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VORTRAGSREIHE ARCHÄOLOGIE Uni Hamburg WS 2025/26Okt 14Dienstag, 14. Oktober 2025 16:36
22. OKTOBER
Rainer Atzbach (Aarhus)
Aspekte und Perspektiven der Burgenforschung in
Dänemark
29. OktoBER
Marcello Fidanzio (Lugano)
The Caves of the Dead Sea Scrolls: A Material
Approach to the Qumran Quest
5. NovemBER
Jens-Peter Schmidt (Schwerin)
Neue Metallhorte der Bronzezeit aus Mecklen-
burg-Vorpommern
19. NOVEMBER
Daniel Nösler (Agathenburg)
Gold und Macht. Das Niederelbegebiet und seine
Beziehungen zum römischen Imperium in der
Spätantike
26. NOVEMBER
Hamburger Tag der Archäologie
10. DEZEMBER
Marita Genesis (Magdeburg)
Geköpft, gehängt, gerädert – Archäologischer
Nachweis von Strafjustiz auf den Richtstätten des
Mittelalters und der Frühen Neuzeit
14. Januar
Marleen Termeer (Nijmegen)
Coinage between colonizer and colonized in
3rd century BCE Italy
21. Januar
Julia Menne (Lüneburg)
Der Schatz aus der Heide. Die Oldendorfer
Totenstatt bei Lüneburg
28. Januar
Łukasz Sokołowski (Florenz/Warschau)
From Palmyra to Paphos: Visual Media and
Cultural Communication in the Roman East
SOFERN NICHT ANDERS ANGEKÜNDIGT FINDEN ALLE VORTRÄGE UM
18:15 UHR IN RAUM 121 (ESA West) UND ONLINE ÜBER ZOOM STATT.
FÜR KURZFRISTIGE ÄNDERUNGEN BESUCHEN SIE BITTE DIE HOME-
PAGES DER AUSRICHTENDEN INSTITUTE.
Zugangsdaten werden über die institutseigenen E-Mail-
Verteiler versandt. Gäste sind herzlich willkommen und
erhalten die Zugangsdaten sowie weitere Informationen auf
Nachfrage über das Geschäftszimmer bei Angelika Wohlers.
KONTAKT
Universität Hamburg
Fakultät für Geisteswissenschaften
Fachbereich Kulturwissenschaften
Edmund-Siemers-Allee 1 (Westflügel)
20146 Hamburg
Prof. Dr. Frank Nikulka
Jun.-Prof. Dr. Tobias Mörtz
Institut für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie
www.fbkultur.uni-hamburg.de/vfg
Prof. Dr. Christof Berns
Prof. Dr. Martina Seifert
Jun.-Prof. Dr. Claudia Colini
Jun.-Prof. Dr. Fanny Opdenhoff
Institut für Archäologie und Kulturge-
schichte des antiken Mittelmeerraumes
www.fbkultur.uni-hamburg.de/ka
Geschäftszimmer:
Angelika WohlersDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Tel. 040-42838-4755 -
Archäologisches Kolloquium Kiel, WS 25/26Okt 14Dienstag, 14. Oktober 2025 16:32
Das Institut für Ur- und Frühgeschichte in Kiel lädt im Rahmen des Archäologischen Kolloquiums
im Wintersemester 2025/26 zu folgenden Vorträgen mit anschließender Diskussion ein:
Mo, 27. Oktober
Dr. Svea Mahlstedt, Wilhelmshaven //
SUBNORDICA – Neue Forschungen zu den
ertrunkenen steinzeitlichen Landschaften
in Nord- und Ostsee
Mo, 10. November
Dr. Anja Behrens, Dr. Moritz Mennenga,
Wilhelmshaven //
Im Moor begraben: Die neolithische
Landschaft im Ahlen-Falkenberger Moor,
Ldkr. Cuxhaven
Mo, 24. November
Dr. Lucy-Kubiak-Martens, Zandaam,
Netherlands //
Culinary Practices in 3rd Millennium BC Hunte 1,
Lower Saxony (and Beyond): through Integrated
Organic Residue Analysis
Di, 02. Dezember*
Prof. Dr. Harald Meller, Halle an der Saale //
Archäologie und Landesgeschichte. Zwei Seiten
einer Medaille
Mo, 12. Januar
Prof. Stefano Biagetti, UPF and ICREA Barcelona,
Spain //
Geo-Ethnoarchaeology of Pastoralism: Rethinking
Mobile Societies though the CAMP Project
Mo, 26. Januar
Henri Hoor, Weimar //
Archäologie und Stadtplanung. Räumliche
Inszenierungen von Bodendenkmalen in Berlin
und Frankfurt am Main
Mo, 09. Februar
Dr. Silvia Amicone, Tübingen //
Shining black: Graphite-decorated ceramics and
the transmission of technological
knowledge in the 5th millennium BC Balkans
* wichtiger Hinweis: Der Vortrag findet außer der
Reihe an einem Dienstag, d. 02.12.2025 um 18.15 Uhr
im Norbert-Gansel-Hörsaal (Alte Mensa, Olshau-
senstraße 40, 24118 Kiel) statt. Der Vortrag wird
nicht online übertragen.
