01.04.2023
      • Die Zusammenfassung ebenfalls veröffentlichen, falls vorhanden

      Orakelsprüche stellen einen ebenso berühmten wie zentralen Bestandteil antiker Glaubensvorstellungen dar. Neben jenen mit festen Heiligtümern wie Delphi, Didyma oder Klaros verbundenen Orakeln existierten dabei auch pseudepigraphische Orakel, die mythischen Seherinnen und Sehern der Vorzeit zugeschrieben wurden. Doch während die Bedeutung der großen Heiligtümer seit langem das Zentrum zahlreicher Studien darstellt, ist der konkrete Einfluss jener pseudepigraphischen Orakel und der Personen, die sie verbreiteten, auf den Bereich des Politischen sowie auf die gesellschaftlichen Entwicklungen und die kulturelle Produktion noch immer nur sehr wenig erforscht. Das Ziel des Projekts besteht daher in einer erstmaligen monographischen Aufarbeitung solcher in der athenischen Bevölkerung zirkulierenden pseudepigraphischen Orakel und ihrer Verbreiter in der Zeit von der peisistratidischen Tyrannis bis zu Athens Niederlage im Lamischen Krieg. Den zentralen Gegenstand der Untersuchung bildet dabei der sich in unseren Quellen abzeichnende Einfluss dieser Orakel auf den Bereich des Politischen sowie auf die gesellschaftlichen Entwicklungen und die kulturelle Produktion. Zu dessen Erschließung wird im Rahmen methodischer Vorarbeiten zuerst eine breite Materialbasis geschaffen, indem die z. T. weit über unsere antiken Quellen verstreuten Zeugnisse zusammengetragen werden. In den weiterführenden Schritten der Untersuchung werden die gewonnenen Daten dann unter Einbeziehung der modernen religions-, geschichts- und kulturwissenschaftlichen Forschungsergebnisse weiterführend betrachtet, diskutiert und konsequent mit geeigneten Parallelquellen kontextualisiert. Im Ergebnis leistet die Studie einen Beitrag zur religions- und kulturwissenschaftlichen Rekonstruktion der besagten Epoche.

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      Freiherr von Danckelman, Peter

      Zwischen Steppe und Polis. Die transkulturelle Prägung der palmyrenischen Eliten und ihrer Institutionen

      Oldenburg 11.06.2023
      • Die Zusammenfassung ebenfalls veröffentlichen, falls vorhanden

      Die Arbeit befasst sich mit der Auswertung der im DFG-Projekt Prosopographica Palmyrena erstellten ditigalen Prosopographischen Datenbank der Palmyrener. Zu diesem Zweck wurden sämtliche bekannten editierten palmyrenischen Inschriften (circa 3500 Stück, datierend zwischen circa 30 vor und 370 n. Chr.) auf die darin enthaltenen biographischen Informationen hin untersucht. Das gewonnene Material wurde sodann zur besseren Auswertung und späteren Nutzbarkeit durch die Palmyra-Forschung in eine Datenbank eingespeist. Ziel der Arbeit ist es nun, die gewonnenen Daten zu nutzen um ein besseres Verständnis der palmyrenischen Institutionen zu gewinnen.

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      Gebler, Aaron

      Zur Bedeutung und Verwendung von Losverfahren in Athen und im griechischen Raum vom 7. bis 5. Jh.v.Chr. 

      Universität Leipzig 30.04.2019
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      Gindele, Maximiliane

      Vielzeitige Stadtbilder. Spätrepublikanische und kaiserzeitliche Perspektiven auf die Zeitschichten von Architektur in Rom

      Eberhard Karls Universität Tübingen 24.02.2022
      • Die Zusammenfassung ebenfalls veröffentlichen, falls vorhanden

      Das Erscheinungsbild einer Stadt verändert sich unablässig. Architektur wird geplant, fertiggestellt, zerstört, wiederhergestellt, umgebaut und überbaut. Bauvorhaben werden verwirklicht, aber auch abgeändert, aufgegeben oder nie begonnen. Folglich stellt das gegenwärtige Aussehen einer Stadt nur eine Momentaufnahme und eine Möglichkeit unter vielen dar. Architektur, die zu einem Zeitpunkt sichtbar ist, kann zu anderen Zeiten unsichtbar sein – und umgekehrt. Doch der wissende Betrachter ist sich mancher dieser unsichtbaren Bauten bewusst und bezieht daher ausgehend von der eigenen Gegenwart auch Architektur der vergangenen, zukünftigen und ‚anderen‘ Stadt in sein Stadtbild mit ein. Er blickt nicht nur auf die Stadt wie sie ist, sondern auch wie sie war, sein wird, hätte und würde sein können. In seiner Vorstellung überlagert sich so die Architektur mehrerer Zeitschichten und formt ein vielzeitiges Stadtbild.

      In meiner Dissertation untersuche ich diese zeitliche Vielschichtigkeit von Stadtbildern im antiken Rom. Der Fokus richtet sich dabei auf die Autoren der späten Republik bis mittleren Kaiserzeit (von Cicero bis Iuvenal), da sich in dieser Zeitspanne in Rom eine umfassende politische wie urbanistische Transformation vollzog, die sich auch darauf auswirkte, wie die Zeitverhältnisse von Architektur und die Vielzeitigkeit der Stadt wahrgenommen und beschrieben wurden.

      Aus einer kulturgeschichtlichen Perspektive wird folgenden Fragen nachgegangen: Wann und warum schrieben die antiken Autoren über Architektur jenseits der gegenwärtigen Stadt? Wie wurde die Architektur verschiedener Zeitschichten von ihnen beschrieben und zueinander in Bezug gesetzt? Welche Wechselwirkungen bestanden zwischen diesen Stadtbildern und Zeitvorstellungen, den jeweiligen Kontexten der Autoren sowie zeitgenössischen Entwicklungen und Diskursen? Basierend auf einer umfassenden Materialsammlung werden ausgewählte Beschreibungen zunächst in Fallstudien untersucht und dann übergreifend ausgewertet, verglichen, eingeordnet und interpretiert. Für die Untersuchung der Zeitschichten und Zeitverhältnisse von Architektur wird dabei ein neues Modell entwickelt und angewandt, das sich künftig auch auf andere Städte und Epochen übertragen lässt.

      Inhaltlich soll diese Arbeit aufzeigen, dass Architektur auch jenseits des gegenwärtig Gebauten eine große Wirkmacht in Diskursen entfalten konnte, dass die Stadt Rom von den antiken Autoren als zeitlich vielschichtig wahrgenommen und beschrieben wurde und dass diese vielzeitigen Stadtbilder in zeitgenössischen Kontexten entstanden und wiederum auf diese zurückwirkten. Damit möchte dieses Projekt eine innovative Perspektive auf die Denkweisen und Deutungsmuster im spätrepublikanischen und kaiserzeitlichen Rom eröffnen und auf das kulturgeschichtliche Potential der Untersuchung von antiken Zeitvorstellungen hinweisen.

      Bearbeiten Ansehen
      Grotherr, Kevin

      Herrschaft qua Amt oder Charisma? ‚Bischofsherrschaft‘ zwischen Lusitania und Levante im 6. und 7. Jahrhundert

      Universität Hamburg 21.04.2022
      • Die Zusammenfassung ebenfalls veröffentlichen, falls vorhanden

      Im Dissertationsprojekt wird das Phänomen der ‚Bischofsherrschaft‘ untersucht sowie überregional verglichen. Unter diesem Terminus werden weltliche Lokalherrschaften spätantiker Bischöfe subsumiert, die sich in Reaktion auf neue politische Verhältnisse im poströmischen Gallien etabliert hätten. Ziel des Projektes ist es festzustellen, ob und inwiefern das Bischofsamt während der ‚Long Late Antiquity‘ als Herrschaftsamt verstanden werden kann und mit welchen Modalitäten und Legitimationsgrundlagen eine mögliche ‚Herrschaft‘ des Bischofs einhergeht. Dabei soll eine solche primär an der episkopalen Autorität innerhalb von Gesellschaftsgruppen und nicht ausschließlich am institutionellen Verhältnis des Episkopats zu einer ‚staatlichen Zentralgewalt‘ bewertet werden. Um dies gewährleisten zu können, wird dem Projekt der soziologische Herrschaftsbergriff von Max Weber zu Grunde gelegt sowie die Perspektive der ‚Beherrschten‘ einbezogen. Der regionale Fokus bleibt dabei nicht auf den gallischen Raum beschränkt. Vielmehr wird geprüft, ob sich ‚Bischofsherrschaften‘ auch für eine andere poströmische Region des Westens, nämlich für die Iberischen Halbinsel, oder selbst für das Oströmische Reich feststellen lassen. Entsprechend werden vier Fallbeispiele aus West und Ost (6.–7. Jahrhundert) in einer Zusammenschau aus hagiographischen, archäologischen sowie anderen literarischen Quellen (Epigraphik, Konzilakten, Briefe etc.) auf eine episkopale Herrschaftsstellung hin überprüft und miteinander verglichen.  

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      Haake, Anna-Sophie

      Herrschaft und Image. Untersuchungen zur Repräsentationspolitik Pyrrhos' von Epiros

      Universität Münster 15.04.2024
      Bearbeiten Ansehen
      Heijden, Rogier van der

      Constructing the Past: Imperial Temporality and Civic Identity in Roman Sardis and Gerasa

      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 31.01.2024

      The ancient Mediterranean was an imperial world. Great empires had followed one another since the Assyrian Empire. But it was also a world in which the past was an inextricable part of the present. Especially in the 2nd century AD, an increasing number of engagements with the past and reflections on historical identity are visible. Both phenomena are well documented and have been studied extensively. The combination, that is, the presence of pre- and non-Roman imperial histories in reflections on identities in the Roman present, has rarely been discussed. In this dissertation, I examine the role of pre-Roman imperial histories and their influences on the construction of local and regional identities in the public space of cities of the eastern provinces within the Roman Empire. As case studies, firstly, Lydian Sardis in the province of Asia is discussed and secondly Gerasa in the province of Syria/Arabia, which was founded in the Hellenistic period by Alexander the Great or the Seleucids. To this end, the following questions are asked: First, I will examine to what extent pre-Roman imperial histories were a meaningful category for the construction of collective urban identities and what their relative value was compared to myths. Second, I will examine to what extent imperial administrative structures and political and cultural networks influenced the construction and representation of urban identities. Finally, the role of the city as space and especially the spatiality of inscriptions as an actor will be included. I will show that pre-Roman imperial histories of cities in the eastern provinces of the Roman Empire were important elements for the construction and negotiation of collective memories and urban identities, that they were influenced by (changes in) imperial structures, and that the city as space – and the public spaces of the city – played a central role in the transmission of these identities.

      Bearbeiten Ansehen
      Hinsch, Moritz

      Ökonomik und Hauswirtschaft im antiken Griechenland  (publiziert 2021)

      Humboldt-Universität zu Berlin 11.07.2018
      Bearbeiten Ansehen
      Höhn, Maximilian

      Zwischen Machtfaktor und Belastungsprobe. Die oströmischen Heermeister von Arcadius bis Anastasius I.

      Friedrich-Schiller-Universität Jena 30.05.2025

      Die Dissertation widmet sich der Erforschung des oströmischen Heermeisteramtes in der Zeit von Kaiser Arcadius bis Anastasius I. (395 bis 518 n. Chr.). Auf der Grundlage einer systematischen Analyse des politischen und militärischen Agierens der zentralen magistri militum soll erstmals umfassend die Rolle dieser Beamten im Machtgefüge des oströmischen Reiches analysiert werden.

      Dabei wird der besondere Charakter des oströmischen Heermeisteramtes aus den inneren strukturellen Faktoren des östlichen Reichsteils heraus erklärt werden. Die Arbeit wird dabei ein umfassendes Bild des Heermeisteramtes im Allgemeinen herausarbeiten und gezielt die Handlungsspielräume der östlichen Heermeister untersuchen. Darüber hinaus wird durch die Untersuchung der strukturellen und institutionellen Kontrollmechanismen ein tieferer Einblick in die Organisation und das Funktionieren des oströmischen Reiches gewonnen.

      Bearbeiten Ansehen
      Holm, Silvia

      Die Sukzessionsproblematik im römischen Palastkaisertum – im Spannungsfeld von Dynastie und Meritokratie vom 5. bis in das 7. Jahrhundert

      Universität Rostock 13.03.2023
      • Die Zusammenfassung ebenfalls veröffentlichen, falls vorhanden

      Geplant ist die Untersuchung der designierten Nachfolger und der Sukzessionsproblematik spätrömischer Augusti und ihres Umfelds mit besonderem Augenmerk auf den Veränderungen im fünften und sechsten Jahrhundert.

      An der Schnittstelle zwischen Römischem und Byzantinischem Reich werden ihre Legitimation und Herrschaftsteilhabe (z.B. repräsentativ, militärisch) untersucht. Ebenso wird die Möglichkeit sozialer Mobilität als meritokratische Grundlage ihrer Designation im Gegensatz zur dynastischen Rangfolge betrachtet. Dies schließt Usurpatoren mit designierten Nachfolgern ein und umfasst auch Widerstand gegen Designation, besonders die Erhebung zum Caesar.

      Ziel ist die Entwicklung eines Modells, dass die Machtverhältnisse um die kaiserliche Nachfolge in der Spätantiken Römischen Monarchie systematisiert abbildet, um die politisch-dynastische Bedeutung von Erhebungen in den kaiserlichen Rang umfassend zu erschließen.

      Bearbeiten Ansehen
      Horneff, Jan Lukas Invektivität im Gerichtswesen der römischen Republik und Kaiserzeit Dresden 27.11.2018
      Bearbeiten Ansehen
      Huayna Avila, Claudio SImon

      Demokratie durch Los: Entstehung, Entwicklung, Verwendung und Bedeutung des Losverfahrens im klassischen Athen

      Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 20.07.2020
      • Die Zusammenfassung ebenfalls veröffentlichen, falls vorhanden

      In der athenischen Demokratie des 5. und 4. Jhs. v. Chr. war es üblich, fast alle politischen Amtsträger durch Losverfahren jährlich zu bestellen. Nur wenige Beamte mit militärischen, finanziellen und religiösen Aufgaben wurden durch Wahl in der Volksversammlung bestimmt. Die Priorisierung des Losverfahrens folgte einer durchdachten Logik: Auch wenn die Athener keine Gewaltenteilung oder unabdingbaren Grundrechte kannten und politische Rechte nur erwachsenen männlichen Bürgern vorbehalten waren, versuchten sie, so weit wie möglich ihre politische Gleichheit (isonomía) zu realisieren. Dazu entwickelten sie verschiedene Schutzmechanismen und Verfahrensweisen, deren Wichtigste die Losung darstellte. Setzt die Wahl die Eignung eines Kandidaten voraus und spielen darüber hinaus dessen rhetorisches Geschick, sozioökonomischer Status und Auftretensweise eine herausragende Rolle, sicherte die Losung durch das Zufallsprinzip eine breite Streuung der staatlichen Ämter innerhalb der Bürgerschaft.

      Trotz der zentralen Bedeutung des Losverfahrens für den Charakter und die Funktionsweise der athenischen Demokratie ist noch nie systematisch untersucht worden, wie die Losung im klassischen Athen entstand, welche Formen sie im Laufe der Zeit annahm, in welchen Bereichen des öffentlichen Lebens sie zur Anwendung kam und auf welche Weise sie als demokratische Idee verstanden wurde. Ziel des vorliegenden Dissertationsvorhabens ist es, diesen Fragen nachzugehen und dabei den Umgang mit dem Losverfahren im klassischen Athen zu erforschen.

