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Early Career Archaeologists - Umfrage zur BerufstätigkeitFeb 09Dienstag, 09. Februar 2021 16:50
Die Gruppe "Early Career Archaeologists" (https://ecarchaeologists.com/) möchte über eine anonyme Umfrage mehr über die europaweiten Herausforderungen erfahren, welchen sich junge Archäologinnen und Archäologen gegenübersehen bzw. in der entsprechenden Phase ihrer Berufstätigkeit gegenübergesehen haben. Die Umfrage ist unter folgendem Link zu finden: https://ecarchaeologists.com/survey/
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Blog der archäologischen Sammlungen der Universitäten Freiburg, Heidelberg und TübingenJan 28Donnerstag, 28. Januar 2021 09:12
Seit dem 15. Januar dieses Jahres ist unter https://rollpodest.hypotheses.org/ "das Rollpodest" online, eine Plattform für Archäologische Sammlungen und ihre Freund:innen und zugleich das Blog der archäologischen Sammlungen der Universitäten Freiburg, Heidelberg und Tübingen.
..."digitale Plattform für Termine und Aktuelles, Berichte über Projekte und Forschungen, Blicke hinter die Kulissen und nicht zuletzt für die Freundeskreise der Sammlungen. Noch sind beileibe nicht alle Rubriken mit Leben gefüllt, über die wir in diesem Blog Zugänge zu unseren Sammlungen erschließen wollen, aber sie geben bereits eine Idee, wo die Reise auf dem Rollpodest hingehen kann. Wer Exponate nicht nur hinter Glas mag, den macht vielleicht ein Blick „In die Werkstatt“ oder „Über den Tellerrand“ neugierig. „Am Objekt“ arbeiten oder „Mit Studierenden“ soll vorführen, wie breit das Spektrum forschender und lehrender Tätigkeit in unseren archäologischen Sammlungen ist. Nicht selten führt das zu wissenschaftlichen Beiträgen und Berichten, die sich bei uns „Auf dem Schreibtisch“ befinden. Abwegiges oder Selbstironisches am Rande der üblichen Routen unseres fahrbaren Untersatzes finden Sie unter „das Trollpodest“.
Polly Lohmann, Jens-Arne Dickmann, Alexander Heinemann,
Editorial: das Rollpodest, Das Rollpodest (Online-Edition), 15/01/2021, https://rollpodest.hypotheses.org/225. -
Petition gegen AntikenhehlereiJan 08Freitag, 08. Januar 2021 15:42
Posted: 30 Dec 2020 04:59 PM PST
Eine Initiative "STOP Cultural genocide !" hat eine Petition auf change.org gestartet:
Die Initiative GEC ACT (Geneva Collective Against Cultural Trade) wurde von Studierenden und Absolventen der klassischen Altertumswissenschaften der Universität Genf ins Leben gerufen. Sie zielt darauf ab, ein Bewusstsein für das Problem des Antikenhandels in Europa und der Schweiz zu schaffen.
§ GEC ACT auf facebook: https://www.facebook.com/gecact2020
§ unter @ActGeC auf twitter
§ als stopculturalgenocide auf instagram
Anlaß für die Petition war der Erste "International Day against Illicit Trafficking in Cultural Property", der von der UNESCO organisiert wurde, soweit ich sehe in Deutschland aber kaum Resonanz gefunden hat (bemerkenswerterweise ist auch die Begleitpublikation nicht auf deutsch erschienen, obwohl wir doch immer wieder Drehscheibe im Antikenhandel sind...). Dieser Tag bezieht sich auf das 50. Jubiläum des Übereinkommen über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der unzulässigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut der UNESCO. Dennoch haben die Anliegen des Kulturgüterschutzes in der Politik bis heute einen recht geringen Stellenwert (Brodie/ Yates 2019, 159) und zugleich war der Handel nie so umfangreich.