Veranstaltungsort:
Institut für Ur- und Frühgeschichte, Johanna-Mestorf-Hörsaal,
Johanna-Mestorf-Str. 2–6 (Eingang 4, Erdgeschoss, R. 28), 24118 Kiel
Die Zugangsdaten für die Vorträge werden wir Ihnen – rechtzeitig vor den jeweiligen
Veranstaltungen – auf unserer Homepage www.ufg.uni-kiel.de zur Verfügung stellen.
Kontakt und Informationen zu den Veranstaltungen:
E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ; Telefon: 0431/880-7122
Vortragsveranstaltung des Instituts für Ur- und Frühgeschichte
montags 18.30 – 20.30 Uhr // 14-tägig
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Digitale Projekte in archäologische SammlungenOkt 09Donnerstag, 09. Oktober 2025 12:00Für eine Session des Datenkompetenzzentrums SODa auf der Konferenz "Computer Applications and Quantitative Methods in Archaeology (CAA)" in Wien werden gezielt digitale Projekte gesucht, in denen archäologische Sammlungen genutzt wurden. Die CAA findet vom 31. März bis zum 4. April 2026 in Wien statt.
Das Datenkompetenzzentrum SODa (Sammlungen, Objekte, Datenkompetenzen leitet bei der Konferenz folgende Session: S6 – Unlocking Hidden Treasures: Digital Methods as the Key to Open Archaeological Collections for Research and Teaching
Die komplette Sessionbeschreibung finden Sie hier und „S6“: https://2026.caaconference.org/conference-sessions/
Der Call for Papers endet am 26. Oktober 2025.Link zum CfP: https://2026.caaconference.org/call-for-papers-and-posters/ -
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Human/Animal Studies in Classics. Aisthesis/AestheticsOkt 01Mittwoch, 01. Oktober 2025 12:48
Call for Papers
Human/Animal Studies in Classics. Aisthesis/Aesthetics
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 2.–3. Oktober 2026
*for an English version see below*
Die Wahrnehmung und Beurteilung von Schönheit ist ein entscheidendes Charakteristikum von uns Menschen. Ob uns eine Person oder ein Gegenstand gefällt, bestimmt unsere Reaktionen maßgeblich: Wir fühlen uns angezogen oder abgestoßen, wir möchten diesen Gegenstand besitzen oder aber schätzen ihn gering, wir sind stolz auf eine Verbindung mit dieser Person oder schämen uns für sie.
Die Konferenz fragt nach der Rolle, die die Wahrnehmung von (fehlender) Schönheit für Tier-Mensch-Beziehungen in der Antike spielte: Welchen Unterschied machte es, ob eine Spezies oder ein Individuum als schön oder hässlich angesehen wurde? War die Wahrnehmung von Schönheit zwingend mit Respekt und Zuneigung, die von Hässlichkeit hingegen mit Ablehnung und Ekel verbunden? Waren Schönheit und Gefährlichkeit vereinbar, oder galt was gefährlich war automatisch als hässlich?
Welche Schlüsse wurden von äußerlicher Schönheit auf innere Verfasstheit gezogen? Traf auch auf Tiere das Prinzip der καλοκἀγαθία zu? Nach welchen Kriterien wurde tierliche Schönheit beurteilt, und waren diese Kriterien umstritten? Wurden dabei menschliche Standards auf Tiere übertragen oder gab es speziesspezifische Merkmale – wenn ja, wie wurden solche begründet? Gab es Spezies, denen Schönheit grundsätzlich zu- bzw. abgesprochen wurde? Wurden einzelne Spezies hauptsächlich aufgrund ihrer Schönheit geschätzt? Erfuhren als besonders schön wahrgenommene Individuen eine spezielle Behandlung? War tierliche Schönheit Selbstzweck oder schrieb man ihr eine bestimmte Funktion zu?