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      Konstantinidou, Christina

      Verführt vom Pathos. Die sizilische Expedition und der stille Fall Athens

      unter dem Schatten  von Selbsttäuschung und emotionaler Dynamiken.

      Potsdam 06.07.2025
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      Diese Dissertation untersucht die Rolle von Emotionen in der politischen Entscheidungsfindung und im öffentlichen Leben Athens im 5. Jh. v. Chr., insbesondere im Kontext der Sizilischen Expedition (413 v. Chr.). Anders als das gängige Bild von der griechischen Antike als Welt der Vernunft zeigt die Arbeit, dass Emotionen wie Angst, Zorn, Ehrgeiz oder Hoffnung das gesellschaftliche und politische Handeln wesentlich prägten. Emotionen gelten hier als kulturell konstruiert und in sozialen Normen und Vorstellungen eingebettet.

      Im Zentrum steht die Frage, wie Emotionen und persönliche Charakterzüge von Akteuren – insbesondere Alkibiades und Nikias – politische Entwicklungen beeinflussten. Alkibiades erscheint als Beispiel für politische Hybris und Narzissmus, während Nikias als vorsichtiger, religiös geprägter Gegenspieler dargestellt wird. Grundlage der Analyse sind antike Quellen, vor allem Thukydides, Plutarch, Diodor, aber auch literarische Werke wie Aristophanes’ Frösche. Die Darstellung der Ereignisse wird durch Diskursanalyse und Quellenkritik ausgewertet. Moderne psychologische Konzepte wie Narzissmus werden zur Interpretation herangezogen.

      Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Desinformation und Manipulation – vergleichbar mit heutigen Fake News – sowie deren Wirkung auf kollektive Emotionen und politische Entscheidungen. Die Arbeit beleuchtet, wie gezielte Fehlinformationen, etwa vor oder während der Sizilischen Expedition, Ängste schürten und Entscheidungen beeinflussten.

      Der Ostrakismos und das Exil werden als emotionale und politische Instrumente betrachtet: Reaktionen auf Unsicherheit, Angst oder Schuldzuweisung, die oft impulsiv erfolgten. Die Arbeit fragt, ob diese Mechanismen der emotionalen Entlastung dienten oder strategisch eingesetzt wurden.

      Ziel ist es, zu zeigen, dass Emotionen nicht nur private, sondern auch zentrale politische Kräfte waren, die über Aufstieg und Fall Athens mitentschieden. Die Untersuchung liefert somit neue Perspektiven auf das Wechselspiel von Gefühlen, Macht und gesellschaftlicher Entwicklung in der athenischen Demokratie.

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      Kubon, Leonard Maximilian

      Zwischen Inklusion und Exklusion - Zur Entstehung und Entfaltung staatlicher Strukturen bei den frühen Westgriechen

      Johann Wolfgang Goethe-Universität 07.07.2021
      • Die Zusammenfassung ebenfalls veröffentlichen, falls vorhanden

      Die Entstehung und Entfaltung staatlicher Strukturen stieß bei den Westgriechen auf eine andere Ausgangslage als im sogenannten griechischen Mutterland. Denn die Apoikien waren Neugründungen und konnten nicht auf lange Siedlungsgeschichten zurückblicken, die Aussiedlergemeinschaften bestanden häufig aus Gruppen verschiedener Herkunft und vor Ort musste ein Auskommen mit den indigenen, nicht-griechischen Gesellschaften gefunden werden.  

      Aufgrund dieser besonderen Situation geht die Arbeit von der Annahme aus, dass der Prozess der Polisgenese in Sizilien und Unteritalien nicht einfach nur synchron zur restlichen griechischen Welt verlief, sondern durchaus eigenständige Züge trug. Deshalb soll dieser Entwicklung unter der Frage "Wie entstehen und entfalten sich staatliche Institutionen und Verfahren bei den frühen Westgriechen?" nachgegangen werden.

      Hierfür sollen einzelne Poleis Siziliens und Unteritaliens als Fallbeispiele herangezogen werden und im Zeitraum von den ersten Gründungen (2. Hälfte des 8. Jahrhunderts) bis zum Aufkommen der "großen" Tyrannen an der Wende vom 6. zum 5. Jahrhundert untersucht werden.

      Bearbeiten Ansehen
      Lakner, Antonia

      Menschenmassen und politische Kultur im Osten des Römischen Reiches im 1. und 2. Jh. n. Chr.

      Eberhard Karls Universität Tübingen 12.04.2023
      Bearbeiten Ansehen
      Macura, Victoria Maria

      Korruption und Geschlecht. Diskursive Konstruktionen von männlicher und weiblicher Korruption im klassischen Athen

      Universität Potsdam 04.11.2023
      • Die Zusammenfassung ebenfalls veröffentlichen, falls vorhanden

      Die Studie nähert sich dem facettenreichen Phänomen der antiken Korruption, indem sie Korruptionsdiskurse in geschlechtsspezifischer Perspektive für die Zeit des klassischen Athens untersucht. Im Zentrum stehen die bisher von der antiken Korruptionsforschung außer Acht gelassenen Themenfelder Ehebruch und Prostitution sowie die Frage, wie Korruption innerhalb dieser in den zeitgenössischen Diskursen für die Geschlechter konstruiert wurde. 

      Bearbeiten Ansehen
      Michel, Christian Das politische Handeln von Hofeunuchen im Oströmischen Reich (395–636) Uni Duisburg-Essen 12.07.2021
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      Eunuchen lassen sich als Phänomen über die gesamte Menschheitsgeschichte hinweg in den unterschiedlichsten Kulturen greifen. Besonders bekannt sind Palasteunuchen, ­­die im Chinesischen Kaiserreich, dem Osmanischen Reich, dem Perserreich und dem Römischen Reich als Wächter des herrscherlichen Schlafgemachs und politische Berater in Spitzenpositionen aktiv waren. Als soziopolitischer Akteur stellen sie eine Besonderheit dar: in ihnen vereinen sich großer politischer Einfluss und Nähe zum autokratischen Herrscher mit sozialer Stigmatisierung, die extreme Unsicherheiten mit sich brachte.

      Besonders im Oströmischen Reich der Spätantike gelang es den Hofeunuchen, die Politik zu beeinflussen. Durch ihre Entmannung stellten sie keine Gefahr für den Herrscher und seine Dynastie dar und waren damit besonders geeignet für die Aufgaben in seinem direkten Umfeld. Sie verdankten ihre herausgehobene Stellung jedoch allein dem Kaiser und waren ansonsten eine gesellschaftliche Randgruppe mit geringem Einfluss. Damit waren sie vom Phänomen der Kontingenz, das sich etwa in Form von Herrscherwechseln und politischen Krisen manifestieren konnte, in starkem Maße betroffen.

      Wie die Eunuchen mit dieser prekären Position umgingen soll im Rahmen des Dissertationsvorhabens geklärt werden. So soll das politische Handeln der Eunuchen untersucht und insbesondere nach der Zukunftsorientierung ihres Wirkens gefragt werden. Für die Hofeunuchen stellte die Kontingenz Risiko und Chance zugleich dar. Als sozialen Außenseitern konnte ihnen ein Aufstieg in den innersten Machtzirkel gelingen, der für viele andere Akteure nicht vorstellbar war: Der Eunuch Eutropius erlangte im Jahr 399 die Konsulwürde, ehe er nur wenig später all seiner Ämter enthoben und verbannt wurde. Während die Ernennung zum Konsul von vielen antiken Autoren als unverzeihlicher Normbruch gesehen wurde, illustriert sie zugleich die Möglichkeiten, die die Kaisernähe den Eunuchen bieten konnte.

      Es stellt sich daher die Frage, inwieweit sich die Hofeunuchen ihrer Situation und damit auch der Kontingenz bewusst waren und wie sie damit umgingen. Die Betrachtung konzentriert sich räumlich und zeitlich auf das Oströmische Reich im Zeitraum von der faktischen Reichsteilung im Jahr 395 bis zum Jahr 636, mit dem das Ende Ostroms als globale Großmacht einherging. Eine Analyse der politischen Handlungen der Hofeunuchen scheint für das Verständnis der Geschichte Ostroms dabei fundamental wichtig, da sie als bestimmendes Phänomen über den gesamten Zeitraum greifbar sind und die Geschicke des Reichs maßgeblich beeinflussten.

      Bearbeiten Ansehen
      Reimer, Bastian Rache und Racheverzicht in der Römischen Republik und frühen Kaiserzeit Technische Universität Dresden 20.07.2017
      Bearbeiten Ansehen
      Schiemann, Konstanze

      Animal Hunts in Late Antiquity. Changes in Practices and Perceptions in the East of the Roman Empire

      (Tierhetzen in der Spätantike. Wandlungen in Wahrnehmung und Praxis im Osten des Römischen Reichs)

      Johannes Gutenberg-Universität Mainz 02.11.2017
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      In der Spätantike waren Tierhetzen eine sehr beliebte Form der öffentlichen Massenunterhaltung in den Städten des Römischen Reichs. Zugleich wurden sie aber von christlichen Autoritäten scharf kritisiert, die in den spektakulären Kämpfen von Tieren und Menschen ein heidnisches Ritual sahen, das die Seelen der Zuschauer korrumpierte. Die Tierhetzen können also als eine umkämpfte kulturelle Praxis verstanden werden, die sich in der sich wandelnden spätantiken Gesellschaft als Kristallisationspunkt für verschiedene Konflikte darstellte. In meinem Dissertationsprojet untersuche ich diese Konfliktpunkte und nehme dabei verschiedene Akteursgruppen in den Blick, die aus unterschiedlichen Perspektiven heraus ein Interesse an den Tierhetzen hatten. Die Arbeit ist eine Fallstudie dafür, wie die spätantike Gesellschaft mit der Gleichzeitigkeit von althergebrachten Römischen Traditionen und den neuen Imperativen des Christentums umging.

      Die Arbeit wird auf Englisch verfasst und an der Universiteit van Amsterdam von Prof. Dr. Emily Hemelrijk und Dr. Sofie Remijsen betreut.

      Bearbeiten Ansehen
      Schmidt, Raffael

      Die Livius-Tradition zwischen informationeller Heteronomie und autonomer Identität

      Friedrich-Schiller-Universität Jena 23.05.2023
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      Hauptziel des Dissertationsprojektes ist die Erarbeitung eines theoretischen Fundaments für Rekonstruktionsversuche bedeutender Aspekte der libri amissi des Livius (z.B. Personenportraits mittel- und spätrepublikanischer Akteure).  Zu diesem Zweck muss die Renarrationsmethodik der Autoren im "engeren Kreis" der Livius-Tradition einer genauen Analyse unterzogen werden, um Rückschlüsse auf den jeweiligen autonomen Umgang mit historischen Informationssamples des Livius zu ermöglichen. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse soll danach an ausgewählten Beispielen demonstriert werden, inwieweit die Möglichkeit besteht, über die Epitome auf verlorenes Material des livianischen opus magnum zuzugreifen. Autoren und Werke, die in diesem Zuge innerhalb ihrer direkten Vergleichsmöglichkeiten zur Ab urbe condita ausgewertet werden sollen, sind (in der mutmaßlichen chronologischen Reihenfolge) Florus, die Periochae, die Oxyrhynchia, Eutrop, Festus, Iulius Obsequens, Orosius und Cassiodor.

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      Sippel, Benjamin

      Das Alltags- und Sozialleben des Tempelpersonals im kaiserzeitlichen Fayum

      Universität Erfurt 01.10.2014
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      Stühmer, Noreen

      Homo novus. Eine problematische Kategorie in der modernen Forschung zur politischen Kultur der römischen Republik.

      Ruhr-Universität Bochum 27.04.2022
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      Thies, Alexander

      Der Körper von Herrscherfrauen in Spätantike und Frühmittelalter

      Universität Bern 25.11.2020
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      Das Teilprojekt untersucht im Sinne einer "langen Spätantike" die Konzeptionen, Transformationen und das Fortwirken antiker Traditionen der Körper von Herrscherfrauen von der Hohen Römischen Kaiserzeit bis in das 8. Jh. n. Chr. in den Monarchien des gesamten Mittelmeerraumes. Dabei soll die Perspektive jedoch über eine Frauengeschichte hinaus zu einer Geschlechtergeschichte erweitert werden, da die Körper von Herrscherfrauen vor allem deshalb interessieren, weil sie als weibliches Pendant zum männlichen Herrscher die Kategorie Geschlecht besonders deutlich werden lassen. Ein besonderes Augenmerk liegt daher auch auf jenen Fällen, in denen Herrscherfrauen in der Repräsentation verstärkt einbezogen oder auch gerade bewusst ausgeblendet werden, die Monarchie also als reine Männersache konzeptualisiert wird. Diese kulturübergreifende Vorgehensweise in der longue-durée-Perspektive soll  demnach die erhofften Ergebnisse für die Alte Geschichte, die Frühmediävistik, die historische Monarchieforschung und die Geschlechtergeschichte anschlussfähig machen.

       
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      Thongsan, Caroline

      Zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit. Die theriomorphe Göttlichkeit des Alten Ägypten aus der Perspektive antiker griechischer Autoren

      Carl von Ossietzky Universität Oldenburg 07.10.2021
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      Im Alten Orient war der Theriomorphismus in der Religion umfangreich und breit gefächert.  Das Alte Ägypten, mit seiner nicht nur polytheistischen, sondern auch hybriden Götterwelt und dem Tierkult der Spätzeit, stellt dabei eines der bekanntesten Beispiele für religiös motivierte Tierverehrung dar: die löwenköpfige Göttin Bastet, Anubis mit dem Kopf eines Schakals oder Geb, der eine Gans auf seinem Haupt trug – die theriomorphen Ausprägungen waren mannigfaltig. Zugleich blieben sie auch von den Zeitgenossen nicht unbemerkt. Griechen, wie der Geschichtsschreiber Herodot oder der Geograph Strabon, berichten in ihren literarischen Überlieferungen von den ungewöhnlichen Sitten und Gebräuchen der Ägypter, die sie auf ihren Reisen kennengelernt hatten. Aber sie waren nicht die einzigen, die sich mit dem Phänomen des vermeintlichen „Tierkults“ auseinandersetzten. Auch so mancher römische Autor, jüdische Schriftsteller oder christliche Kirchenvater nahm Anstoß an der Vorstellung einem Tier zu huldigen. Denn spätestens seit den Werken Aristoteles galt das „unvernünftige Tier“ auch in philosophischer Hinsicht als dem „vernunftbegabten“ Menschen nicht mehr ebenbürtig.

      Nach dem heutigen Forschungsstand, der Abstand nimmt von den einstigen Spötteleien und der fehlenden Ernsthaftigkeit in Bezug auf die ägyptische Religionspraxis, waren die Tiere eher ein Medium, um die Götter zu verehren, denn das tatsächliche Objekt der Anbetung. Es soll Gegenstand der Forschungsarbeit Zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit. Die theriomorphe Göttlichkeit das Alten Ägypten aus der Perspektive antiker griechischer Autoren sein, zu prüfen, inwieweit die griechische Rezeption der ägyptischen Tierverehrung mit der ägyptischen Glaubenswelt in Einklang zu bringen ist, und ob nicht schon die polytheistischen Gottheiten Ausprägungen eines göttlichen Numen darstellten, das auch den Tierkult hätte begründen können.