Dieses fehlende Bewußtsein erlaubt es Kriminellen und Terroristen, ungestraft zu agieren - so die Ausführungen zur Petition. Extremistische Ideologie werden durchgesetzt, indem die Geschichte der "Feinde" ausgelöscht und gleichzeitig Geld durch den Verkauf von Antiken geplünderter Fundstellen eingenommen wird. Daesh/ IS in Libyen, Syrien, im Irak und auch in Afrika ist noch immer ein Beispiel dafür. Gestohlene Gegenstände erscheinen mit falschen Papieren auf dem europäischen Markt, Transparenz und Rückverfolgbarkeit bleiben ungenügend.. Die Anonymität der Transaktion begünstigt Antikenhehlerei, Geldwäsche und Steuerhinterziehung.
Die Petition richtet sich an die Europäische Kommission, von der sie fordert:
1. Handeln Sie JETZT, um eine globale und umfassende Lösung für das Problem des Antikenhandels zu finden, um die großen Schlupflöcher in den europäischen Rechtsvorschriften zu schließen, die das Waschen von gestohlenem Eigentum geplünderter Länder ermöglichen.
2. Regulieren Sie den Kunst- und Antiquitätenmarkt, auch im Internet, und zwingen Sie den Verkäufer, transparenter über die Herkunft von Objekten Rechenschaft zu geben. Jeder einzelne anerkannte Kunsthändler in Europa muss mindestens so transparent wie eine Bank sein und aktuelle Aufzeichnungen über Transaktionen führen.
3. Finanzieren Sie Projekte für diejenigen, die helfen können, die gestohlenen Artefakte sicherzustellen - die Strafverfolgungsbehörden (Polizei, Zoll, Grenzschutz, Staatsanwaltschaft) mit Hilfe der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der neuen verfügbaren digitalen Werkzeuge.
4. Überwachen Sie aktiv die Freihafensysteme, die zur Steuerhinterziehung, Lagerung und internationalen Verbringung gestohlener Gegenstände eingesetzt werden.
5. Sensibilisieren Sie Sammler für die Infiltration gefälschter und gestohlener Antiken in den Markt. Der Kauf von Fälschungen ist eine schlechte Investition, mit der kriminelle und terroristische Netzwerke finanziert werden können.
Letztlich fordert die Petition nur ein, was eine Studie, die von der Europäischen Kommission selbst in Auftrag gegeben wurde, auch an Empfehlungen gegeben hat.
§ N. Brodie/D. Yates, Illicit trade in cultural goods in Europe. Characteristics, criminal justice responses and an analysis of the applicability of technologies in the combat against the trade : final report (Luxembourg 2019). - <ISBN 978-92-79-99359-6>, <https://op.europa.eu/de/publication-detail/-/publication/d79a105a-a6aa-11e9-9d01-01aa75ed71a1>
Bitte unterschreiben!
Archäologische Fundstellen sind wichtige Ressourcen für moderne Gesellschaften und unverzichtbare Quellen für ein Verständnis der Vergangenheit, unserer Gegenwart und auch der Zukunft.
Das Problem der Antikenhehlerei und vor allem der dahinter stehenden Raubgrabungen ist zwar nur eines von vielen Problemen, aber eines, bei dem wichtige Handlungsmöglichkeiten bei der EU liegen. Petition gegen Antikenhehlerei
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Umfrage des Portals "Propylaeum" Fachinformationsdienst Altertumswissenschaften - Bitte teilnehmen!Dez 07Montag, 07. Dezember 2020 09:48
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Bayerische Staatsbibliothek und die Universitätsbibliothek Heidelberg betreiben seit 2016 den Fachinformationsdienst Altertumswissenschaften - Propylaeum. In Fortführung mehrerer ehemaliger Sondersammelgebiete gewährleistet der Fachinformationsdienst deutschlandweit eine umfassende Literaturversorgung für mittlerweile acht altertumswissenschaftliche Disziplinen. Im Rahmen des DFG-geförderten Programms "Fachinformationsdienste für die Wissenschaft" sind dazu noch zahlreiche weitere Dienstleistungen - u. a. in den Bereichen Fachrecherche oder Elektronisches Publizieren - hinzugekommen, die über unser Portal "Propylaeum" (https://www.propylaeum.de/) angeboten werden.