Welchen Einfluss hatte die Schönheit von Tieren in Verbindung mit einem Ort, einer Person oder einem Gegenstand? Wurde Natur gerade aufgrund der in ihr lebenden Tiere als schön wahrgenommen? Inwieweit dienten Schönheit oder Hässlichkeit von Tieren als Grundlage für Vergleiche, Metaphern, Epitheta?
Uns interessiert auch die andere Perspektive: Welche Fähigkeiten zur Wahrnehmung von Schönheit wurden Tieren zugesprochen? War es denkbar, dass Tiere nach Schönheit (und nach dem Guten) strebten? Bestand die Vorstellung, dass auch Tiere Entscheidungen aufgrund ihrer Aisthesis fällten? Deckten sich ihre Beurteilungen mit der menschlichen Einschätzung oder gestand man Tieren eigene Kriterien zu? Welche Beziehung(en) bestand(en) zwischen einer zugebilligten Begabung zur Aisthesis und weiteren Fähigkeiten?
Die Tagung verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, und wir freuen uns über Beiträge aus verschiedenen Fachgebieten wie der Alten Geschichte, der Klassischen Philologie, der Philosophie, der Religionswissenschaft und der Archäologie, die sich mit der visuellen oder literarischen Darstellung ästhetischer Aspekte von Mensch-Tier-Beziehungen in der Antike auseinandersetzen. Tagungssprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Eine Veröffentlichung der Beiträge in einem Sammelband ist geplant. Forschende aller Qualifikationsstufen sind eingeladen, uns ihre Vortragsidee in einem Abstract zu unterbreiten. Bitte schicken Sie Ihren Vorschlag (max. 1 A4-Seite) bis am 12. Dezember 2025 an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. undDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. .Wir sind bemüht, Fördermittel zur (Teil-)Übernahme der (Zug-)Reisekosten der Referierenden einzuwerben.
Call for Papers
Human/Animal Studies in Classics. Aisthesis/Aesthetics
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 2.–3. Oktober 2026
The perception and assessment of beauty is a defining characteristic of the human species. Whether we like a person or an object significantly affects our reaction: we are either attracted or repelled; we either want to possess the object or despise it; we either feel proud or ashamed of our connection to the person. Our conference explores the role that perceptions of beauty (or the lack of it) played in human-animal-relations in antiquity. What difference did it make whether a species or an individual was considered beautiful or ugly? Was the perception of beauty necessarily associated with respect and affection, while ugliness was associated with rejection and disgust? Were beauty and danger compatible, or was the dangerous automatically considered ugly?
What conclusions were drawn from external beauty about inner character? Did the principle of καλοκἀγαθία also apply to animals? What criteria were used to judge animal beauty, and were these criteria controversial? Were human standards applied to animals, or were there species-specific characteristics – and if so, how were these justified? Were there species that were generally considered beautiful or ugly? Were there species which were mainly valued for their beauty? Did individuals perceived as particularly beautiful receive special treatment? Was beauty an end in itself for animals, or was a specific function attributed to it?
To what extent did the beauty of animals influence a place, a person or an object? Was nature perceived as beautiful precisely because of the animals that lived in it? To what extent did the beauty or ugliness of animals provide the basis for comparisons, metaphors and epithets?
We are also interested in the other perspective: what abilities to perceive beauty were attributed to animals? Was it conceivable that animals strove for beauty (and possibly for the good)? Was there a notion that animals also made decisions based on their aisthesis? Did their judgements coincide with human assessments, or were animals granted their own criteria? What relationship(s) existed between an acknowledged capability for aisthesis and other abilities?
Taking an interdisciplinary approach, we welcome contributions from various fields such as ancient history, classical philology, philosophy, religious studies, and archaeology which focus on the visual or literary representation of aesthetic aspects of human-animal relationships in antiquity. The conference languages are German, English, French and Italian. The publication of the contributions is planned. Researchers at all qualification levels are invited to submit an abstract.