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      Unfricht, Armin

      Identität, Integration, Politik: Zur gesellschaftlichen Bedeutung von Heroisierung und kultischer Verehrung historischer Persönlichkeiten bei den Griechen

      Universität Erfurt 01.11.2018
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      Wegener, Johannes

      Der Kaiser und die Griechen. Die Konsolidierung des griechischen Ostens in der frühen Kaiserzeit

      Georg-August-Universität Göttingen 18.06.2025

      Ein zentrales Thema der griechisch-römischen Antike ist das ambivalente Verhältnis von Griechen und Römern. Seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. stand der durch die griechische Sprache geprägte Osten des Mittelmeerraums unter römischer Herrschaft. Dort knüpften die Römer an jahrhundertelange Traditionen an. Die gegenseitige Wahrnehmung von Römern und Griechen blieb allerdings durchaus kritisch-distanziert. Damit bedurfte die römische Herrschaft im griechischen Osten einer besonderen Rechtfertigung. Dies wurde durch die Verheerungen der römischen Bürgerkriege im 1. Jahrhundert v. Chr. noch verstärkt. Ziel des Dissertationsprojekts ist es, zu zeigen, welcher kommunikativen Strategien sich der römische Kaiser zur Konsolidierung des griechischen Ostens in der frühen Kaiserzeit bediente. Damit soll eine neue und differenzierte Perspektive auf das Verhältnis von Griechen und Römern im Übergang von der Republik zur frühen Kaiserzeit eröffnet werden.

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      Weinert, Sebastian

      Das Geschichtsdenken Eusebs von Caesarea in Texten zwischen Autonomie und Heteronomie

      Friedrich-Schiller-Universität Jena 18.04.2023
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      Euseb von Caesarea, der „Vater der Kirchengeschichte“, steht als zentrale Gestalt in einer Ära der Wende: Zu seinen Lebzeiten kam es zum Ende der Christenverfolgungen, und der erste römische Kaiser wurde getauft. In literarischer Form verarbeitete Euseb die Ereignisse seiner Zeit sowohl historisch als auch theologisch.

      Die teils von ihm neugeschaffenen literarischen Genera entwickelten eine Wirkung, die Jahrhunderte andauern sollte: Seine Kirchengeschichte und seine Chronik wurden zu literarturgeschichtlichen Beispielen, an die eine Vielzahl von Nachfolgern anknüpfte. Als Historiker hat er bleibenden Einfluss entfaltet.

      Zugleich darf man den Historiker Euseb nicht nur durch die Untersuchung seiner historischen Schriften zu verstehen versuchen. Sein historisches Denken spiegelt sich subtil in allen seinen Werk wider; theologische, apologetische und exegetische Gedanken waren für ihn auch immer mit Geschichte verbunden.

      Das eusebianische Doppelwerk aus Praeparatio Evangelica und Demonstratio Evangelica stellt eine Art christliche Vorgeschichte dar, wird jedoch vornehmlich theologisch und apologetisch gelesen. Eine ideengeschichtlich geleitete Untersuchung der von Euseb herangezogenen Quellen verspricht eine bessere Einordnung der historischen Konzeptionen dieses wichtigen Autors.

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      Börm, Henning

      Mordende Mitbürger. Stasis und Bürgerkrieg in griechischen Poleis des Hellenismus

      Universität Konstanz 10.07.2017
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      Dr. Descharmes, Bernadette

      Impuritas. Reinheit und Unreinheit im gesellschaftlichen und politischen Diskurs der späten römischen Republik und frühen Kaiserzeit

      Technische Universität Braunschweig 17.07.2020
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      Hinsch, Moritz

      Plautus und das Volk von Rom. Die Gesellschaft der Mittleren Republik im Spiegel ihrer Komödien

      Ludwig-Maximilians-Universität München 14.02.2023
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      Knopf, Fabian

      Zwischen Nord und Süd. Die Südlevante, die Syrischen Kriege und hellenistische Staatlichkeit

      TU Braunschweig 25.04.2020
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      Kreutzer, Caroline

      „Itinera regum. Reisen hellenistischer Könige“

      Otto-Friedrich-Universität Bamberg 25.04.2023
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      Rollinger, Christian Ideologie und Zeremoniell. Die Rituale des spätantiken Kaiserhofs (4.-7. Jh.) Universität Trier 18.08.2018
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      Scherr, Jonas

      Decentralisation, Fragmentation, Decline? The Athenian philosophical schools and the Roman transformation of the later Hellenistic world.

      Universität Stuttgart 28.03.2024
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      Untersuchung der Sozial- und Institutionengeschichte der 'vier großen' athenischen Philosophenschulen (Akademie, Peripatos, Stoa, Kepos) im 2. und 1. Jh. v.u.Z. Die Arbeit wurde am 9. April 2024 am Dekanat der Fakultät 09 der Universität Stuttgart eingereicht.

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      Zerjadtke, Michael

      Rüstungsorganisation und Rüstungsfinanzierung griechischer Heere in klassischer Zeit

      Helmut-Schmidt-Universität Hamburg 29.06.2022
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      Hack, David Die Münzprägung von Kyzikos in der römischen Kaiserzeit - Erzählkraft eines alltäglichen Bildträgers Humboldt-Universität Berlin 15.12.2018
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      Meral, Eren-Can

      Die Fundmünzen der römischen Zeit in der Provinz Asia — Studien zum Münzumlauf vom 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr.

      Eberhard Karls Universität Tübingen 17.02.2025
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      Oer de Almeida, Samuel

      Architektur und Konkurrenz. Der bauliche Wettstreit der Städte im kaiserzeitlichen Kleinasien

      Eberhard Karls Universität Tübingen 24.02.2022
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      In der Forschung zur kleinasiatischen Städtekonkurrenz in der römischen Kaiserzeit spielte der architektonische Befund bisher nur eine Nebenrolle. Ein Blick in zeitgenössische Reden von Dion Chrysostomos oder Aelius Aristides, die sich mit städtischen Rivalitäten und Urbanität auseinandersetzten, macht jedoch schnell klar, dass die Ausstattung einer Stadt mit repräsentativen Bauten einen signifikanten Stellenwert im Selbstbild und in der Außenwahrnehmung einer Polis einnahm. Sowohl die Polis als Gemeinschaft als auch individuelle Euergeten nutzten urbane Architektur als Kommunikationsmedium gegenüber konkurrierenden Städten sowie Repräsentanten Roms. Vor diesem Hintergrund soll ein diachroner Vergleich der urbanistischen Entwicklungen rivalisierender Städte, wie Pergamon und Ephesos oder Perge und Side, Aufschluss über das wechselseitige Verhältnis zwischen Architektur und Konkurrenz geben. Dabei lassen sich anhand der Chronologie und der variablen Gestaltungsparameter der öffentlichen Gebäude städtische Baukulturen erfassen, die unter konkurrierenden Poleis sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten aufweisen konnten. So wird diese Studie neue Erkenntnisse zu urbanistischen Dynamiken im kaiserzeitlichen Kleinasien erzielen und erstmals auf breiter Materialbasis systematisch die Auswirkungen zwischenstädtischer Konkurrenz auf antike Stadtbilder untersuchen.

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      Bergmann, Birgit

      Jenseits von Sieg und Niederlage. Zur Kommemoration militärischer Konflikte durch griechische Poleis in archaischer und klassischer Zeit

      Universität Regensburg 01.07.2018
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      Arnold, Henrike Rhetorische Variationen der Gesprächsöffnung in platonischen Dialogen Philipps-Universität Marburg 11.05.2023
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      Banban, Wang

      Life of inscribed monuments: epigraphic landscape and material text culture in Hellenistic Delphi

      Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 09.12.2019
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      Baumann, Sally Ekphrastische Elemente in den politisch-zeitgeschichtlichen Dichtungen des Claudius Claudianus Karl-Franzens-Universität Graz 11.01.2017
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      Behm, Torben

      Die Stadt als literarische Landschaft in Ovids Metamorphosen

      Universität Rostock 18.12.2018
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      Die Arbeit untersucht die Darstellung und Funktion der Städte in Ovids Metamorphosen, vor allem der vier ‚Hauptstädte‘ Theben, Athen, Troja und Rom. Neben der Analyse einzelner Episoden geht sie der Frage nach, inwieweit die ersten drei dieser Städte als kulturhistorische ‚Zwischenstationen‘ auf dem Weg der mythologischen Weltgeschichte vom anfänglichen Chaos hin zum vermeintlichen telos Rom betrachtet werden können. Die Untersuchung des Themas ‚Stadt‘ vermag auch einen neuen Blick auf die übergreifenden Fragen nach der Werkstruktur und der Gattung der Metamorphosen zu werfen.

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      Beine, Julia Jennifer

      Der servus callidus auf den europäischen Bühnen der Frühen Neuzeit

      Ruhr-Universität Bochum 01.10.2018
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      Blaas, Katharina

      Intergenerationelle Relationen in den Briefen des Q. Aurelius Symmachus

      Universität Tübingen 13.02.2023
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      Ziel des Projekts ist es, in den ersten sieben Büchern der epistulae die Umsetzung und Abbildung von Generationenbeziehungen zu untersuchen. Dass sich in diesem Corpus gewissermaßen eine Familiengeschichte über drei Generationen nachvollziehen lässt, ist in der Form für die Antike einzigartig. Deshalb soll hier im Besonderen analysiert werden, wie soziales, kulturelles bzw. symbolisches, aber auch ökonomisches Kapital in einer über das gesamte Imperium Romanum vernetzten stadtrömischen Senatorenfamilie in der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts von einer Generation an die nächste weitergegeben werden. Neben den im Zentrum stehenden Symmachi lassen sich, unter anderem mit Nicomachus Flavianus maior und dessen Sohn, auch andere Familien in die Untersuchung miteinbeziehen, jeweils mit dem Ziel, die Ergebnisse in einem größeren sozialen Rahmen zu kontextualisieren.

      Maßgeblich für die Studie ist dabei die konkrete Aktualisierung dieser Transmissionsprozesse auf Textebene. Es werden narrative Sequenzen untersucht, die sowohl auf der Ebene des einzelnen Briefes als auch darüber hinaus auf der Ebene des Buches, einzelner Adressatengruppen oder der gesamten Sammlung den Übergang von einer Generation an die nächste konstituieren. Dabei sollen die überlieferten Briefe in ihrer Eigenschaft als dezidiert literarische Sammlung weniger als „Quelle“ im historischen Sinne, die bestimmte gesellschaftliche Prozesse und Voraussetzungen rein abbildet, gelten. Vielmehr werden sie als eigenständiges und eigenwertiges Produkt dieser sozialen Strukturen und Dispositionen verstanden. Sie gelten dabei als die konkrete Performanz einer elementaren sozialen Praxis dieser spätantiken Reichselite, welche sich aufgrund spezifischer historischer Entwicklungen (Verlegung des Kaiserhofes in andere Reichsteile, Erweiterung des Senats und damit verbundene geographische Streuung der Mitglieder und infolgedessen das Fehlen das Fehlen sozialer Interaktionsräume in physischer Präsenz) vom Mündlichen (Senatsreden und Diskussionen, social events, vertrauliche Gespräche) ins Schriftliche (publizierte Reden, Briefe, etc.) verlagert hat.

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      Buhl, Johannes

      Dionysius Cartusianus, Dialogus inter Christianum et Sarrazenum. Kritische Edition, Übersetzung, Kommentar

      Ruhr-Universität Bochum 01.10.2017
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      Burgert, Joshua

      Kollektive und individuelle Trauer in der Antike. Neue Perspektiven an den Beispielen der attischen Epitaphien und von Ciceros Kindsverlust

      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 01.04.2022

      Das übergeordnete Ziel dieses Dissertationsprojektes ist es, mit verschiedenen Trauermodellen neue Perspektiven zur Literarisierung von kollektiver und individueller Trauer in der Antike zu erarbeiten und die Anwendbarkeit solcher Modelle auf antike Texte zu validieren. Mit den attischen Epitaphien und Ciceros Kindsverlust wurden die prominentesten Beispiele der kollektiven und individuellen Trauer innerhalb der Antike gewählt.

      In den attischen Epitaphien wurde jährlich um die im Krieg gefallenen athenischen Bürger getrauert. Hierfür wurden deren Taten und die der mythischen und historischen Vorfahren gelobt und die Hinterbliebenen ermutigt und getröstet. Obwohl der Epitaph als Genre eine feste Gliederung und häufig verwendete Topoi aufweist, sind die Epitaphien des Thukydides, des Lysias und Platons sehr unterschiedlich gestaltet. Um diese unterschiedliche Gestaltung und die damit verbundene Intention besser mit dem historischen Kontext verbinden zu können, sollen als neuer Interpretationsansatz die Arbeiten des Psychoanalytiker-Ehepaares Mitscherlich verwendet werden. Diese betrachteten die Zeit in und nach dem 2. Weltkrieg aus einer massenpsychologischen Perspektive. Dieser neue Interpretationsansatz wird durch weitere Theorien der Massenpsychologie, der Erinnerungskultur, der Narratologie und der Trauerforschung ergänzt. Neben den Epitaphien werden die Logos-Theorie von Gorgias, die Tragödien des Euripides und die Komödien des Aristophanes betrachtet.

      Nach der Form der kollektiven Trauer soll im zweiten Teil der Dissertation die individuelle Trauer Ciceros nach dem Tod seiner Tochter Tullia im Fokus stehen. Hierfür bilden Ciceros Briefe an seinen Freund Atticus und das philosophische Werk Tusculanae Disputationes die Textgrundlage, da in diesen Werken sowohl eine emotionale Aktualisierung als auch Distanzierung zu finden sind. Diese beiden Pole und eine oszillierende Bewegung zwischen diesen gehören laut dem dualen Prozessmodell zum Trauerprozess und lassen sich narratologisch feststellen. Sowohl für Cicero als auch für Platon spielt die Philosophie als Trostmittel im Trauerprozess eine entscheidende Rolle. Diese Gemeinsamkeit soll durch einen Vergleich erarbeitet werden. Somit wird abschließend die Nähe zwischen Platons und Ciceros Trauerarbeit gezeigt.

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      Cacciabaudo, Francesco

      Kommentar zu den Kyriai Doxai Epikurs

      Universität zu Köln 04.02.2019
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      Caspar, Isabel

      Nomen belli – Der Bürgerkrieg und seine Sprache in Lucans Bellum Civile im Vergleich mit Statiusʼ Thebais und ägyptischen Krisenbeschreibungen

      Universität zu Köln 01.04.2022
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      Das Dissertationsprojekt untersucht den Zusammenhang zwischen Bürgerkrieg, Sprache und Dichtung in Lucans Bellum Civile anhand einer narratologischen Wortstudie des Begriffes nomen (Name, Ruf, Begriff).

      Durch eine lateinisch-ägyptische Komparatistik mit Statius’ Thebais und mittelägyptischen Krisenbeschreibungen werden Spezifika sowie transkulturelle Merkmale der lateinischen Bürgerkriegsepik beleuchtet.

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      Cecere, Stefania

      Ars et natura: Plinius´ Kunstreflexive Mikronarrative im Kontext der Naturalis Historia 

      Eberhard Karls Universität Tübingen 21.01.2022
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      Cofano, Martina

      Ennodius und die Tradition der declamatio.

      Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg 01.10.2022
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      Meine Dissertation zielt darauf ab, eine Auswahl von Deklamationen (controversiae) aus dem corpus des Ennodius von Pavia mittels neu definierter Textkritik, Übersetzung und Kommentar eingehend zu analysieren. Der Schwerpunkt des Kommentars liegt auf der Metarhetorik, d.h. dem Versuch, durch ambivalentes Vokabular und fiktive Geschichten Theorie zu sprechen. Die Analyse der von Ennodius angewandten rhetorischen Techniken soll Aufschluss über sein Engagement innerhalb des scholastischen Milieus und die Kontinuität desselben mit dem gelehrten Milieu im ostgotischen Italien des 5. bis 6. Jahrundert.