Der Fachinformationsdienst Altertumswissenschaften wird nach zwei erfolgreichen Förderphasen einen Fortsetzungsantrag für 2022-2024 bei der DFG stellen. Um unsere Projekte und Angebote auch in Zukunft eng an den Bedarfen der Fachwissenschaft auszurichten, führen wir im Dezember 2020 eine Befragung unter Altertumswissenschaftlerinnen und Altertumswissenschaftlern in Deutschland durch. Mit Ihrer Teilnahme können Sie einen Beitrag zur Weiterentwicklung unseres Angebots leisten.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ca. 10 Minuten Zeit nehmen und sich unter folgendem Link an unserer anonymen Umfrage beteiligen:
https://bsbumfrage.limequery.com/988872?lang=de
Die Umfrage kann bis zum 31. Dezember 2020 beantwortet werden.
Mit freundlichen Grüßen,
Philipp Weiß und Maria Effinger -
Langfristige Sicherung des Fachs Latein an der Universität Salzburg gefährdet ! - Stellungnahme des Vorsitzenden der Mommsen-Gesellschaft Prof. Hammerstaedt + Online PetitionOkt 12Montag, 12. Oktober 2020 08:40
Mommsen-Gesellschaft
Der Erste VorsitzendeUniv.-Prof. Dr. Jürgen Hammerstaedt
Universität zu Köln, Institut für Altertumskunde, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln
Telefon +49 (0)221 470-2242
Sekretariat +49 (0)221 470-2520
Fax +49 (0)221 470-5931
Mail
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. An den Rektor der
Paris Lodron Universität Salzburg
Herrn Prof. Dr. Hendrik Lehnert
Betriff: Geplante Nichtwiederbesetzung der Professur für Latinistik
Köln, 28. September 2020
Magnifizenz!
Sehr geehrter Herr Kollege Lehnert!
Mein Schreiben ist dadurch veranlasst, dass ich aus süddeutschen Kollegenkreisen von der Absicht des Rektorats der Paris Lodron Universität Salzburg erfahren habe, die Professur für Latinistik nach der Emeritierung von Frau Prof. Dr. Dorothea Weber nicht wiederzubesetzen.
Diese Nachricht erfüllt mich mit großer Bestürzung und ich wende mich an Sie in meiner Funktion als Erster Vorsitzender der Mommsen-Gesellschaft, des Berufsverbands von über 750 deutschsprachigen Forscherinnen und Forschern auf dem Gebiet des Griechisch-Römischen Altertums, mit der dringenden Bitte, angesichts der zu erwarteten schlimmen Folgen von der geplanten Nichtwiederbesetzung unbedingt Abstand zu nehmen.
Das Studienfach Latein hat die höchste Studierendenzahl innerhalb des altertumswissenschaftlichen Fächerangebotes Ihrer Universität. Mit dem Wegfall des Fachs würden die gesamten Salzburger Altertumswissenschaften überproportional an Größe und Gewicht verlieren. Durch den Wegfall der Latinistik würde zudem in den altertumswissenschaftlichen Nachbardisziplinen der Gräzistik, der Alten Geschichte und der Archäologie eine erhebliche Minderung der Qualität von Studium und Forschung eintreten. Schaden hätten auch die zahlreichen weiteren geisteswissenschaftlichen Fächer, für die Ihre Universität hohes internationales Ansehen genießt, zu befürchten. Zudem lassen sich ohne Zusammenarbeit mit der Latinistik als eine der zentralen Grundlagen unserer europäischen Kulturgeschichte auch Disziplinen jenseits der Geisteswissenschaften im engeren Sinne wie beispielsweise die Theologie nicht betreiben.