Please send your proposal (max. 1 A4 page) by 12 December 2025 to
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. andDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. . We are seeking funds to contribute towards the speakers' (train) travel expenses.Prof. Dr. Islème Sassi
Fachdidaktik der Alten Sprachen
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Leibnizstrasse 8; Büro 415
24118 KielDr. Bettina Reese
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Professur Geschichte des Altertums
Historisches Institut | Universität Potsdam
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Marc AurelSep 30Dienstag, 30. September 2025 15:09
15.06.2025 - 23.11.2025
Rheinisches Landesmuseum Trier
Weimarer Allee 1
54290 Trier
DeutschlandDer Römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel gilt als Inbegriff des guten Herrschers.
Doch wie verlief das Leben des Mannes, dessen "Selbstbetrachtungen" später zur Weltliteratur wurden? Wer war er, was prägte ihn und wie sieht das Idealbild einer guten Herrschaft aus? Nach den Ausstellungserfolgen zu Konstantin dem Großen (2007), Nero (2016) und dem Untergang des Römischen Reiches (2022) lädt die UNESCO-Stadt Trier 2025 erneut zur nächsten Landesausstellung ein: Die große Schau nimmt den römischen Kaiser Marc Aurel (121-180 n. Chr.) in den Blick.Homepage mit weiteren Informationen
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Pontos Axeinos - Pontos Euxeinos - Unterwasserarchäologie im Schwarzen MeerSep 23Dienstag, 23. September 2025 11:49
Aufruf zur Einreichung von Beiträgen
Die Jahrestagung 2026 der DEGUWA - Deutsche Gesellschaft zur Förderung der
Unterwasserarchäologie e.V. - IN POSEIDONS REICH XXXI - mit dem Thema:
Pontos Axeinos - Pontos Euxeinos*
(* “Pontos Axeinos” and “Pontos Euxeinos” are two ancient names for the Black Sea that reflect its ambivalent perception in the Greek and Roman worlds. “Pontos Axeinos” (Πόντος Ἄξεινος) means “inhospitable sea”, while “Pontos Euxeinos” means (Πόντος Εὔξεινος) “hospitable sea”.)
Unterwasserarchäologie im Schwarzen Meer
vom 4. bis 10. Mai - 2026 in Batumi, Georgien
wird in enger Zusammenarbeit mit dem "LEPL - Ajara Museum" organisiert.
Das "Adscharien-Museum" ist ein Zusammenschluss von sieben Museen. Sie impliziert ein
neues inhaltliches und konzeptionelles Verständnis des Museums und die Transformation
seiner Aktivitäten nach modernen Standards.
1. Ajara Art Museum
2. Amiran Kakhidze - Ajara Archaeological Museum
3. Batumi - Nobel Brothers Technological Museum
4. Khariton Akhvlediani - Museum of Ajara
5. Batumi - Ilia Chavchavadze Museum
6. Batumi - Memed Abashidze Museum
7. Batumi - Museum of Religion
Georgien ist ein Land in Transkaukasien, das an der südöstlichen Küste des Schwarzen Meeres
liegt und dessen Hauptstadt Tiflis ist. Das Land liegt an der Schnittstelle von Osteuropa und
Westasien. Im Süden grenzt es an Armenien, im Südosten an Aserbaidschan, im Norden und
Osten an Russland und im Südwesten an die Türkei. Georgiens Gebirgsgebiete liegen zwischen
dem Großen und dem Kleinen Kaukasus.
Adscharien – der südwestliche Teil des Landes – wurde 1920 zur Demokratischen Republik
Georgien und erhielt im Februar 1921 nach der georgischen Verfassung Autonomie.
Batumi, die Hauptstadt der Autonomen Republik Adscharien und zweitgrößte Stadt Georgiens,
liegt an der Schwarzmeerküste nahe der türkischen Grenze. Bathys, aus dem Griechischen abge-
leitet "tiefer Hafen", erstmals von Pseudo-Aristoteles im 4. Jahrhundert v. Chr. erwähnt. Der
lateinische Portus Altus mit der gleichen Etymologie ist auch in der Tabula Peutingeriana bezeugt.
Die Anreise nach Georgien erfolgt am besten mit dem Flugzeug. Internationale Flughäfen
befinden sich in Tiflis, Kutaissi und Batumi. Alle Flughäfen werden von einem Netz von
Shuttlebussen bedient, die einen bequemen Zugang zur Zielstadt ermöglichen. Es gibt einen
direkten Zug von Tiflis nach Batumi.