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      Diez, Christopher

      Ciceros "De natura deorum". Untersuchungen zur dialogisch-rhetorischen Umsetzung seines skeptischen Ansatzes

      Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) 26.08.2018
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      Ehlert, Mareike

      Handlungsräume, Hierarchien und ungehörte Stimmen – Neuevaluierung der Rollen in der römischen Komödie mit besonderer Berücksichtigung der Genderforschung

      Universität Osnabrück 17.03.2023
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      Das Dissertationsprojekt beschäftigt sich mit der Untersuchung und Neuevaluierung der Rollen im römischen Drama unter besonderer Berücksichtigung der Genderforschung. Die Arbeit unterzieht die etablierte Annahme einer Rollenstereotypizität in der römischen Komödie einer kritischen Analyse und möchte zeigen, dass es sich dabei um ein Konstrukt des ‚männlichen Blicks' handelt. Die im Text angelegten Figurencharakterisierungen sowie Identifikationsangebote mit den Protagonist:innen an ein diverses antikes Publikum werden mit dem Ziel, die gängigen Rezeptions- und Forschungsperspektiven zu erweitern, herausgearbeitet. Zudem wird das reziproke Verhältnis zwischen Text und Publikum in den Blick genommen und das Kritikpotential der römischen Komödie als komisch gebrochenes Abbild römischer Wirklichkeits- und Konflikterfahrung analysiert.

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      Ford, Thomas

      Studies in the Alexandrian Edition of Alcaeus (Arbeitstitel)

      Universität zu Köln 10.06.2022
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      Meine Dissertation konzentriert sich auf eine Vielfalt von neuen Perspektiven über Alkaios, allen voran die Organisationsprinzipien der alexandrinischen Edition von Aristarch.

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      Friedrich, Enno

      Das Christliche Weltgewebe des Venantius Fortunatus – Weltbeziehungen und die Carmina  

      Universität Rostock 23.12.2020
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      In der Dissertation wird die Carmina-Sammlung des frühmittelalterlichen Gelegenheitsdichters Venantius Fortunatus untersucht. Die Carmina sind eine literarische Sammlung, die von ihrem Dichter zusammengestellt wurden. Sie bieten ihren Rezipient*innen, Angehörigen der Eliten der merowingischen Francia, christliche Weltbeziehungen an. Dazu erzeugen sie ein Netz aus Verbindungen zwischen religiösen Konzepten und Alltagsgegenständen, das passend als christliches Weltgewebe bezeichnet wird. Dieses Weltgewebe stiftet christliche Weltbeziehungen, indem es die starken und schwachen Wertungen der Protagonist*innen der Gedichte, und potenziell auch der Rezipient*innen, transformiert. In der Arbeit wird das Konzept der resonanten Weltbeziehungen nach Hartmut Rosa angewandt.

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      Goldmann, Nicolas

      Die Briefe des Sidonius Apollinaris als literarisch-gesellschaftliche Gelegenheiten

      Georg-August-Universität Göttingen 20.10.2023
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      Das Dissertationsvorhaben zielt darauf ab, die gesellschaftlichen und literarischen Gelegenheiten in der Briefsammlung des spätantiken gallischen Bischofs Sidonius Apollinaris (*ca. 431; † nach 481) näher zu untersuchen. In den 147 Briefen werden verschiedene Anlässe verschriftet und jeweils an einen bestimmten Adressaten kommuniziert. Jene können ganz konkret (z.B. ein Todesfall oder ein Amtsantritt), jedoch auch abstrakter (z.B. eine Freundschaftsbekundung oder eine literarische Darbietung) ausfallen. Das Format des Briefes definiert dabei die Grenzen, aber auch die Möglichkeiten, wie ein Anlass im Einzelnen festgehalten wird. Denn dieser wird für den Leser – sowohl in Form des unmittelbaren Adressaten als auch nach Publikation in Form einer breiteren Leserschaft – aus der Perspektive des brieflichen Ichs (re-)inszeniert. Gerade Letzteres birgt enormes Potenzial zur literarischen Ausgestaltung und gesellschaftlichen Positionierung, was sich bei den sidonianischen Briefen nicht zuletzt in ihrer facettenreichen, ausgefeilten Form zeigt. Um diese Aspekte für eine Analyse zugänglich zu machen, sollen die Briefe als Gelegenheitsliteratur interpretiert werden, eine Literaturform, die bislang in der Dichtung, nicht aber in der Epistolographie (d.h. Briefliteratur) verortet wurde.
      Das Hauptanliegen der Arbeit besteht darin, mit dieser Gattungseinstufung einen neuen Ansatz vorzustellen, um die literarische Gestaltung einzelner Briefe sowie des gesamten Briefkorpus systematisch zu untersuchen. Dabei soll herausgearbeitet werden, wie Sidonius den publizierten Brief dazu nutzt, um Gelegenheiten einerseits realitätsverortet-authentisch und andererseits literarisch ausgefeilt zu inszenieren. Da für eine solche Inszenierung aber zugleich ihr gesellschaftlicher Kontext unabdingbar ist, soll auch dieser in die Analyse miteinbezogen werden. Anhand konkreter Fallstudien soll aufgezeigt werden, wie Sidonius die Anlässe brieflich darstellt und das dabei entstehende Potenzial gezielt nutzt, um ein bestimmtes Bild des sozialen Raumes um sich herum zu zeichnen und zu verstetigen. Diese Darstellung betrifft zum einen die eigene Identität, zugleich aber auch die Relation des brieflichen Ichs zu anderen Akteuren in den Briefen. 
      Auf diese Weise soll ein Beitrag zum tieferen Verständnis des briefliterarischen Werkes eines bestens in der gallo-römischen Elite des fünften Jahrhunderts vernetzten Literaten und dessen Position innerhalb der blühenden Briefkunst im Gallien dieser Zeit geleistet werden.

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      Graf, Vincent

      Die Konstituierung eines Klassikers – Kanonisierung und Rezeption des Terenz von der republikanischen bis in die mittlere Kaiserzeit

      Universität Leipzig 23.03.2020
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      Der Komödiendichter Terenz († ca. 159 v. Chr.) nimmt in der römischen Literaturgeschichte eine herausragende Stellung ein: Er ist der einzige der sogenannten altlateinischen Schriftsteller und älteste römische Autor überhaupt, dessen Gesamtwerk wir besitzen. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass Terenz über den gesamten Verlauf der Antike hinweg als mustergültiger, mithin ‚klassischer‘ Bühnendichter verehrt und als Schulautor gelesen wurde. Die übrigen altlateinischen Autoren dagegen, die vor oder während Terenzens Lebzeiten schrieben, wurden ab der frühen Kaiserzeit von jüngeren Vertretern ihrer jeweiligen Gattung aus der Schule und damit zumeist auch aus der handschriftlichen Überlieferung verdrängt. In der Dissertation möchte ich den bemerkenswerten ‚Klassiker‘-Status des Terenz erklären, indem ich die Rezeption des Dichters bis zu dessen endgültiger Kanonisierung in der mittleren Kaiserzeit verfolge. Dabei werde ich aktuelle literaturwissenschaftliche Debatten über Kanonbildung und Klassizität für die Erforschung antiker Texte nutzbar mache.

       

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      Grau, Jeremias

      Somnium aeternitatis. Ein Kommentar zu Lucii Annaei Senecae epistulae morales ad Lucilium liber XVII, 101- 103 (abgeschlossen 2023).

      Otto Friedrich-Universität Bamberg 01.01.2019

      In seinem wirkmächtigen Hauptwerk, den Epistulae morales ad Lucilium, benutzt der römische Philosoph Seneca innerhalb der Gattung des Briefes eine große Bandbreite von Erzähltechniken, um verschiedene Aspekte seiner Stoa-nahen Philosophie darzulegen. Zu Beginn des 17. Buches ist dies der platonisch durchdrungene und von der stoischen Philosophie wiederaufgenommene Topos der Unsterblichkeit der Seele, den Seneca literarisch anspruchsvoll in den Vergleich mit einem Traum einbettet.
      Die vorliegende Dissertation bietet den ersten vollständigen philologischen Kommentar zu den Briefen 101–103 des 17. Buches des senecanischen Epistulariums. Neben dem lemmatisch aufgebauten Kommentarteil illustriert ein Einführungsteil in weiterem Sinne alle im Textkorpus präsenten philosophischen Strömungen. In engerem Sinne werden mögliche Auswirkungen jener Inhalte auf den Autor Seneca selbst expliziert und dafür dessen Gesamtwerk und, wo nötig, auch andere Vorgänger einbezogen.

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      Groß, Johannes

      Odo von Cambrai, Disputatio cum Judaeo Leone. Edition, Übersetzung, Kommentar

      Ruhr-Universität Bochum 18.01.2019
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      Grund, Simon

      'Exzess ohne Boden'. Balance und Ambiguität in Ovids Tristien.

      Eberhard Karls Universität Tübingen 03.05.2023
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      In seinen Tristien, einer ersten Sammlung elegischer Exilgedichte, die gemeinhin den Beginn dieser Gattung in der abendländischen Literaturgeschichte markieren, erzählt der römische Dichter Ovid die Erfahrungen seiner Verbannung (8 n. Chr.), seine Reise nach und seine Erlebnisse in seinem zugewiesenen Exilort Tomis an der Küste des Schwarzen Meeres. Dabei schildert er eine Welt, in der nicht nur Jahreszeiten und Klima, sondern auch seine körperliche und seelische Verfassung aus dem Gleichgewicht geraten. Mit metaphorischen und poetologischen Bildern des Gleichgewichts (z.B. Ikarus als Reflexionsfigur) stellt der Dichter seinen Sturz als radikalen Verlust des Gleichgewichtes dar, in dem Leben und Dichtung in eine Krise gestürzt sind, die einer Neuorientierung und eines neuen stabilen Standes bedürfen. Diese Thematik ist von der bisherigen Forschung zwar beschrieben, dabei aber lange Zeit als einseitige Selbst-Herabsetzung des Dichters nach der Verbannung empfunden worden.

      Das Projekt geht der Frage nach, wie dieser Verlust des sicheren Standes auf der Darstellungsebene der Tristien umgesetzt ist. Der methodische Ansatzpunkt dafür ist die exzessive Häufung von Unbestimmtheitsphänomenen, die besonders die erste Sammlung von Ovids Exilgedichten prägen: Bis heute sind etwa die Gründe für die Verbannung auf persönlichen Erlass des Augustus unbekannt und ein Rätsel, das die Forschung lange beschäftigt hat. Grund dafür sind nicht nur der Mangel an historischen Quellen (außer Ovid selbst schriebt keiner seiner Zeitgenossen darüber), sondern auch eine Strategie des Textes, der immer wieder um dieselbe informationelle Leerstelle kreist, den Verbannungsgrund metaphorisch umschreibt und ihn dadurch erwähnt und doch nicht erwähnt. Andererseits entstehen die Gedichte in einem politischen Kontext, in dem der öffentliche Diskurs immer mehr beschnitten wird und letztlich auch, wie im Falle Ovids, in direkten Konflikt mit diesem sich neu konsolidierenden Machtsystem von Augustus geraten kann. Die Tristien stellen den vordergründigen Versuch dar, sich mit dem Kaiser zu versöhnen, sind jedoch bei genauerem Hinsehen von doppelten Lesarten, kritischen Untertönen und spitzen Pointen durchzogen, die einer hermeneutischen Festlegung in der Interpretation entgegenstehen. Zuletzt ist auch die in den Texten sprechenden Dichterstimme fluide und als Vexierbild aus einander widerstreitenden literarischen ‚Masken‘ (personae) zu betrachten, die sich den Lesenden auf verschiedene Weise annähern und die Grenzen des autobiographischen (oder: autofiktionalen) Sprechens vor dem Hintergrund eines ‚intentionalen Trugschlusses‘ weit ausloten.

      Die Arbeit unternimmt den Versuch, diese beiden charakteristischen Merkmale von Ovids Dichtung zu verbinden und die Ambiguität als poetische Strategie zu interpretieren, die das verlorene Gleichgewicht des Dichters im Exil auf der Ebene des textlichen Diskurses realisiert. Indem dem Text wichtige informationelle Fundamente entzogen werden, so der Ansatzpunkt, geraten die Gedichte gewissermaßen selbst ‚aus dem Gleichgewicht‘, versetzen die Leserschaft in den selben 'krisenhaften' Zustand wie den Protagonisten und machen damit den Sturz des Dichters rezeptionsästhetisch erfahrbar.

       

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      Hildebrandt, Ronja

      Why Philosophy? Aristotle's Defense of Philosophy in the Protrepticus

      Humboldt-Universität zu Berlin 01.08.2015
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      Hillgruber, Annette

      Cicero post reditum – Selbstinszenierung, Reetablierung in Rom und Ausbildung von Exiltopik in Reden und Briefen der Jahre 57/56 v. Chr. (Arbeitstitel)

      Otto-Friedrich-Universität zu Bamberg 01.03.2023
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      Die geplante Dissertation mit dem Arbeitstitel „Cicero post reditum – Selbstinszenierung, Reetablierung in Rom und Ausbildung von Exiltopik in Reden und Briefen der Jahre 57/56 v. Chr.“ nimmt die Reden und Briefe Ciceros in den Blick, die in der Zeit nach seiner Rückkehr aus dem Exil verfasst wurden. Dabei untersucht die Promovendin in einem ersten Schritt Ciceros Strategien der Selbstinszenierung und den Adressatenbezug in den Reden aus den Jahren 57/56 v. Chr. (post reditum in senatu, post reditum ad Quirites, De domo sua, De haruspicum responsis, Pro P. Sestio), in denen sich Cicero drei Adressatengruppen gegenübergestellt sieht: den Senatoren, dem römischen Volk und den Pontifices. Leitende Fragestellung wird dabei sein, wie Cicero sich nach seinem Exil wieder in Rom etabliert, mit welchen Erwartungshaltungen der Adressatengruppen er sich konfrontiert sieht und wie er diese bedient. In einer späteren Arbeitsphase wird dies durch die Briefe aus der Zeit ergänzt und auch die Frage gestellt werden, ob es je nach Gattung Unterschiede in der Form der Selbstinszenierung und des Adressatenbezuges gibt bzw. worin diese bestehen.

      In einem zweiten Schritt wird die Selbstinszenierung nach der Rückkehr aus dem Exil mit dem Höhepunkt der politischen Karriere Ciceros vor seinem freiwilligen Exil verglichen: Ciceros Konsulat im Jahre 63 v. Chr. Dabei stehen dann die Konsulatsreden, zumal die Reden gegen Catilina, im Zentrum, die ebenfalls zwei Adressatengruppen – Senat und Volk – aufweisen und im Vergleich mit dem zentralen Textcorpus Ciceros Strategien deutlicher zu Tage treten lassen können. Dabei stellt sich in erster Linie die folgende Frage: Hat Cicero ein anderes ‚Standing‘ nach seinem Exil? Falls ja: Ist er sich dessen bewusst? Verändern sich die Kommunikationsmechanismen zwischen Cicero und seinen Adressaten und somit seine Art und Weise der Selbstinszenierung?

      In einem dritten Schritt soll schließlich mit Fokus auf das benannte Corpus und Ausblicken auf das gesamte ciceronische Œuvre soll die Exiltopik herausgearbeitet werden, die Cicero ausbildet und die später von Ovid und Seneca aufgegriffen und ausgeweitet wird. Dieser Teil soll die Untersuchung der Selbstinszenierung Ciceros in Bezug auf Rom (als Senat, Volk, Familie, Staat, Heimat) abrunden.

