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SOMMERKURS FACHSPEZIFISCHES LATEIN Uni BernFeb 13Freitag, 13. Februar 2026 12:14
31.8.-11.9.2026
Plenum: 8.45-13.00 Uhr; Einzelsitzungen nach individueller Absprache
Sie sind
Student*in (BA/MA), Doktorand*in, Postdoc
in einer Disziplin mit ‘lateinischer Vergangenheit’ oder Affinität zu lateinischer Literatur,
die Sie sich für Ihre Studien- oder Forschungsinteressen erschliessen wollen.
Oder Sie sind einfach an Latein interessiert.
Sie verfügen über
Vorkenntnisse, die sich in etwa auf dem Niveau einer Schweizer Matura beweg(t)en, auf dem
Besuch von universitären Lateinkursen beruhen oder sonstwie erworben sind.
Wir sind oder waren
Dozierende und Studierende der Klassischen Philologie an der Universität Bern.
Wir bieten
in einem Mix von Plenarveranstaltungen, binnendifferenziertem Unterricht und 1:1-Betreuung:
- eine Intensivauffrischung in lateinischer Grammatik
- eine Einführung in die Besonderheiten der nachklassischen Latinität
- fachspezifische Blöcke (je nach disziplinärer Zusammensetzung der Gruppe)
- individuelle Supervision bei individuellen Fragen.
Es besteht die Möglichkeit, 4 ECTS-Punkte zu erwerben. Nähere Informationen zu den
Modalitäten werden nach der Teilnahmebestätigung erteilt.
Teilnehmer*innenzahl: nicht weniger als fünf, nicht mehr als zwanzig
Unterrichtssprache: Deutsch
Fristen: Bewerbung: bis 31. Mai 2026
Mitteilung über Zulassung: bis 8. Juni 2026
Bewerbungsunterlagen: - Motivationsschreiben (max. 1 Seite), aus dem hervorgeht, was Sie sich
von dem Kurs erwarten und welche Texte / Art von Texten Sie gerne
behandeln würden
- Angabe Ihrer Studienfächer
- Auskunft über das aktuelle Niveau Ihrer Lateinkenntnisse
als ein PDF zu senden an:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. -
Kostbare Miniaturen. Kunst des Steinschneidens in acht Jahrtausenden. Aus der Sammlung Werner DaumFeb 13Freitag, 13. Februar 2026 09:18
Eine Ausstellung im Winckelmann-Museum Stendal (1. Februar bis 19. April 2026)
Es ist eine kleine Sensation: Das Winckelmann-Museum präsentiert in einer neuen Sonderausstellung
erlesene Werke der Steinschneidekunst aus insgesamt 8 Jahrtausenden. Die Miniaturen –
insbesondere hochwertige Gemmen, Kameen und Siegel – fiel der Winckelmann-Gesellschaft im
letzten Jahr quasi über Nacht von dem Sammler Dr. Werner Daum als Erbschaft zu. Der Berliner
Diplomat, Jurist und ausgewiesene Kunstkenner verstarb plötzlich während eines Aufenthaltes in
Albanien im Juli 2025. Sein gesamtes Vermögen konsequent für die Sammlung umsetzend, hatte
Daum im Lauf seines Lebens ca. 1600 Kunstgegenstände, zu denen u.a. auch Porzellan, Skulpturen
und Gemälde zählen, zusammengetragen.
Werner Daums Sammlungsfokus lag aber klar auf der Kunst des Steinschneidens. Es ging ihm hier
weniger um Einzelepochen, spezielles Gestein oder ausgewählte Bildthemen – sein Anspruch war
eine allumfassende Gesamtschau durch die Kulturen und Zeiten. Insgesamt 8 Jahrtausende umfasst
sein Nachlass, von den ältesten Siegeln aus dem 6. bis 4. Jahrtausend v. Chr., die zur Kennzeichnung
von Besitz, Verträgen und Vollmachten verwendet wurden, bis hin zu Kunstwerken der Moderne,
etwa eine Kamee des französischen Kubisten und Picasso-Vertrauten Georges Braque. Das macht die
Privatsammlung – und nunmehr ebenso die Ausstellung im Winckelmann-Museum – einzigartig.
Demgemäß führt die Ausstellung durch die Kulturen: Sie präsentiert Siegel und Petschaften von ihrem
Beginn bis in die Jetztzeit, mesopotamische Rollsiegel mit Keilschrift und Miniaturbildern, dann
Gemmen von der griechischen Frühzeit der Minoer (1500 v. Chr) bis in die nachantiken Epochen von
Renaissance bis Klassizismus. Diese meist Edel- oder Halbedelsteine mit feinsten in die Tiefe
geschnittenen Minaturbildern dienten den Griechen und Römern als Siegel, magisches Amulett oder
Schmuckstein für Ringe, Ohr- und Kettenschmuck. In der Ausstellung können sich die Besucher von
dem reichen Motivschatz der Gemmen mit Darstellung u.a. von Göttern, Herrschern, Helden, Mythen
oder Tieren überzeugen. Wie die Antike brachte auch die Neuzeit bekannte Steinschneider hervor, so
Giovanni Carandrelli oder Giovanni Pichler, denen später nicht selten der Vorwurf des Fälschens
nachgesagt wurde. Die Ausstellung zeigt mehrere Exemplare der Künstler, z. B. einen von Pichler
signierten Karneol mit Darstellung der berühmten Statue der Hercules Farnese.