Bis zum 8. Jahrhundert v. Chr. bezeichneten die griechischen Kolonisten die "Aksaena", skythisch:
"schwarz" (wegen der Tiefe von bis zu über 2.200 Metern) noch als Axeinos Pontos, zum einen
wegen der oft schwierigen Wetterbedingungen für die Schifffahrt mit heftigen Stürmen und langen
Nebelbänken, und zum anderen, um die Reichtümer der Küsten nicht mit anderen teilen zu müssen (Jason Saga).
Nicht nur durch die eingehenden Recherchen eines internationalen Archäologieteams im Jahr
2018 und die neuesten Interpretationen des Hochwassermythos von der Überschwemmung des
Schwarzmeerbeckens wurden archäologische Experten auf den Pontus aufmerksam. Seit den
70er Jahren betreiben die heutigen 6 Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres mehr oder weniger
intensive Küsten- und Unterwasserforschung.
Die Ergebnisse belegen die große Bedeutung des Binnenmeeres für den Handel und den kultu-
rellen Austausch von der griechischen Kolonialisierung bis in die Gegenwart sowie seine
strategische Bedeutung für imperiale Bestrebungen.
Wie bei allen IPR-Konferenzen sind neben dem Schwerpunktthema auch Beiträge aus allen
Bereichen der Unterwasserarchäologie und des kulturellen Erbes willkommen.
Wir laden Sie ein, Ihre Bewerbung für Vorträge oder Poster mit Titel und einer Zusammenfassung
von bis zu 250 Wörtern (plus zwei Ziffern) bis spätestens 31. Oktober 2025 an folgende E-Mail-
Adresse zu senden:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Alle Beiträge werden in SKYLLIS – Journal of Maritime and Limnetic Archaeology and Cultural
History veröffentlicht. Erläuterungen zum wissenschaftlichen und umfangreichen Rahmenpro-
gramm, den Veranstaltungsorten, der Unterkunft etc. werden bis Dezember 2025 zur Verfügung
gestellt.
Aktuelle Informationen finden Sie unter: http://www.deguwa.org
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Symposium: Cosmopolities in Antiquity and Modernity – Mechanisms of MultiethnicitiesSep 15Montag, 15. September 2025 12:31
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Bezug auf das 100-jährige Jubiläum der Grabungen im Heraion von Samos in 2025 wird das DAI-Athen gemeinsam mit der Eleonora-Schamberger-Stiftung am 15. und 16. Mai 2026 ein Symposium zum Thema "Cosmopolities in Antiquity and Modernity – Mechanisms of Multiethnicities" veranstalten (siehe Anhang). Das Symposium findet in Pythagorio (Pythagorio 83103, Samos) statt.
Die Abteilung Athen des DAI lädt zur Einreichung von Vorschlägen für Beiträge ein, die neue Perspektiven und Fallstudien bieten und die zentralen Ziele des Symposiums behandeln, bis zum 15. Oktober 2025 an die Adressen:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
<Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. > undDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
<Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. >
CALL FOR PAPERS
Symposium: Cosmopolities in Antiquity and Modernity – Mechanisms of
Multiethnicities
15–16 May 2026, Phytagorio/ Samos
German Archaeological Institute (DAI), Athens / Eleonora-Schamberger-Foundation, Munich
On 15–16 May 2026, the Eleonora-Schamberger-Foundation in collaboration with the
German Archaeological Institute at Athens (DAI) will host a symposium on
Cosmopolities in Antiquity and Modernity – Mechanisms of Multiethnicities. The
Symposium will take place in Pythagorio (Pythagorio 83103, Samos).
We invite the submission of proposals for papers contributing new perspectives and
case studies that address the symposium’s key aims until 15 October 2025 to the
address given below.
Purpose and objectives of the symposium
The basic aspiration of the symposium “Cosmopolities in Antiquity and Modernity –
Mechanisms of Multiethnicities” is to contribute to deepening our understanding of multi-
ethnicity: how intercultural contact zones emerge and how they are maintained; what the
mechanisms of coexistence and exchange were; what lived experiences in multicultural
settings looked and felt like in specific geographies and in a specific ancient period.
For that sake, we want to diachronically look at those phenomena in concrete examples from
the ancient world – e. g. Samos, Naukratis, Athens – but also in historical periods as recent as
the late 19th and early 20th century – e. g. Smyrna, Alexandria etc. Even if diverse historical
phenomena are never directly comparable, examining and contrasting them in their respective
contexts may still help to get to new perspectives for archaeology, classical studies, and the
humanities social sciences more widely.