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      Isépy, Johannes

      Die Geschichte der deutsch-lateinischen Wörterbücher (von ca. 1750-1850)

      LMU München 28.12.2018
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      Kronseder, Alena

      Zur dramaturgischen Funktion der familia und der familialen Rollen in Terenz' Komödien

      Ludwig-Maximilians-Universität München 01.10.2023

      Das Dissertationsvorhaben strebt eine durch das jeweilige Stück hinweg stringent bleibende Deutung an, die Mehrdeutigkeiten, alle Handlungsstränge sowie jede Figur und ihre Funktion für den Plot berücksichtigt. Mittels Close-Reading soll eine dramentheoretische Analyse der in den Komödien zentralen Institution der familia und der familialen Rollen erfolgen und ihre Effekte auf die Dramaturgie und den Plot der Stücke soll untersucht werden. 

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      Löbcke, Konrad

      Telling Comedy. The Narrative Representation of Theatrical Elements in Petronius' Satyrica

      Johannes Gutenberg-Universität Mainz 26.09.2018
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      Müller, Lukas

      Alteritätserfahrung und römische Identität bei Velleius Paterculus

      Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt 15.03.2023
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      Das Dissertationsprojekt untersucht die sprachliche und literarische Konstruktion römischer Identität vor dem Hintergrund einer explizit und implizit dargestellten Erfahrung von Alterität in Velleius Paterculus' Geschichtswerk. Im Rückgriff auf Theorien und Ergebnisse der Forschung zu Identität und Alterität wird argumentiert, dass der Autor durch die Darstellung und Konstruktion von Alterität, die von der Bewunderung für die Kultur der Griechen bis zur Verachtung für die Dekadenz des Orients und die Barbaren des Nordens reicht, ein normatives Bild von römischer (kultureller) Identität und ihrer Rolle in der Geschichte konstruiert. Die Arbeit trägt damit nicht nur zur Adaption aktueller literatur- und kulturwissenschaftlicher Theorien und Konzepte in der Klassischen Philologie bei, sondern leistet auch einen Beitrag zum besseren Verständnis der (historiographischen) Literatur sowie ihrer mentalitätsgeschichtlichen Bedeutung im frühen Prinzipat. 

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      Neuwahl, Fabian

      Dira lues – Unheilvolle Pest. Das Seuchenmotiv in der lateinischen Dichtung des ersten vor- und nachchristlichen Jahrhunderts  (2022 publiziert)

      Universität zu Köln 25.01.2018
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      Lukian von Samosata kritisiert im fünfzehnten Abschnitt seines Werkes ‚Wie man Geschichte schreiben soll‘ den Historiker Krepereios Kalpurnianos. Dieser habe sich zum Ziel gesetzt, genau wie Thukydides zu schreiben – ein hehres Unterfangen, das Lukian reichlich Material für seinen Spott liefert. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Seuchenbeschreibung, die Kalpurnianos von seinem Vorbild mit nur geringen Änderungen kopiert habe, was Lukian zum Anlass nimmt, die Vorlesung zu verlassen: schließlich wüsste er genau, was noch folgte. Ob Kalpurnianos tatsächlich als Thucydides alter auf diese Weise dilettierte, ist nicht rekonstruierbar. Für Lukrez jedoch, der sein Werk De rerum natura ebenfalls in enger Anlehnung an Thukydides mit einer Seuchenbeschreibung beschließt, ist nach vergleichbaren Vorwürfen der Unselbstständigkeit im 19. Jh. nachgewiesen worden, dass er keine bloße Versifikation des Historikers vorgenommen hat. Bei Lukrez nimmt mein Dissertationsprojekt seinen Ausgang, da der epikureische Dichter das Motiv der Seuche für die lateinische Literatur erschlossen und eine Tradition begründet hat, die sich über Vergil, Grattius, Ovid, Manilius, Seneca, Lucan und Silius Italicus erstreckt.

      Meine Vorgänger sind Gerard Vallillee (1960) und Jürgen Grimm (1965), die sich ebenfalls der Motivtradition widmeten. Manfred Horstmanshoff (1989) hat eine in ihren Ansätzen vergleichbare Untersuchung der griechischen Tradition vorgenommen. Einen wichtigen neueren Beitrag hat Hunter Gardner (2019) mit ihrer metaphorischen Deutung der Seuchenbeschreibungen ergänzt. Vallillee und Grimm schreiben auf der Grundlage fester Vorstellungen von goldener und silberner Latinität mit ihren normativen Implikationen, spätere Autoren werden entsprechend (wenn überhaupt) nur bedingt gewürdigt. Problematisch ist des Weiteren die Isolation der Seuchenbeschreibungen, die höchstens im Buch-, nur selten im Werkzusammenhang beleuchtet werden. Das gilt sogar für die zahlreichen Betrachtungen, die in den letzten Jahrzehnten einzelne Seuchenbeschreibungen in den Blick nahmen. Dementsprechend ist es das erste Ziel des Dissertationsprojektes, einen Motivvergleich aller Beschreibungen unter Berücksichtigung des Gesamtzusammenhangs und der literarischen Tradition vorzunehmen. Denn nur auf diese Weise kann eine Untersuchung der weiteren Motivtradition (von Grimm bis Albert Camus durchgeführt) auf festerem Fundament stehen. Vor diesem Hintergrund versteht sich das Projekt als Ausgangspunkt für weitere Forschungsarbeiten; auch aus diesem Grund werden alle Texte in Übersetzung geliefert und mit einem Kommentar versehen, der nicht nur die Eigenheiten des jeweiligen Autors herausstellt, sondern auch die Textkonstitution und die Interpretation begründet.

      Als ein möglicher Zugang zu den Beschreibungen wird die Frage nach dem Wert der Quellen für die Medizingeschichte gewählt, welche die Dichter bislang kaum behandelt hat. Es wird dafür argumentiert, die Texte weder aufgrund ihrer Fiktionalität (nach Gabriel 1975) noch ihrer Topik (nach Veit 1961) auszuschließen, sondern sie als wichtige Quellen der Vorstellungsgeschichte (Goetz 1979) anzusehen. Demzufolge ist das zweite Ziel der Untersuchung (mit Leven 1998) keine retrospektive Diagnose, sondern die Einordnung der in einer literarischen Einheit gegenseitiger Bezugnahme verbundenen Beschreibungen in einen gemeinsamen Vorstellungshorizont. Hierbei besteht die Prämisse, dass die Quellen diese Vorstellung von Krankheit nicht nur widerspiegeln, sondern vermittels Rezeption auf Seiten der römischen Oberschicht auch deren Vorstellung von Krankheit und damit auch deren Wahrnehmungsmuster (Goetz 2003) prägen. Diese Reziprozität wird auch mittels eines Exkurses über moderne Katastrophenberichte und -literatur (Holm 2012; Horn 2014) wahrscheinlich gemacht.

      Sollte es gelingen, die Motivtradition mehr ins Bewusstsein zu rücken und eine Grundlage für ihre interdisziplinäre Erforschung zu schaffen, ist das Ziel meiner Untersuchung erreicht. Dabei wird deutlich, welch großer Unterschied zwischen dem satirisch überspitzten Krepereios Kalpurnianos und den Dichtern besteht: Es handelt sich um hoch innovative Bearbeitungen eines Motivs, das uns die verschlungenen und vielgestaltigen Wege literarischer Rezeption im ersten vor- und nachchristlichen Jahrhundert vor Augen führt und zugleich das Beziehungsgeflecht von Krankheit, Erkranktem und Gesellschaft in der Vorstellungswelt römischer Rezipienten illustriert.

      Ausgewählte Sekundärliteratur

      Crawfurd, R.: Plague and Pestilence in Literature and Art, Oxford 1914.

      Gabriel, G.: Fiktion und Wahrheit. Eine semantische Theorie der Literatur, Stuttgart 1975.

      Gardner, H.: Pestilence and the Body Politic in Latin Literature, Oxford 2019.

      Goetz, H.-W.: „Vorstellungsgeschichte“: Menschliche Vorstellungen und Meinungen als Dimension der Vergangenheit, in: Archiv für Kulturgeschichte 61 (1979), 253–271.

      Goetz, H.-W.: Wahmehmungs- und Deutungsmuster als methodisches Problem der Geschichtswissenschaft, in: Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung 8/2 (2003), 23–33.

      Grimm, J.: Die literarische Darstellung der Pest in der Antike und in der Romania, München 1965.

      Grmek, M.D.: Les vicissitudes des notions d'infection, de contagion et de germe dans la médecine antique, in G. Sabbah (Hg.): Textes médicaux latins antiques, St. Etienne 1984, 53–70.

      Holm, I.W.: The Cultural Analysis of Disaster, in C. Meiner/K. Veel. (Hgg.): The Cultural Life of Catastrophes and Crises, Berlin/Boston 2012, 15–32.

      Horn, E.: Zukunft als Katastrophe, Frankfurt a. M. 2014.

      Horstmanshoff, H.F.J.: De Pijlen van de Pest. Pestilenties in de Griekse Wereld, Amsterdam (Diss.) 1989.

      Leven, K.-H.: Krankheiten – historische Deutung vs. retrospektive Diagnose, in N. Paul/T. Schlich (Hgg.): Medizingeschichte: Aufgaben – Probleme – Perspektiven, Frankfurt a. M./New York 1998, 153–185.

      Mazzini, I.: La descrizione delle malattie nei poeti e nei medici, in C. Deroux (Hg.): Maladie et maladies dans les textes latins antiques et médiévaux, Brüssel 1998, 14–28.

      Nutton, V.: Ancient Medicine, New York 22013.

      Toner, J.: Roman Disasters, Cambridge 2013.

      Vallillee, G.: The Plague in Lucretius and Later Latin Poets, Chicago (Diss.) 1960.

      Veit, W.: Studien zur Geschichte des Topos der Goldenen Zeit von der Antike bis zum 18. Jahrhundert, Köln (Diss.) 1961.

       

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      Nüßlein, Clara

      Die Punica, ihr poeta und der princeps

      Silius Italicus' Epos als "Fürstenspiegel" und "Dichterspiegel" für die Flavische Zeit

      Julius-Maximilians-Universität Würzburg 21.06.2023
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      In der Arbeit wird die These vertreten, dass die Punica des Dichters Silius Italicus‘, obwohl sie sich der Gattung des „Historischen Epos“ zuordnen lassen, ganz spezielle Zeitbezüge zur Flavischen Zeit, in der sie entstanden sind, aufweisen. Der Dichter richtet sich nicht nur in der Jupiterprophezeiung im dritten Buch, sondern über das ganze Werk verteilt an Kaiser Domitian.

      Dadurch, dass Silius einzelne Figuren mit typischen Charakterzügen und speziellen Merkmalen des princeps versieht, schafft er Identifikationsmöglichkeiten für Domitian. Durch die Bewertung dieser exemplarischen historischen Persönlichkeiten entstehen Richtlinien, wie sich eine Führungspersönlichkeit verhalten soll. Diese Prinzipien sind dabei trotz Beispielhaftigkeit stets auf die flavische Zeit zugeschnitten, indem sie Themen wie „Dynastie“ und „Göttlichkeit“ als Legitimationsgründe für die Staatsform des Prinzipats aufgreifen.

      Neben diesem zeitgemäßen „Fürstenspiegel“ bieten die Punica zudem auch noch einen „Dichterspiegel“. Domitian, der nach göttlichem Urteil der größte Dichter aller Zeiten sei (esse eum maximum poetarum Quint. inst. 10,1,91), zeigte seine Vorliebe für die Künste nicht nur als Mäzen, sondern auch durch eigene Meisterwerke. Somit dient die Kunst und ihre verschiedenen Vertreter innerhalb des Epos‘, zu denen nicht zuletzt Homer und Ennius zählen, als Bindeglied zwischen Flavischem Kaiser und Flavischem Dichter. Nicht nur im Epos, so die (auch heute noch geltende) Schlussfolgerung, sondern auch im realen Leben des ersten Jahrhunderts n. Chr., ist Kunst politisch und Politik eine Kunst, die erlernt werden will.

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      Orth, Hannah

      Ad fidem faciendam. Ein Kommentar zu Quintilians Institutio oratoria, liber V.

      Otto-Friedrich-Universität Bamberg 01.01.2025
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      Es handelt sich um einen philologischen Kommentar zum fünften Buch der Institutio oratoria von Quintilian. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei zum einen darauf, ob und wie Quintilian seinen Text an die rhetorischen Schriften von Aristoteles und Cicero anlehnt. Zum anderen soll der Argumentationsgang Quintilians in den Mittelpunkt gestellt werden. 

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      Paul, Marcel J.

      System, Macht, Männlichkeit - Männlichkeitsbilder im Peloponnesischen Krieg.
      Eine Analyse von Männlichkeitsverhandlungen bei Aristophanes, Euripides und Sokrates

      Friedrich-Schiller-Universität Jena 19.11.2025

      Kriegszeiten erweisen sich zumeist als Kontexte, in denen Männer und nicht zuletzt die mit ihnen verbundene Männlichkeit in den Vordergrund rücken. Diesen Umstand veranschaulichen nicht nur gegenwärtige militärische Auseinandersetzungen, sondern ebenso die historischen Konflikte der griechischen Antike. In ihnen erschienen Männer stets als zentrale Akteure, die maßgeblich über Verlauf und Ausgang entschieden. Damals wie heute wurden sie mit Fragestellungen konfrontiert, die ihre männliche Tauglichkeit im gesellschaftlichen Zusammenleben zum Schwerpunkt hatten. Wie bereits in der griechischen Klassik Antworten auf jene Diskurse zu Männlichkeitsbildern gefunden wurden, kann anschaulich an den zur Zeit des Peloponnesischen Krieges veröffentlichten Dramen nachgezeichnet werden. Attische Dichter wie Aristophanes, Euripides und Sophokles nutzten die Bühne als Medium, um mit ihren Tragödien und Komödien auf bestehende gesellschaftliche Debatten zu reagieren und diese öffentlich auszutragen. Obgleich ihre Werke veranschaulichen, wie Vorstellungen von Männlichkeit bereits in Athen des 5. Jahrhunderts kritisch hinterfragt worden sind, stellt dieser Forschungsaspekt ein Desiderat dar, das vor allem für die bereits etablierte Altertumswissenschaft als auch für die sich neu entwickelnden Geschlechterstudien einer umfassenden Analyse bedarf.

      Das vorliegende Dissertationsvorhaben beabsichtigt daher zwei wesentliche Erkenntnisgewinne: Einerseits sollen Männlichkeitsvorstellungen in Athen zur Zeit des Peloponnesischen Krieges untersucht und andererseits ihre Darstellung in den Dramen des Aristophanes, Euripides und Sophokles analysiert werden. Unter Verwendung soziologischer Theorien, die auf den Erarbeitungen von Niklas Luhmann, Michel Foucault und Pierre Bourdieu fußen, möchte die zu erarbeitende Dissertation auf diese Weise einen neuen Beitrag zu geschlechtswissenschaftlichen Fragestellungen in der Alten Geschichte leisten und sich spezifisch auf die noch wenig beachteten Männlichkeitsstudien fokussieren.

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      Plattner, Aaron

      Ekphrasis und Resonanz. Die Stimmen der Gegenstände, Rituale und Heiligtümer bei Pausanias

      Karl Franzens Universität Graz 06.02.2019
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      Effective June 24th, 2020

      Research Question

      At the core of the dissertation project on 2nd century AD Greek writer Pausanias is the question of how his work can be adequately described. Although this question is a philological one, it has been of high relevance also to the hard facts disciplines, mainly Archaeology, Ancient History, and Religious Studies, because it touches their question of validity of Pausanias’ data.