Ihre Universität wird international dafür geschätzt, dass die Salzburger Latinistik das Editionsunternehmen des Corpus Scriptorum Ecclesiasticorum Christianorum (CSEL) fortführt. In meinem Studium und den ersten beiden Jahrzehnten meiner wissenschaftlichen Laufbahn nannte man diese grundlegende Reihe kritischer Editionen lateinischer patristischer Texte inoffiziell das ‘Wiener Corpus’. Es ist das Verdienst Ihrer Frau Kollegin Weber, die Fortführung dieser international höchst angesehenen, bei weitem umfangreichsten und m.E. auch wissenschaftlich bedeutendsten Editionsreihe lateinischer patristischer Texte inzwischen an Ihrer Universität so wirkungsvoll etabliert zu haben, dass, wenn die Zahl der bei Fortführung der Salzburger latinistischen Forschung zu erwartenden neuen Bände weiter zunimmt, sicher bald vom ‘Salzburger Corpus’ die Rede wird. Die hohe internationale Bedeutung dieser wichtigen Salzburger latinistischen Unternehmung spiegelt sich auch darin wieder, dass Frau Kollegin Weber die Latinistik im wissenschaftlichen Beirat des entsprechenden gräzistischen Editionsunternehmens der Patristik an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften vertritt.Der Wegfall der Latinistikprofessur hätte zum Schaden des Ansehens der Paris Lodron Universität Salzburg weitreichende Folgen, die nicht unbeachtet bleiben würden. Daher wiederhole ich meine dringende Bitte, diese Entscheidung rückgängig zu machen.
Dieses Schreiben geht in Kopie an die Vorsitzenden des Senats und des Universitätsrats der Paris Lodron Universität.
Hochachtungsvoll
Jürgen HammerstaedtZur langfristigen Sicherung des Fachs Latein an der Universität Salzburg und zur Fortführung des CSEL
Das Rektorat der Universität Salzburg plant, die einzige vollwertige Professur für Latein am Fachbereich Altertumswissenschaften nicht nachzubesetzen. Das würde zwar nicht bedeuten, dass das Studienfach Latein eingestellt wird, dennoch gibt es gewichtige Argumente für die Nachbesetzung:
- Nur eine starke Latinistik mit forschungsgeleiteter Lehre – und dafür ist eine vollwertige Professur von essentieller Bedeutung – wird imstande sein, Studierende zu begeistern und den Bedarf an Lateinlehrern auch langfristig zu decken.
- Ein Verzicht auf die Professur wird nicht nur dem Fach selbst, sondern auch den anderen altertumswissenschaftlichen Disziplinen an der Universität schaden.
- Latein als eine der Grundlagen der europäischen Geistesgeschichte ist gerade für die Universität Salzburg mit ihren bekannten Stärken in Geistes- und Kulturwissenschaften sowie in der Theologie unverzichtbar.
- Nur mit einer Professur ist die Fortsetzung des Projekts Corpus Scriptorum Ecclesiasticorum Latinorum, das seit 1866 in der weltweit renommierten Reihe CSEL kritische Editionen der lateinischen Patristik herausgibt, gesichert.
Wir fordern daher das Rektorat, den Senat sowie den Universitätsrat der Paris Lodron Universität Salzburg auf, die Nachbesetzung der Professur für Latein in den Entwicklungsplan für die Jahre 2022–2027 aufzunehmen.
Sandra Pranzl, Alexandra Göllner, Florian Mayr (Student Representatives/StV Lehramt Latein)
: https://www.petitions.net/securing_the_long-term_future_of_latin_and_the_csel -
Literatur-Datenbank zu Träumen und Visionen in der AntikeOkt 03Samstag, 03. Oktober 2020 13:12
Dreams of Antiquity 2.0
Zum 1. Oktober 2020 ist die Online-Datenbank „Dreams of Antiquity“ (DoA) in eine neue Umgebung migriert. Dank der Zusammenarbeit mit der EDV-Abteilung der Universitätsbibliothek an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt kann dafür die Plattform EPrints genutzt werden:
https://dreamsofantiquity.ku.de !DoA 2.0 verfügt damit über eine neue Suchoberfläche und neue, zeitgemäße Recherchemöglichkeiten in fast 7.000 Titeln; die Suche mit einem differenzierten Thesaurus, bei der z.B. antike Autoren mit Spezifika zu Träumen und Visionen (Alptraum; Auftragstraum; Herrschertraum, -vision; Himmelserscheinung; Inkubation; Jenseitsreise; Orakeltraum; Tagesrest; Traumdeuter; Traumterminologie; Traumtheorie; Wachvision) kombiniert werden können, steht unverändert zur Verfügung.