Background
The symposium is organized in connection with the 100th anniversary of the DAI’s excavations
in one of antiquity’s most important international sanctuaries, the Samian Heraion. To mark
this anniversary, in 2025, the German Archaeological Institute is organizing the exhibition
'Bridging Cultures' in cooperation with the Schwarz Foundation and support by the Hellenic
Ministry of Culture. The exhibition at the Art-Space Phytagorion/Samos focuses on the ancient
lifeworld of the island community of Samos and the cult in the internationally important Heraion.
The exhibition 2025 as well as the symposium in 2026 thrive from the extraordinary density of
contacts between the Samians and the cultures of the Eastern Mediterranean from the 8th to
the 6th century B.C., due to its connectivity with main trading routes. These exchanges were
decisive for the genesis of Greek culture as a corner stone for modern European identity.
In addition to borrowings from Anatolian-Mesopotamian cultures, there were close links with
Egypt – a big theme at the exhibition and at next year’s symposium. The results of these
contacts in the form of technical, artistic and cultic innovations are vividly illustrated by the
archaeological remains on Samos. At the same time, evidence from Greece and Egypt also
provides an insight into the socio-political structures of contact on which inspiration and
adaptation was based, and in particular the dynamics of direct interaction between Greeks and
Egyptians on Egyptian soil. A special contact zone was founded in the city of Naukratis, the
only supra-regional trading port in Egypt explicitly legitimized by the Egyptian authorities with
a multi-ethnic population.
Despite significant new data, and insights having emerged from fieldwork and research over
the past decades, many aspects of ancient intercultural contact, however, remain little
understood. This is true especially with regards to the people who shaped and were shaped
by this multicultural, interconnected world: Who were they and what were their experiences?
How did sacred spaces, material culture, and rituals shape the emotional and intellectual
responses to foreign encounters? Examining questions such as these are crucial for a deeper
understanding of intercultural contact and its impact, including the various processes often
subsumed under the term ‘acculturation’.
Moving beyond the initial reference points of the Samian Heraion with its international visitors
and the multi-ethnic port of Naukratis, the symposium aims to examine comparable
phenomena of intercultural contact zones in different regions and periods from antiquity up to
the present day – places such as ancient Classical Athens, or 19th/20th century Smyrna,
Alexandria or similar places. Its key aim is to investigate underlying motivations, structures and
mechanisms: How is the coexistence of culturally heterogeneous groups organized? Where
are the points of contact? What mutual perceptions and influences can be identified? Who
adopts which cultural inspirations – how and why? What can we learn today from the
experiences of the past?
Methodological Approach
The symposium aims to promote a diachronic and interdisciplinary approach, drawing on
recent debates in material culture studies, particularly those concerned with the interpretive
potential of everyday objects and spatial practices.
Of central concern is the reconstruction of lived experience in intercultural settings. Instead of
emphasizing overarching political or imperial dynamics, the symposium intends to explore
micro-level encounters and peaceful cultural exchanges among ordinary individuals. By
foregrounding the emotional, practical and symbolic dimensions of cross-cultural interaction in
everyday life – whether in sacred spaces, marketplaces, domestic contexts or port cities – the
symposium aims to shed light on how cultural hybridity, adaptation and mutual influence were
actively lived and negotiated beyond elite or state-directed processes.
Proposals for Papers
We invite you to propose papers that investigate interculturality on this micro-level, focussing
on human interaction and motivations on a strong methodological foundation. The case studies
to be discussed will integrate material and archaeological evidence to varying degrees,
depending on the nature and preservation of sources from each respective period. While for
some early historical contexts the focus necessarily lies on artefactual and spatial data, more
recent epochs may allow a stronger incorporation of textual and visual sources. We particularly
welcome papers that engage with more recent periods of history, or that consider the relevance
of antiquity for contemporary societies from different disciplines of cultural studies, like Ancient
Studies, Social Sciences, Ethnology, and other relevant disciplines.
The symposium "Cosmopolities in Antiquity and Modernity – Mechanisms of
Multiethnicities", organized by the Eleonora-Schamberger-Foundation and the German
Archaeological Institute at Athens, will take place from 15–16 May 2026 at Phytagorio/
Samos (Greece).