      Aims

      The dissertation’s aim is twofold: First, a systematic analysis of selected ekphrastic passages in Pausanias, which up to this day has been a desideratum of classical scholarship. Second, a new interpretation of the work’s unspoken intention inspired by Rosa resonance theory from the discipline of Sociology.

      Theories and Method

      Passages containing descriptions of objects, rituals, and sanctuaries, are analysed in the light of ancient ekphrasis theory, modern resonance theory, and several theories on reader guidance in order to show how ekphrases in Pausanias are supposed to function. While there cannot be made use of any empirical evidence, archaeological evidence is taken into consideration to broaden the perspective.

      Relying on the assumptions, that the author’s intention is prior to the form of his product and that this same intention must be seen within the framework of 2nd century AD Mediterranean world with all its implications, I intend to trace it back in a methodologically correct way. My interpretation on the one hand builds on the results of the foregone ekphrases-analysis as well as on the form of the text as a whole. On the other hand, it builds on the larger context, in which Pausanias’ work is embedded – that is especially the political system, the conditions of literary production, the awareness of literary fiction, the Roman elite’s Paideia-discourse, and the questions of Greek identity in an increasingly globalized ancient world.

      Expected Result

      The dissertation’s expected result is to eventually give a plausible answer to the initially posed research question About the adequate way of describing Pausanias’ literary work. My final answer for various reasons consists in the underlying concept of a virtual museum tour through different thematic sections. This interpretation’s value consists in its capability to allow a certain degree of fiction next to unquestionable historicity of the data most of Pausanias' modern readers are interested in.

       

       

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      Ploj, Blaž

      Resonante Weltbeziehungen im Kontext der rituellen Handlungen in den Komödien des Titus Maccius Plautus

      Karl-Franzens-Universität Graz 09.01.2019
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      Protze, Kevin

      Literarische Polemik in der Dichtung der römischen Republik

      Universität Leipzig 23.03.2021
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      Literarische Polemik, also die polemische Auseinandersetzung zwischen Dichtern bzw. zwischen Dichtern und Kritikern über Dichtung, ist einer der Spezialfälle polemischer Auseinandersetzungen, bei dem eine Überlieferung über 2000 Jahre bis in unsere heutige Zeit überhaupt möglich war: Schließlich sind Streitigkeiten oftmals ein mündliches und daher überlieferungsgeschichtlich flüchtiges Phänomen. Allerdings besteht bei Intellektuellen, die schriftlich arbeiten, die Möglichkeit, dass sie ihre Gedanken zu zeitgeschichtlichen Geschehnissen – und so auch zu polemischen Auseinandersetzungen, die sie führen – in ihre Schriften integrieren. Diese literarische Polemik werde ich für den Zeitraum der römischen Republik als eigene Unterart von Invektivität untersuchen und dabei Texte folgender Dichter analysieren: Plautus, Ennius, Lucilius, Terenz, Catull  und Horaz. Die inhaltliche Ausrichtung literarischer Polemik als Auseinandersetzung über Literatur ergibt sich automatisch durch die beteiligten Akteure (Dichter und Literaturkritiker) und geht über das Destruktive (Schmähung, Beleidigung) hinaus, das mit der Invektive zunächst assoziiert werden könnte. Stattdessen liegen konstruktive Züge der Polemik vor, wenn die beteiligten Autoren, die sich gegenseitig kritisieren und gegen Kritik verteidigen, in diesem Zuge ihre poetologischen Grundsatzüberzeugungen eröffnen, die sie zur Selbstrechtfertigung nutzen und die sie gleichsam als künstlerisches Ideal verteidigen bzw. propagieren. Da sie die Situation der Auseinandersetzung auf diese spezifische Weise nutzen, besteht auch die Möglichkeit, dass sie die Notwendigkeit einer Verteidigung übertrieben darstellen oder gar simulieren: Schließlich kommt es ihnen sehr gelegen, sich so darzustellen, als wären sie zur Selbstverteidigung genötigt, da sie dabei ihre eigene Poetologie propagieren und für die Qualität ihrer Dichtung werben können.

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      Reichetanz, Paul

      Panegyrik in Briefform - Eine Untersuchung zu den Epistulae ad Caesarem senem de re publica

      Rostock 06.12.2018
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      Schedel, Elisabeth

      Ambiguities of War. Studies in the Narrativity of Silius Italicus' Punica. (narratological commentary on book 4)

      Eberhard Karls Universität Tübingen 08.05.2019
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      Schön, Katharina-Maria

      Erant enim ridicula, sed narrabo tamen. Eine narratologische Analyse von Alterität und Multiperspektivität in Thomas Morus' Utopia, Tommaso Campanellas Civitas Solis und Francis Bacons Nova Atlantis unter besonderer Berücksichtigung der Platon- und Lukian-Rezeption

      Wien 09.10.2018
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      Schubert, Johanna

      Von Apophthegma bis Zitat. Formen der Heteronomie in Aulus Gellius' Noctes Atticae

      Friedrich-Schiller-Universität Jena 08.01.2023
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      Schult, Lucas

      Das griechische Lehrgedicht "Über die Welt" des Dionysios Periegetes in den lateinischen Bearbeitungen des Avien und Priscian

      Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 01.04.2023
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      Schwarz, Dana

      Der Einfluss von Ciceros Aratea auf die Entwicklung einer astronomischen Fachsprache in der antiken lateinischen Dichtung

      Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 25.11.2025
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      Ausgehend von einem Vergleich der Darstellung astronomischer Inhalte in den Aratea Ciceros mit der Darstellung derselben Inhalte in den Phainomena Arats sowie unter Berücksichtigung weiterer möglicher Quellen Ciceros und seiner eigenen metaliterarischen Aussagen zum Übersetzungsvorgang innerhalb der Aratea sollen Prinzipien herausgearbeitet werden, nach denen Cicero vorgeht, um astronomische Begriffe und Konzepte aus dem Griechischen in die lateinische Sprache zu übertragen.

      In einem zweiten Schritt soll die Verwendung der von Cicero geprägten und teils neu geschaffenen astronomischen Terminologie in der nachfolgenden lateinischen Dichtung der Antike untersucht werden, um festzustellen, welchen Einfluss Cicero durch seine Aratea auf die Entwicklung einer poetischen astronomischen Fachsprache sowie die Etablierung arateischer Topoi ausübte.

      Insgesamt soll so Ciceros Rolle als Vermittler astronomischer Terminologie aus dem Griechischen sowie als lateinischer Archeget arateischen Dichtens beleuchtet werden.

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      Seibert, Felix

      sermo iuvenilis. Studien zum Sprachstil der adulescens-Figur in der lateinischen Literatur der Antike von Plautus bis Petron

      Eberhard Karls Universität Tübingen 22.10.2019
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      Das Projekt zielt darauf ab, das Konzept eines sermo iuvenilis in der lateinischen Literatur der Antike herauszuarbeiten. Ausgehend von dem bereits in der römisch-griechischen Antike verbreiteten Bewusstsein für Sprachvarietäten, das etwa Aristoteles oder Quintilian bezeugen, und aufbauend auf Vorarbeiten zur Sprachvarianz in der Antike, die besonders die Sprache alter Menschen und Frauen fokussiert haben, wird die sprachliche und stilistische Konzeption der Sprache des adulescens in der lateinischen Literatur in den Blick genommen.

      Die Untersuchung gliedert sich dabei in zwei Teile. Im ersten Teil werden vor dem Hintergrund des varietätenlinguistischen Leitgedankens, welcher der gesamten Arbeit zugrunde liegt, die Konzepte der Sprachdifferenzierung und literarischen Figurengestaltung in der Antike ergründet und im Folgenden der Diskurs um den sermo iuvenilis in normativen metasprachlichen Texten der Antike analysiert. Die hierbei gewonnenen Ergebnisse dienen als Grundlage für den zweiten Teil der Untersuchung.

      Dort rückt die Analyse literarischer Texte in den Mittelpunkt. Ziel ist es, die sprachlich-stilistische Gestaltung und Abgrenzung der adulescens-Figur gattungs- und epochenübergreifend anhand exemplarisch ausgewählter Texte von Plautus bis Petron herauszuarbeiten. Das zentrale Erkenntnisinteresse zielt darauf zu zeigen, welche sprachlichen Mittel von den antiken Autoren angewandt werden, um die soziokulturell zusammenhängende Gruppe der adulescentes sprachlich abzugrenzen und als Einheit zu präsentieren, d.h. welche literarischen Techniken zur Inszenierung eines typischen, gruppenspezifischen Sprechstils genutzt werden.

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      Sewing, Cara

      quis es, quem ex adverso dicere feci? - Figuren in der römischen Satire

      Universität Osnabrück

      Das hier vorgestellte Dissertationsprojekt widmet sich den Figuren in der römischen Verssatire (vertreten durch die Autoren Lucilius, Horaz, Persius und Juvenal) und ihrer Funktion innerhalb der literarisch-satirischen Kommunikation. Damit wird eine Leerstelle in der literaturwissenschaftlichen Forschung zur römischen Satire adressiert, die sich seit der zweiten Hälfte des 20. Jhdts. vornehmlich der als ‚Ich‘ auftretenden Sprechinstanz gewidmet und die Figur als narratologische Größe größtenteils unbeachtet gelassen hat. Die Position der Figur und ihren Effekt auf dieses Kommunikationsgefüge herauszuarbeiten, ist das zentrale Anliegen meines Dissertationsvorhabens. Hierbei sollen die verschiedenen Ausprägungen der Figur als Stimme/Subjekt (1.), das einen aktiven Part in der Produktion von Satire übernimmt, als inhaltliches Objekt (2.), das innerhalb der Satire dargestellt, angegriffen oder parodiert wird, und als innerliterarische Rezeptionsinstanz (3.), die durch den Satiriker adressiert wird, in ihrer Relation zueinander untersucht werden. Das Ziel des avisierten Projekts ist es, durch die Ausweitung der Perspektive von dem in den letzten Jahren intensiv beforschten ‚Ich‘ auf die Konstruktionen und Positionen anderer Stimmen in den Satiren, der Vielschichtigkeit satirischer Kommunikation Rechnung zu tragen und Fragen nach Autorität, Identität und Macht durch Literatur in Bezug auf die römische Satire neu zu stellen.

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      Spielhofer, Lukas

      Babrios' Mythiamboi. Ein Interpretationskommentar. Mit Untersuchungen zu Aufbau, Struktur und poetischem Programm
      (publiziert 2023)

      Karl-Franzens-Universität Graz 04.04.2018
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      Der lange Zeit vernachlässigte Dichter Babrios (wohl aus dem 2. Jhd. n. Chr.) hinterlässt eine eigenwillige Sammlung griechischer Fabeln in Gedichtform, die unter dem Titel Mythiamboi überliefert sind. Diese sprudeln vor Erzählfreude, scheinen aber zugleich die traditionelle Fabelwelt zu hinterfragen – etwa wenn in die heile Goldene Zeit der Fabeln Gewalt einbricht –, sodass die Aussage der Gedichte vor der Erzählung in den Hintergrund rückt. Viele Fabeln regen zudem durch sprachliche Bilder und intertextuelle Bezüge zu anderen literarischen Werken der Antike zu poetologischen Deutungen an.Trotz ihres literarischen Gehalts sind die Mythiamboi bisher allerdings kaum unter literaturwissenschaftlichen Gesichtspunkten erforscht, was die Beschäftigung mit Autor und Werk erschwert. Anknüpfend an jüngste Forschungsentwicklungen auf dem Gebiet der lateinischen Fabel stellt die vorliegende Arbeit den Versuch dar, die Sammlung des Babrios aufzubereiten und so eine Grundlage für die Beschäftigung mit der griechischen kaiserzeitlichen Versfabel zu schaffen. Dafür wird nach einer umfassenden Einführung in die Forschungsproblematik rund um Autor und Werk ein Interpretationskommentar eines Teils der Mythiamboi vorgelegt, der die beiden Prologe sowie die ersten 17 Gedichte der Sammlung umfasst. Auf Basis dieses Kommentars werden schließlich zentrale Fragestellungen der Babrios-Forschung einer kritischen Neubewertung unterzogen: So wird erstens der Frage nachgegangen, wie das Werk aufgebaut ist und ob die in den Kodizes überlieferte alphabetische Reihung die originale Struktur eines antiken Gedichtbuchs widerspiegelt oder ob es sich dabei um eine spätere Anordnung handelt. Zweitens widmet sich die Untersuchung einer Beschreibung der gedichtimmanenten Poetik, die durch eine Analyse der Motive, Topoi, Figuren und inter- wie auch intratextuellen Bezüge erschlossen werden soll, sowie der Diskussion weiterer literarischer Strategien, die die Fabelsammlung prägen.

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      Taglialatela, Giovanni Der Philosophenspott von der Komödie bis Timon von Phleius und in die Kaiserzeit Heidelberg 05.08.2025
      • Die Zusammenfassung ebenfalls veröffentlichen, falls vorhanden
          Analyse der Entwicklung der Methoden, Inhalte und Ziele des Philosophenspotts (Verspottung philosophischer Schulen und Philosophen) in der Komödie – von Aristophanes und anderen Autoren (wie beispielsweise Ameipsias) bis (hauptsächlich) zu Timon von Phleius (und seinen Silloi) und Lukian. Anfangs war der Philosophenspott eine Form des Spottes von Komikern gegenüber bestimmten Philosophen, vor allem aufgrund ihrer sozialen Stellung (z. B. Sokrates in den Wolken von Aristophanes oder in Ameipsias, fr. 9 K.-A.). In der Satire wird der Philosophenspott daher zu einem Instrument, mit dem Autoren wie Timon von Phlius – ein Anhänger der (kynisch-)skeptischen Philosophenschule (vor allem Pyrrho von Elis) – oder Lukian – in verschiedenen Werken (z. B. Vitarum auctio, Piscator und viele andere) – nicht nur bestimmte Philosophien kritisierten und diskreditierten, sondern auch ihre eigenen Philosophien (Kynismus und Skeptizismus) verteidigten.
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      Taschler, Anna

      Nux / Die Nussbaumelegie – Einleitung, Übersetzung und Kommentar. Mit Anregungen für eine Verwendung im Unterricht

      Universität Innsbruck 01.10.2014
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      Thronberens, Lukas

      Das achte Buch der Historiae des Curtius Rufus. Einleitung und Kommentar.

      Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 01.04.2025
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      Trosien, Jan Martin

      Inscriptions communicating Legal Regulations on the Athenian Agora

      Universität Hamburg 21.10.2020
      • Die Zusammenfassung ebenfalls veröffentlichen, falls vorhanden

      Wie der Titel bereits andeutet, kommt in dieser grundsätzlich rechtshistorischen Betrachtung der Polis Athen der epigraphischen Evidenz eine entscheidende Rolle zu. Im Kern soll die Rolle von öffentlichen Rechtsinschriften bei der Vermittlung konkreter Handlungsanweisungen für die Teilnahme an hochkomplexen rechtlichen Alltagsgeschäfte des klassischen Athens und deren korrekte Navigation an die attischen Bürger untersucht werden. Dieser Betrachtung liegt dabei die bekannte Diskrepanz zwischen der Komplexität des antiken attischen Rechts und dessen Anwendung durch Laien, deren Eigeninitiative als die treibende Kraft hinter der Funktionalität dieses Systems identifiziert werden kann, zu Grunde. Bezüglich der epigraphischen Evidenz, besteht das Vorhaben, die theoretischen Grundlagen der Cluster-Forschung in Hamburg auf die Rechtsgeschichte Griechenlands anzuwenden: Dies umfasst das Verständnis klassischer attischer Rechtsinschriften als „Written Artefacts“, wodurch ein besonderes Augenmerk auf ihre Materialität sowie den Aufstellungskontext gelegt werden soll. Darüber hinaus wird auch ein Vergleich mit Quellen, deren enger Bezug zu ihnen erst in solch einer Betrachtung deutlich wird – wie beispielsweise Archivinhalte und nicht dauerhafte Inschriften auf leukomata – ermöglicht. Neben den epigraphischen Quellen stützt sich dieses Forschungsvorhaben weiter auf eine breite Basis traditioneller althistorischer Quellen – hervorzuheben sind die attischen Gerichtsredner –, um die Rolle der Rechtsinschriften in Athens Rechtssystem zu ergründen. Auch die archäologische Evidenz findet dabei Beachtung, da die Agora Athens als räumliche Begrenzung der näheren Quellenauswahl ausgewählt wurde und hinsichtlich ihrer baulichen Entwicklung und der damit einhergehenden Struktur als Aufstellungskontext der Rechtsinschriften untersucht werden soll.