DoA 2.0 verfolgt das Ziel, auch entlegen publizierte Literatur zu Träumen und Visionen in der griechisch-römischen Antike und deren Rezeption für die weitere wissenschaftliche Arbeit zur Verfügung zu stellen.
Prof. Dr. Gregor Weber
Lehrstuhl für Alte Geschichte
Universität Augsburg
Universitätsstr. 10
D-86135 Augsburg
Mail:
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Aufruf: „Berlin sucht den Torso in Winckelmanns Hand!“Sep 17Donnerstag, 17. September 2020 09:39
Restauratoren und Mitarbeiter der Staatlichen Museen Berlin stehen vor einer ungewöhnlichen Herausforderung: Von einer Skulptur, die gerade restauriert wird, werden historische Schwarzweißfotos gesucht. Es handelt sich um das Standbild des Archäologen Johann Joachim Winckelmann, das von 1840 bis 1935 in der Vorhalle des Alten Museums aufgestellt war. Genauer geht es um zwischen 1840 und 1935 entstandene Detailaufnahmen, in welchen der Gegenstand in der linken Hand des Dargestellten zu erkennen ist: ein Torso, d. h. der Rumpf einer antiken Figur, welcher als Symbol für Winckelmanns Studium der Antike gilt.
Der Torso in der Hand Winckelmanns ist im Hüftbereich mitsamt den ihn umschließenden Fingern abgeschlagen. Die Restauratorin versucht nun in Zusammenarbeit mit einem Bildhauer und Kopisten, diese Beschädigung auszugleichen und den antiken Torso nachzubilden. Dies gelingt aber nicht ohne authentische Nahaufnahmen des Originalzustandes aus den Jahren zwischen 1840 und 1935.
Durch eine Förderung der Ernst von Siemens Kunststiftung wurde die Restaurierung trotz der Corona-Sparmaßnahmen ermöglicht, doch jetzt ist das Projekt auf die Hilfe der Öffentlichkeit angewiesen: Wer verfügt über Fotos des Marmorstandbildes im Alten Museum aus den Jahren 1840 bis 1935, auf denen der vollständige antike Torso in der linken Hand Winckelmanns genau zu erkennen ist?
Bis zu der Präsentation des Standbildes in der wieder öffnenden Friedrichswerderschen Kirche am 27.10.2020 soll die Restaurierung abgeschlossen sein, weswegen die Suche gerade auf Hochtouren läuft. Die EvSK steht dem Projekt bei der Suchkampagne zur Seite. Haben auch Sie entsprechendes Bildmaterial, so freuen wir uns auf Ihre Zusendungen bis zum 30.09.2020 anDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Kontaktperson ist Marie Ellersiek.
Mit freundlichen Grüßen
Marie Ellersiek
Praktikantin bis 23.11.2020
Ernst von Siemens Kunststiftung
Postadresse:
Nonnendammallee 101
13629 Berlin
Tel.: 017627825473
www.ernst-von-siemens-kunststiftung.de -
Umfrage zum Thema ForschungsdatenJun 23Dienstag, 23. Juni 2020 09:19
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wie schon auf unserem Konsortialtreffen am Freitag angekündigt, haben wir unsere "Community"-Umfrage fertiggestellt. Mit dieser Umfrage möchten wir ermitteln, welche Forschungsdaten in unserer Community erzeugt, genutzt und gespeichert, welche Dienste und Werkzeuge verwendet oder benötigt werden.
Sie ist unter dem folgenden Link abrufbar und das Ausfüllen dauert etwa 10 Minuten.
https://nfdi4objects.limequery.net/615517?lang=de
Wir würden uns sehr freuen, könnten Sie sich an der Umfrage beteiligen und den Link an die Verteiler in Ihren Einrichtungen, AGs und Vereinen weitergeben. Für unsere Auswertung ist es wichtig, dass wir in der Umfrage auch die weniger daten-affinen Kolleginnen und Kollegen erreichen und so erbitten wir eine weite Streuung der Umfrage und hoffen auf zahlreiche Antworten.