We invite Postdoctoral researchers and PhD candidates also to contribute to the
conference with academic posters.
Submissions should address the symposium’s central themes, focusing on intercultural contact
zones, lived experiences in multicultural settings, and mechanisms of coexistence and
exchange across different historical periods in Europe, Asia and Africa.
Please submit your proposal (in English), including an abstract of 200-300 words of your
proposed 30-minutes presentation, or a poster proposal, by 15 October 2025 to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. andDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
We look forward to your contributions! -
Histoires d’eauSep 09Dienstag, 09. September 2025 10:37
Appel à communication du 150e Congrès national des sociétés historiques et scientifiques :
« Histoires d’eau » (18-22 mai 2026)
Le 150e Congrès national des sociétés historiques et scientifiques se déroulera du lundi 18 au vendredi 22 mai 2026 à
Aubervilliers (Campus Condorcet). Vous pouvez dès à présent consulter l'appel à communication et nous faire parvenir
votre proposition d'intervention.
Appel et informations:
https://cths.fr/co/congres.php
https://cths.fr/_files/co/c_00178/appel_150e_congres_cths.pdf -
Family Matters - Family Letters. Latin Epistolography between literary readings and social historyAug 21Donnerstag, 21. August 2025 15:09
Call for Papers
International Early Career Workshop,
organised by Katharina Blaas (Tübingen) & Dr. Lisa Eberle (Tübingen/Edinburgh)
Tübingen, July 2-3, 2026
In the last two decades, ancient letters, Latin epistulae in particular, have been the subject of a rising number of studies, many of them focussing on their literary qualities, both as self-contained texts and in the context of larger letter collections. One of the distinct features of letters as literary genres is the prominent role that the author’s family members play in them. Just consider Cicero’s affectionate letters to his wife and daughters in ad fam. 14, his intense exchanges with Tiro in ad fam. 16, or Pliny’s letter to his father-in-law about his wife’s miscarriage (8.10). And yet, scholars of ancient epistolography have so far failed to undertake sustained treatments of the interrelation of family and epistolography in the extant body of ancient letters, and while historians of families in the Roman world do use letters in their analyses, they do so without much awareness of the specificities of letter writing and collections as genre and cultural tradition in the Roman world.
The aim of this conference is to bridge this gap. We propose to investigate concepts and representations of family in Latin letter collections in ways that contribute to the fruitful field of studies in epistolography while also tying our discussion to broader questions of social history. From a literary point of view, we will investigate literary representations and narrativisations of familial relations in letters and ask how concepts of family shaped their production, collection, edition and publication. From a historical angle, we will discuss the peculiarities of the genre as regards its value as a source for social history and explore conclusions that might (or might not) be drawn from them.
We invite mainly PhD students and early career researchers in the relevant fields to explore these dynamics regarding all Latin letter collections extant from antiquity; questions may include, but are certainly not limited to the following:
- How are familial relations portrayed in letter collections from a literary and/or linguistic point of view?
- How conventional and/or individual are these portrayals?
- What do representations of enslaved household members look like and how do they specifically differ from others?
- Is there a distinct tone, style, or terminology authors apply when writing to/about their family members as opposed to non-related correspondents?
- What position and function do letters to (or about) family members have in the collections?
- To what extent is there a “tradition” of family letters in Latin epistolography?
- What do specific qualities of letter collections and their conditions of production mean for their value as a source for family history?
- What might literary perspectives on letters add to our understanding of family dynamics in the Roman world?
Since this workshop is conceived as a first step in the exploration of specific interrelations of familial relations and letter collections, we would like to keep the discussion as open as possible and aim to bring together a broad range of subjects, methods, periods and authors, to get as broad an overview as possible. Correspondingly, we understand ‘family’ as a broad concept that includes kinship (biological as well as adoptive relations), but also other types of relationships subsumed under a typical Roman household, especially slaves.
We invite abstracts of around 300 words and an additional short biography for each researcher by September 12 2025 (please address to
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. andDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ). We envision 30 minute papers + 15 minutes of discussion each. If you are unsure if you still count as an ‘early career academic’ from the German perspective, do get in touch! We are in the process of applying for funding to cover the cost of travel and accommodation for speakers. Confirmed speakers include Catharine Edwards (Birkbeck), Angela Ganter (Regensburg), Roy K. Gibson (Durham).Feel free to contact us if you have any questions!
Kind regards,
Katharina & Lisa
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