      Aufgrund der langen und produktiven Forschungs-Tradition um die griechische und speziell attische Rechtsgeschichte beinhaltet das Forschungsvorhaben schließlich eine neue Auseinandersetzung mit den bereits identifizierten maßgeblichen Charakteristika der Funktion des attischen Rechtssystems: Unteranderem wird sich so mit Fragen zur Literalität sowie zum Grad der Alphabetisierung der attischen Bürger, der Funktion des attischen Gerichtswesens sowie speziell mit der Rolle der Schriftlichkeit und der Rolle der Oralität für das attische Recht befasst. Dadurch wird sich erhofft, die genaue Funktion der attischen Rechtsinschriften besser verorten zu können. 

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      von Nathusius, Johanna

      Pindars Mythenkorrekturen - Analyse der mythischen Erzählungen in Pindars Epinikien

      Friedrich-Schiller-Universität Jena 30.10.2023
      • Die Zusammenfassung ebenfalls veröffentlichen, falls vorhanden

      Anhand eines umfassenden Vergleichs von Pindars mythischen Erzählungen mit ihren (möglichen) literarischen und ikonographischen Vorbildern wird herausgearbeitet, wie Pindar die Erzählungen in seinen Epinikien formt und nutzt. Die Selektion, Komposition, Funktion und auch Korrektur der Mythen wird in der Breite aller Epinikien und in der Tiefe einzelner beispielhafter Heroen analysiert und interpretiert. Ziel ist es, die bewussten Abhängigkeiten Pindars von seinen Vorlagen zu ergründen und vor diesem Hintergrund seinen eigenständigen Umgang mit dem Erzählen von Mythen festzustellen.

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      Voulgaris, Georgios

      Intertext und kleine Erzählung. Studien zum römischen Epyllion

      Eberhard Karls Universität Tübingen 06.07.2022
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      Wagner, Julian

      Orphic Voice(s). A Narratological Commentary on Ovid, Metamorphoses 10.

      Tübingen 12.01.2022
      • Die Zusammenfassung ebenfalls veröffentlichen, falls vorhanden

      Das Dissertationsprojekt zielt auf eine umfassende Analyse der narrativen Techniken des 10. Buches der Metamorphosen Ovids. In diesem Buch steht die Figur des mythischen Sängers Orpheus im Zentrum, dessen Funktion und Bedeutung als Erzählfigur in der Forschung kontrovers diskutiert wird.

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      Wissel, Franziska Silius Italicus, Punica: Die Schlacht am Trasimenischen See - Vorbereitung und Beginn der Kämpfe (5, 1-400) - Einleitung und Kommentar Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 20.12.2018
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      Zellner, Sebastian

      Geschichte und Geschichtsschreibung in Pseudo-Longinos' Über das Erhabene

      Humboldt-Universität zu Berlin 19.10.2025
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      Zimmermann Sara

      Die Darstellung der Frauen in den Epigrammen Martials

      Universität des Saarlandes 04.03.2020
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      Habilitationen
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      Abele, Andreas

      Reading Symmachus' Letter Collection by the Book. Literarästhetische, narratologische und soziokulturelle Studien zu den Briefen des Symmachus

      Eberhard Karls Universität Tübingen 06.05.2019
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      Amat Obryk, Matylda

      Fehlkommunikation in der griechischen Tragödie

      Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 25.06.2020
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      Berrens, Dominik Naming new things, ideas, and concepts in the Early Modern Period Leopold-Franzens-Universität Innsbruck 01.10.2017
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      Brandenburg, Hannah

      Halbwahrheiten bei antiken Rednern. Eine diskursanalytische Studie

      Universität Potsdam 12.03.2026
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      Chiarini, Sara

      Die antiken Verfluchungen zwischen sprachübergreifender Tradition und individueller Prägung.

      Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg 03.04.2019
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      Dänzer, Tobias

      Quintilians Institutio oratoria im gesellschaftlichen und politischen Kontext der Kaiserzeit

      Würzburg 21.07.2020
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      Frisch, Magnus

      Militärische Fachschriftstellerei in der Antike

      Philipps-Universität Marburg 02.04.2019
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      Krämer, Benedikt

      Sophokles' Trachinierinnen. Eine Neuinterpretation:  Thema, Motivik, Theologie

      Westfälische Wilhelms-Universität Münster 08.06.2021
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      Kuhn-Treichel, Thomas Rollen in Relation. Das poetische Ich in verschiedenen Gattungen bei Pindar Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 16.05.2019
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      Ohst, Henning

      Untersuchungen zum christlichen ‚Epyllion‘ in der lateinischen Literatur der Spätantike (Arbeitstitel)

      Universität Leipzig 30.07.2022

      folgt

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      Schwameis, Christoph

      Silius Italicus, Punica 15 und 16. Einleitung und Kommentar

       

      Wien 15.09.2018
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      Tischer, Ute Zitat und Markierung. Signalisieren und Erfassen von Zitaten in römischer Prosa Universität Potsdam 02.12.2018
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      Zogg, Fabian Vergils Œuvre: Studien zur Deutung eines Gesamtwerks Zürich 27.08.2018
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    • Jul 02
      Links zu Dissertations- und Habilitationsverzeichnissen: Klassische Philologie

      Montag, 02. Juli 2018 17:59

      Bamberg, Institut für Klassische Philologie und Philosophie
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Basel, Universität: Departement Altertumswissenschaften
      • Dissertationen (Gräzistik, Latinistik)

       

      Berlin, Berliner Antike-Kolleg, Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS)
      • Dissertationen

       

      Berlin, Freie Universität: Institut für Griechische und Lateinische Philologie
      • Dissertationen

      • Habilitationen

       

      Berlin, Humboldt-Universität: Institut für Klassische Philologie

      https://fis.hu-berlin.de/converis/portal/detail/Organisation/400500262?auxfun=&lang=de_DE

       

      Bern, Universität: Institut für Klassische Philologie•
      • Dissertationen, in Arbeit

       

      Bielefeld, Universität: Lehrstuhl für Klassische Philologie
      • Dissertationen

      • Dissertationen, abgeschlossen

      • Habilitationen, abgeschlossen

       

      Bochum, Ruhr-Universität: Seminar für Klassische Philologie

      https://www.klass-phil.ruhr-uni-bochum.de/kp/forschung/dissertationen.html.de

       

      Bonn, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität: Institut für Klassische und Romanische Philologie

      keine Angaben

       

      Dresden, Technische Universität: Institut für Klassische Philologie
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Düsseldorf, Heinrich-Heine-Universität: Institut für Klassische Philologie

      keine Angaben

       

      Eichstätt-Ingolstadt, Katholische Universität: Professur für Klassische Philologie
      • Dissertationen, in Arbeit

       

      Erlangen-Nürnberg, Friedrich-Alexander Universität: Institut für Alte Sprachen

      keine Angaben (Griechisch)

      • Dissertationen, in Arbeit (Latein)

       

      Frankfurt am Main, Goethe-Universität: Institut für Klassische Philologie

      keine Angaben

       

      Freiburg, Albert-Ludwigs-Universität: Seminar für Griechische und Lateinische Philologie
      • Dissertationen, in Arbeit

      • Dissertationen, in Arbeit (Lateinische Philologie des Mittelalters)

       

      Fribourg, Universität: Bereich Klassische Philologie
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Gießen, Justus-Liebig-Universität: Klassische Philologie

      keine Angaben (Gräzistik)

      • Dissertationen und Habilitationen (Latinistik)

       

      Graz, Karl-Franzens-Universität, Institut für Klassische Philologie

      keine Angaben

       

      Greifswald, Universität: Historisches Institut, Arbeitsbereich Klassische Philologie

      keine Angaben

       

      Göttingen, Georg-August-Universität: Seminar für Klassische Philologie

      keine Angaben

      Halle-Wittenberg, Martin-Luther-Universität: Seminar für Klassische Philologie
      •   Dissertationen und Habilitationen


      Hamburg, Universität: Institut für Griechische und Lateinische Philologie
      • keine Angaben

       

      Heidelberg, Universität: Seminar für Klassische Philologie

      keine Angaben

       

      Innsbruck, Universität: Institut für Sprachen und Literaturen, Gräzistik und Latinistik
      • Dissertationen

       

      Jena, Friedrich-Schiller-Universität: Institut für Altertumswissenschaften, Klassische Philologie, Professur für Latinistik
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Jena, Friedrich-Schiller-Universität: Institut für Altertumswissenschaften, Klassische Philologie, Gräzistik

      • Dissertationen

       

      Köln, Universität: Institut für Altertumskunde
      • Dissertationen (Klassische Philologie)

      • Dissertationen (Byzantinistik und Neogräzistik)

      • Dissertationen (Mittellateinische Philologie)

       

      Konstanz, Universität: Professur für Latinistik

      keine Angaben

       

      Leipzig, Universität: Institut für Klassische Philologie und Komparatistik, Klassische Philologie
      • Dissertationen und Habilitationen 

       

      Mainz, Johannes-Gutenberg-Universität: Institut für Altertumswissenschaften, Arbeitsbereich Klassische Philologie

      keine Angaben

       

      Marburg, Philipps-Universität: Fachgebiet Klassische Philologie

      keine Angaben

       

      München, Ludwig-Maximilians-Universität: Abteilung für Griechische und Lateinische Philologie
      • Dissertationen, in Arbeit

      • Dissertationen, abgeschlossen

      • Habilitationen, in Arbeit

      • Habilitationen, abgeschlossen

       

      Münster, Westfälische Wilhelms-Universität: Institut für Klassische Philologie

      keine Angaben (Professur Schwerpunkt Gräzistik)

      • Dissertationen und Habilitationen 

       

      Osnabrück, Universität: Institut für Romanistik / Latinistik
      • Dissertationen (Latinistik)

       

      Potsdam, Universität: Lehrstuhl Klassische Philologie
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Regensburg, Universität: Institut für Klassische Philologie

      keine Angaben

       

      Rostock, Universität: Heinrich Schliemann-Institut für Altertumswissenschaften
      • Dissertationen (Gräzistik)

      • Dissertationen (Latinistik)

       

      Saarbrücken, Universität des Saarlandes: Institut für Klassische Philologie

      keine Angaben

       

      Salzburg, Paris-Lodron-Universität: Fachbereich Altertumswissenschaften, Klassische Philologie
      • Dissertationen

      • Habilitationen, abgeschlossen

       

      Trier, Universität: Klassische Philologie
      • Dissertationen

       

       

      Tübingen, Eberhard-Karls-Universität: Philologisches Seminar
      • Dissertationen und Habilitationen (Griechisch)

      • Dissertationen (Latein: Prof. Wolkenhauer )

      • Dissertationen und Habilitationen (Latein: Prof. Kirstein)

         

       

      Wien, Universität: Institut für Klassische Philologie, Mittel- und Neulatein
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Würzburg, Julius-Maximilians-Universität: Institut für Klassische Philologie
      • Dissertationen und Habilitationen (Gräzistik)

      • Dissertationen (Latinistik)

       

      Wuppertal, Bergische Universität: Lehrstuhl für Klassische Philologie
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Zürich, Universität: Seminar für Griechische und Lateinische Philologie
      • Dissertationen

      • Habilitationen

    • Jul 02
      Links zu Dissertations- und Habilitationsverzeichnissen: Klassische Archäologie

      Montag, 02. Juli 2018 17:58

      Augsburg, Universität: Klassische Archäologie
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Bamberg, Otto-Friedrich-Universität: Institut für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte, Professur für Archäologie der Römischen Provinzen
      • Dissertationen

       

      Basel, Universität: Departement Altertumswissenschaften
      • Dissertationen und Habilitationen (Fachbereich Klassische Archäologie)

      • Dissertationen und Habilitationen (Fachbereich Ur- und Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie)

       

      Berlin, Berliner Antike-Kolleg, Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS)
      • Dissertationen

       

      Berlin, Freie Universität: Institut für Klassische Archäologie
      • Dissertationen, in Arbeit

      • Dissertationen, abgeschlossen

      • Habilitationen

       

      Berlin, Humboldt-Universität: Winckelmann-Institut
      • Dissertationen, in Arbeit

       

      Bern, Universität: Institut für Archäologische Wissenschaften, Archäologie des Mittelmeerraumes
      • Dissertationen (Archäologie des Mittelmeerraumes)

      • Dissertationen (Archäologie der Römischen Provinzen)

      • Habilitationen (Archäologie der Römischen Provinzen)

       

      Bochum, Ruhr-Universität: Institut für Archäologische Wissenschaften
      • Dissertationen, in Arbeit

      • Dissertationen, abgeschlossen

       

      Bonn, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität: Institut für Archäologie und Kulturanthropologie, Abteilung Klassische Archäologie mit Akademischem Kunstmuseum
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Darmstadt, Technische Universität: Fachgebiet Klassische Archäologie
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Eichstätt-Ingolstadt, Katholische Universität: Professur für Klassische Archäologie

      keine Angaben

       

      Erlangen-Nürnberg, Friedrich-Alexander Universität: Institut für Klassische Archäologie

      keine Angaben

       

      Frankfurt am Main, Goethe-Universität: Institut für Archäologische Wissenschaften, Klassische Archäologie
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Freiburg, Albert-Ludwigs-Universität: Institut für Archäologische Wissenschaften, Abteilung Klassische Archäologie
      • Dissertationen

      • Habilitationen

       

      Fribourg, Université: Institut für Antike und Byzanz
      • Dissertationen

       

      Gießen, Justus-Liebig-Universität, Professur für Klassische Archäologie
      • Dissertationen

       

      Göttingen, Georg-August-Universität: Archäologisches Institut
      • Dissertationen

       

      Graz, Karl-Franzens-Universität, Institut für Archäologie
      • Dissertationen 

      • Habilitationen

      Halle-Wittenberg, Martin-Luther-Universität: Seminar für Klassische Archäologie
      • Dissertationen

      • Habilitationen

       

      Hamburg, Universität: Institut für Archäologie und Kulturgeschichte des Antike Mittelmeerraumes
      • Dissertationen und Habilitationen

      •  

       

      Heidelberg, Universität: Institut für Klassische Archäologie
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Innsbruck, Universität: Institut für Archäologien, Fachbereich Klassische Archäologie
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Jena, Friedrich-Schiller-Universität: Institut für Altertumswissenschaften, Klassische Archäologie

      keine Angaben

       

      Kiel, Christian-Albrechts-Universität: Institut für Klassische Altertumskunde
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Köln, Universität: Archäologisches Institut
           
      • Dissertationen, in Arbeit

      • Dissertationen, abgeschlossen

      • Habilitationen

            