Mit herzlichen Grüßen
Chris Keller
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Dr. Christin Keller
Koordination NFDI4Objects
Deutsches Archäologisches Institut
Podbielskiallee 69-71
14195 Berlin
Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. -
Entwicklung eines Studiengangs zur ArchäoinformatikJun 22Montag, 22. Juni 2020 10:56
Die HTW Dresden arbeitet gemeinsam mit Partnern aus der Archäologie an der Entwicklung eines Studiengangs zur Archäoinformatik. Unser Ziel ist es, die technologische Expertise einer technischen Hochschule für die Aus- und Weiterbildung von Absolventen archäologischer Fächer zugänglich zu machen und den Dialog zwischen den Disziplinen zu fördern.
Im Zusammenhang mit diesem Projekt möchte ich Sie heute auf eine Round Table-Diskussion zum Thema aufmerksam machen.
Auf der diesjährigen Tagung CHNT (Cultural Heritage and New Technologies) im November in Wien sollen mit der Fachöffentlichkeit bestehende Defizite, Chancen und die Ausbildungsbedarfe im Bereich der Informationsverarbeitung in der Archäologie diskutiert werden.
Den Call for Submissions finden Sie hier:
https://www.chnt.at/educating-archaeologists-for-a-digital-era/
(Deadline ist der 31.07.2020) -
FIECJun 07Sonntag, 07. Juni 2020 10:29
Seit ihrer Gründung im Jahr 1950 ist die Mommsen-Gesellschaft auf den Sitzungen und Tagungen der FIEC (Fédération Internationale des Associations d‘Études Classiques) vertreten.
Als weltweiter Dachverband altertumswissenschaftlicher Vereinigungen und Gesellschaften von nationaler und internationaler Bedeutung („Verband der Verbände“) sorgt die FIEC für den wechselseitigen Informationsaustausch, tritt gegenüber nationalen Regierungen und internationalen Organisationen informierend für die Belange der Altertumswissenschaften ein und fördert die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit. Alle fünf Jahre (bis zum 15. Kongress in London 2019) bzw. alle drei Jahre (ab dem 16. Kongress in Mexico 2022) ruft sie zu einem Weltkongress mit Beiträgen aus der gesamten Altertumswissenschaft und zur Generalversammlung der Delegierten auf.
Unter der Schirmherrschaft der UNESCO am 28./29. September 1948 als Verbund von zunächst 15 Mitgliedsorganisationen gegründet, stand die Erneuerung und Belebung des internationalen wissenschaftlichen Austausches von Anfang an im Zentrum der Tätigkeit. Daher ist die FIEC seit ihrer Gründung eng mit mehreren großen internationalen Unternehmungen verbunden, darunter der Année Philologique, dem Thesaurus linguae Latinae, dem Supplementum Epigraphicum Graecum und der Fondation Hardt pour l’étude de l’antiquité classique.
Sie ist ihrerseits Mitglied im CIPSH (Conseil International de la Philosophie et des Sciences Humaines), einer Dachorganisation zahlreicher Weltverbände, durch die die Geistes- und Humanwissenschaften bei der UNESCO vertreten werden.
Nähere Informationen gibt die Homepage der FIEC: https://www.fiecnet.org/
Anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens veranstaltete die FIEC von November 2023 bis November 2024 eine dreiteilige virtuelle Vortragsreihe zum Thema "Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Altertumswissenschaften". Die von namhaften Forscherinnen und Forschern, darunter auch Mitgliedern der Mommsen-Gesellschaft, gehaltenen Vorträge sind auf der Homepage der FIEC dokumentiert und als Mitschnitte abrufbar (https://www.fiecnet.org/75-years-fiec).
Der nächste FIEC-Kongress findet vom 3. bis 7. Juli 2028 in Ljubljana (Slowenien) statt.
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