      Leipzig, Universität: Klassische Archäologie und Antikenmuseum
      • Abschlussarbeiten

       

      Mainz, Johannes-Gutenberg-Universität: Institut für Altertumswissenschaften, Arbeitsbereich Klassische Archäologie
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Marburg, Philipps-Universität: Archäologisches Seminar
      • Dissertationen

      • Habilitationen

       

      München, Ludwig-Maximilians-Universität: Institut für Klassische Archäologie
      • Dissertationen und Habilitationen

       
      Münster, Westfälische Wilhelms-Universität: Institut für Klassische Archäologie und Christliche Archäologie
      • Dissertationen

       

      Osnabrück, Universität: Historisches Seminar, Abteilung Archäologie der Römischen Provinzen
      • Dissertationen, in Arbeit

       

      Regensburg, Universität: Institut für Klassische Archäologie
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Rostock, Universität: Heinrich Schliemann-Institut für Altertumswissenschaften, Fach Klassische Archäologie
      • Dissertationen

       

      Saarbrücken, Universität des Saarlandes: Institut für Klassische Archäologie

      keine Angaben

       

      Salzburg, Paris-Lodron-Universität: Fachbereich Altertumswissenschaften, Klassische und frühägäische Archäologie
      • Abschlussarbeiten

      •  

       

      Trier, Universität: Klassische Archäologie
      • Dissertationen

       

      Tübingen, Eberhard-Karls-Universität: Institut für Klassische Archäologie
      • Dissertationen und Habilitationen, in Arbeit

      • Dissertationen + Habilitationen, abgeschlossen

      •  

       

      Wien, Universität: Institut für Klassische Archäologie
      • Dissertationen

       

      Würzburg, Julius-Maximilians-Universität: Lehrstuhl für Klassische Archäologie
      • Dissertationen, in Arbeit

      • Dissertationen, abgeschlossen

       

      Zürich, Universität: Institut für Archäologie, Fachbereich Klassische Archäologie
      • Dissertationen

      • Habilitationen

         

    • Jul 02
      Links zu Dissertations- und Habilitationsverzeichnissen: Alte Geschichte

      Montag, 02. Juli 2018 17:55

      Aachen, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule, Historisches Institut

      keine Angaben

       

      Augsburg, Universität: Lehrstuhl für Alte Geschichte

      keine Angaben

       

      Bamberg, Otto-Friedrich-Universität: Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Lehrstuhl für Alte Geschichte
      • Dissertationen

       

      Basel, Universität: Departement Altertumswissenschaften, Fachbereich Alte Geschichte
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Bayreuth, Universität: Facheinheit Geschichte, Professur für Alte Geschichte

      keine Angaben

       

      Berlin, Berliner Antike-Kolleg, Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS)
      • Dissertationen

       

      Berlin, Freie Universität: Friedrich-Meinecke-Institut
      • Dissertationen

       

      Berlin, Humboldt-Universität: Institut für Geschichtswissenschaften
      • Dissertationen, abgeschlossen

      • Habilitationen, abgeschlossen

       

      Bern, Universität: Historisches Institut, Abteilung für Alte Geschichte und Rezeptionsgeschichte der Antike
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Bielefeld, Universität: Arbeitsbereich Alte Geschichte

      keine Angaben

       

      Bochum, Ruhr-Universität: Historisches Institut, Professur für Alte Geschichte sowie Professur für Römische Geschichte

      keine Angaben

       

      Bonn, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität: Institut für Geschichtswissenschaft, Abteilung für Alte Geschichte
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Braunschweig, Technische Universität: Institut für Geschichtswissenschaft

      keine Angaben

       

      Bremen, Universität: Institut für Geschichtswissenschaft

      keine Angaben

       

      Chemnitz, Technische Universität: Institut für Europäische Studien, Juniorprofessur Antike und Europa

      keine Angaben

       

      Dresden, Technische Universität: Institut für Geschichte, Professur für Alte Geschichte

      keine Angaben

       

      Düsseldorf, Heinrich-Heine-Universität: Institut für Geschichtswissenschaften, Lehrstuhl für Alte Geschichte
      • Dissertationen und Habilitationen, jew. in Arbeit

       

      Duisburg-Essen, Universität: Historisches Institut, Abteilung für Alte Geschichte
      • Dissertationen, in Arbeit

       

      Eichstätt-Ingolstadt, Katholische Universität: Professur für Alte Geschichte
      • Dissertationen, in Arbeit

       

      Erfurt, Universität: Historisches Seminar, Professur für Antike Kultur
      • Dissertationen

       

      Erlangen-Nürnberg, Friedrich-Alexander Universität: Department Geschichte, Lehrstuhl für Alte Geschichte sowie Professur für Alte Geschichte

      keine Angaben

       

      Flensburg, Europa-Universität: Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik

      keine Angaben

       

      Frankfurt am Main, Goethe-Universität: Historisches Seminar, Alte Geschichte
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Freiburg, Albert-Ludwigs-Universität: Seminar für Alte Geschichte
      • Dissertationen, in Arbeit

       

      Fribourg, Universität: Bereich Geschichte

      keine Angaben

       

      Gießen, Justus-Liebig-Universität: Historisches Institut, Arbeitsbereich Alte Geschichte
      • Dissertationen und Habilitationen, jew. in Arbeit

       

      Graz, Karl-Franzens-Universität, Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde

      keine Angaben

       

      Greifswald, Universität: Historisches Institut, Arbeitsbereich Alte Geschichte

      keine Angaben

       

      Göttingen, Georg-August-Universität: Althistorisches Seminar
      • Dissertationen

       

      Hagen, FernUniversität: Historisches Institut, Lehrgebiet Geschichte und Gegenwart Europas
      • Dissertationen

       

      Halle-Wittenberg, Martin-Luther-Universität: Seminar für Klassische Altertumswissenschaften

      keine Angaben

       

      Hamburg, Universität: Fachbereich Geschichte, Arbeitsbereich Alte Geschichte
      • Dissertationen (Prof. Rieß)

      • Dissertationen (Prof. Panzram)

      • Dissertationen (Doktorandenkolleg Geisteswissenschaften)

       

      Heidelberg, Universität: Seminar für Alte Geschichte und Epigrafik
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Innsbruck, Universität: Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik
      • Dissertationen

       

      Jena, Friedrich-Schiller-Universität: Institut für Altertumswissenschaften, Professur für Alte Geschichte
      • Dissertationen

       

      Kassel, Universität: Fachgruppe Geschichte, Professur für Alte Geschichte

      keine Angaben

       

      Kiel, Christian-Albrechts-Universität: Institut für Klassische Altertumskunde, Abteilung für Alte Geschichte
      • Dissertationen

       

      Klagenfurt, Alpen-Adria-Universität: Institut für Geschichte

      keine Angaben

       

      Köln, Universität: Historisches Institut, Abteilung für Alte Geschichte
      • Dissertationen

      • Habilitationen

       

      Konstanz, Universität: Fach Geschichte, Alte Geschichte

      keine Angaben

       

      Leipzig, Universität: Historisches Seminar, Professur für Alte Geschichte
      • Dissertationen

      • Habilitationen

       

      Magdeburg, Otto von Guericke Universität: Institut für Gesellschaftswissenschaften, Lehrstuhl für Alte Geschichte
      • Dissertationen

       

      Mainz, Johannes-Gutenberg-Universität: Historisches Seminar, Arbeitsbereich Alte Geschichte
      • Dissertationen, in Arbeit

       

      Mannheim, Universität: Historisches Institut, Alte Geschichte
      • Dissertationen

       

      Marburg, Philipps-Universität: Seminar für Alte Geschichte
      • Dissertationen, in Arbeit

      • Dissertationen, abgeschlossen

       

      München, Ludwig-Maximilians-Universität: Historisches Seminar, Alte Geschichte
      • Dissertationen, in Arbeit

      • Habilitationen, in Arbeit

      • Dissertationen und Habilitationen, jew. abgeschlossen

       

      Münster, Westfälische Wilhelms-Universität: Seminar für Alte Geschichte und Institut für Epigrafik
      • Dissertationen

       

      Osnabrück, Universität: Historisches Seminar, Abteilung für Alte Geschichte
      • Dissertationen, in Arbeit (Projekte)

       

      Paderborn, Universität: Historisches Institut, Bereich Alte Geschichte

      keine Angaben

       

      Passau, Universität: Professur für Alte Geschichte
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Potsdam, Universität: Professur Geschichte des Altertums

      keine Angaben

       

      Regensburg, Universität: Institut für Geschichte, Lehrstuhl für Alte Geschichte

      keine Angaben

       

      Rostock, Universität: Heinrich Schliemann-Institut für Altertumswissenschaften, Fach Alte Geschichte
      • Dissertationen, abgeschlossen

       

      Saarbrücken, Universität des Saarlandes: Institut für Alte Geschichte
      • Dissertationen

       

      Salzburg, Paris-Lodron-Universität: Fachbereich Altertumswissenschaften, Alte Geschichte, Altertumskunde und Mykenologie
      • Dissertationen

      •  

      Siegen, Universität: Lehrstuhl für Alte Geschichte

      keine Angaben

       

      Stuttgart, Universität: Historisches Institut, Abteilung für Alte Geschichte

      keine Angaben

       

      Trier, Universität: Alte Geschichte

      keine Angaben

       

      Trier, Universität: Papyrologie
      • Dissertationen

      • weitere Dissertationen, in Arbeit

       

      Tübingen, Eberhard-Karls-Universität: Seminar für Alte Geschichte
      • Dissertationen und Habilitationen

       

      Wien, Universität: Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Papyrologie und Epigrafik
      • Dissertationen

       

      Wien, Universität: Institut für Numismatik und Geldgeschichte
      • Dissertationen

      • weitere Dissertationen

       

      Würzburg, Julius-Maximilians-Universität: Lehrstuhl für Alte Geschichte

      keine Angaben

       

      Wuppertal, Bergische Universität: Lehrstuhl für Alte Geschichte
      • Habilitationen

       

      Zürich, Universität: Historisches Seminar
      • Dissertationen, in Arbeit (Alte Geschichte)

      •  
      •  

    • Jul 01
      Aktuelles

      Sonntag, 01. Juli 2018 10:56

    • Jun 19
      Dissertations- und Habilitationsvorhaben melden

      Dienstag, 19. Juni 2018 13:40

    • Jun 19
      Newsletter

      Dienstag, 19. Juni 2018 12:25

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      • Veranstaltungen der Mommsen-Gesellschaft und der FIEC
      • Ausschreibung des Bruno-Snell-Preises
      • Ausschreibung zur Teilnahme am Walter-de-Gruyter-Seminar
      • Angebote zur Nachwuchsförderung
      • interne Änderungen (z. B. Satzung, Geschäftsordnung, Mitgliedsbeitrag, Homepage etc.)
      • Deadline zur Einreichung von Beiträgen für die Mitteilungen der Mommsen-Gesellschaft

      Den Newsletter können auch Nicht-Mitglieder abonnieren.

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    • Jun 12
      Aktuelle Neuigkeiten in Propylaeum:

      Dienstag, 12. Juni 2018 12:43

      Gnomon Bibliographische Datenbank: Bisher waren in PropylaeumSEARCH nur die neueren Jahrgänge der GBD. Nun wurden die kompletten Daten in den Suchindex von PropylaeumSEARCH eingespielt, so dass die komplette Bibliographie mit ca. 600.000 Nachweisen in die übergreifende Suche eingebunden ist. Die Erfassung neuer bibliographischer Aufnahmen wurde außerdem umgestellt: Sie erfolgt nicht mehr in der Augsburger FAUST-Datenbank sondern in der Verbunddatenbank B3Kat. Dieser Schritt ist Teil des Migrationsvorhabens. An der Vorbereitung der Migration der kompletten Daten in die Verbunddatenbank wird intensiv gearbeitet. Sie wird in mehreren Schritten in den nächsten Monaten erfolgen.

      2.) Propylaeum-eBooks: Neu online

      Corpus der minoischen und mykenischen Siegel Beiheft 5: Sceaux minoens et myceniens: IVe Symposium international 10-12 septembre 1992, Clermont-Ferrand http://dx.doi.org/10.11588/propylaeum.373.530 Beiheft 9.1/9.2: The Middle Minoan three-sided soft stone prism http://dx.doi.org/10.11588/propylaeum.375.532 http://dx.doi.org/10.11588/propylaeum.376.533 3.) Propyplaeum-eJournals Frisch online ist das zweite Heft der "Aegyptiaca. Journal of the History of Reception of Ancient Egypt" http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/aegyp/issue/view/3878 Sowie aktuelle Ausgaben von Forum Classicum http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/fc/issue/archive Pegasus-Online-Zeitschrift http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/pegasus/issue/archive Denkmalpflege in Baden-Württemberg – Nachrichtenblatt der Landesdenkmalpflege http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/issue/archive Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte: Jahrgänge 1996 und 1997 http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nnu/issue/archive 4.) Propylaeum-DOK Die Schriftenreihe von Daniel Werning ist komplett http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/propylaeumdok/view/schriftenreihen/sr-53.html 5.) Wunschbuch Fittschen, Klaus [Hrsg.]; Hölscher, Tonio [Hrsg.]; Zanker, Paul [Hrsg.]; Wegner, Max [Hrsg.]; Deutsches Archäologisches Institut [Hrsg.]: Das römische Herrscherbild http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/herrscherbild Michałowski, Kazimierz: Palmyre: fouilles polonaises (Band 1 - 7) http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/palmyra Zoepffel, Renate: Historia und Geschichte bei Aristoteles http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/zoepffel1975 Sieglin, Ernst von ; Schreiber, Theodor [Hrsg.]: Expedition Ernst von Sieglin: Ausgrabungen in Alexandria http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/sieglin1908ga

    • Mai 15
      Neuigkeiten von Propylaeum Fachinformation Heidelberg

      Dienstag, 15. Mai 2018 09:35

      Ab sofort wird der Deutsche Archäologen Verband in seien Rundmails auch Neuigkeiten von Propylaeum (https://www.propylaeum.de/home/), dem Fachinformationsdienst Altertumswissenschaften, berichten, die dankenswerterweise von Maria Effinger (UB Heidelberg) zur Verfügung gestellt werden: Propylaeum-eBooks: Frisch online: Neu beginnen konnte die Reihe: "Beihefte der Bonner Jahrbücher" http://books.ub.uni-heidelberg.de/propylaeum/series/info/bjbbeih Band 1: Michael Rathmann: Untersuchungen zu den Reichsstraßen in den westlichen Provinzen des Imperium Romanum http://dx.doi.org/10.11588/propylaeum.362.510


      Neues CMS-Beiheft:  Ingo Pini (Hrsg.):  A bibliography for Aegean glyptic in the Bronze Age http://dx.doi.org/10.11588/propylaeum.367.518


      Neues E-Journal: Für eine weitere wichtige Zeitschrift konnte die Transformation in ein E-Journal gestartet werden: "Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte" http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nnu/index Alle Jahrgänge werden schrittweise online gestellt.  Zwischen den herausgebenden Institutionen und dem Verlag wurde für die Online-Publikation eine Sperrfrist (Movingwall) von 2 Jahren vereinbart.


      Neue Schriftenreihe in Propylaeum-DOK Michałowski, Kazimierz : http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/propylaeumdok/view/schriftenreihen/sr-42.html

    • Mai 08
      Warum sollte ich mich registrieren?

      Dienstag, 08. Mai 2018 14:27

      Die Registrierung ermöglicht den Zugang zur internen Internetseite der Mommsen-Gesellschaft. Aktuell stehen hier stehen den Mitgliedern der Mommsen-Gesellschaft die Mitteilungen 81 bis 88 zur Verfügung.

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