In der Ausstellung ist außerdem eine große Sammlung herausragender Kameen, insbesondere des 17.
bis 20. Jahrhunderts, vertreten. Erhaben gefertigt aus Schichtsteinen, Muscheln oder Perlen
faszinieren die Kameen ebenso wie die Gemmen durch ihren reichen bildlichen Kosmos, vor allem
aus der antiken Mythologie. Beliebt waren zudem Profilporträts, etwa jene des französischen
Königspaares Louis XVI. und Marie Antoinette. Ein biblisches Motiv – die Geburt Christi – schnitt der
italienische Miniaturist Alessandro Masnago in Achat.
Die Besucherinnen und Besucher entdecken Überraschendes und qualitativ Hochwertiges, so die
Siegel des französischen Juweliers Jean-Valentin Morel mit den Chiffren des preußischen Königs
Friedrich Wilhelm III. und seiner Gattin Luise.
Die bis dato noch gar nicht oder nur in Ausnahmefällen der Öffentlichkeit präsentierten Exponate sind
noch bis 19. April in Stendal zu sehen.
Thematische Führungen:
15.02., 15.00 Uhr – Siegel – Gestalt und Gebrauch von der
Antike bis zur Neuzeit (Dr. Stephanie-Gerrit Bruer)
04.03., 15.30 Uhr – Edle Steine – feine Reliefs: Kameen,
Kleinkunst, Wedgwood-Keramik (Dr. Kathrin Schade)
12.04., 15.00 Uhr – Buchhaltung, Verträge und Betrug –
Dokumente in Keilschrift (Dr. Stephanie-Gerrit Bruer)
Vorträge und Lesungen:
11.03., 15.30 Uhr – Dr. Georg Neumann: Von magischen
Steinen, geheimnisvollen Bildern und gesiegeltem Recht
15.03., 15.00 Uhr – Dr. Eva Hofstetter / Jutta Kunze:
Wiederentdeckte jemenitische Märchen, gesammelt,
übersetzt und aufgeschrieben von Werner Daum
25.03., 15.00 Uhr – Dr. Axel Rügler: Die Gemmen des
Baron von Stosch: Winckelmanns Erkenntnis-Quell
für Kulturepochen und Ikonographie
08.04., 17.30 Uhr – Prof. Dr. Max Kunze: Fälscher oder
Künstler? Steinschneider der Winckelmann-Zeit
15.04., 17.30 Uhr – Dr. Eva Hofstetter: Königin von Saba –
eine historische Person?
19.04., 15.00 Uhr – Kunstnachlässe: Last oder Gewinn
Gesprächsrunde zur Finissage
https://www.winckelmann-gesellschaft.com/
https://www.winckelmann-gesellschaft.com/kostbare-miniaturen-kunst-des-steinschneidens-in-acht-jahrtausenden/ -
MZAW Visiting Professorship in Cultural History of the Ancient WorldFeb 12Donnerstag, 12. Februar 2026 14:22
MÜNCHNER ZENTRUM FÜR ANTIKE WELTEN
Ludwig-Maximilians-Universität München
Fakultät für Kulturwissenschaften
Münchner Zentrum für Antike Welten (MZAW)
Possible appointment period: 1 October 2026 – 31 July 2027
Application deadline: 15 March 2026
Fee-based honorarium: €20,000 for one semester or €40,000 for two semesters
The Münchner Zentrum für Antike Welten (MZAW) invites applications for a Visiting Professorship in Cultural History of the Ancient World for either one semester or two semesters, starting on October 1, 2026.
The Münchner Zentrum für Antike Welten (MZAW) is the interfaculty research network of ancient studies
at LMU Munich, advances joint research initiatives, and fosters networking within and beyond Munich’s
departments, collections, and institutions dedicated to the study of the ancient world. Established in 2011, the MZAW Visiting Professorship has been awarded to a series of renowned scholars from around the world (https://www.mzaw.uni-muenchen.de/gastprofessur/index.html), who have enjoyed excellent
conditions for both research and scholarly interaction at LMU.
In the academic year 2026/27 the MZAW Visiting Professorship is open for either one semester (winter or summer semester) or two semesters. Applications are invited from outstanding international and domestic scholars specializing in the anthropology, history, art and archaeology, literature and linguistics,
philosophy, religion, or law of the ancient world. The Center’s regional foci include the ancient
Mediterranean (Greece, Rome, and Byzantium), ancient Egypt, the ancient Middle East and Near East,
ancient northern Europe, and ancient China.
At MZAW, the successful applicant will:
pursue an original research program relevant to the study of antiquity, opening up innovative
interdisciplinary perspectives,
propose an annual theme of relevance across the MZAW that fosters collaboration between
different areas of study.
teach one graduate seminar per semester,
organize one public academic event per semester (lecture, panel discussion or conference).
Requirements include a university degree, an outstanding doctorate, as well as excellent academic
achievements and a promising research program. For the duration of the appointment, residence in
Munich is expected.
LMU Munich is an equal opportunity employer. The University continues to be very successful in
increasing the number of female faculty members and strongly encourages applications from female
candidates. LMU Munich intends to enhance the diversity of its faculty.
Applicants with disabilities will be given preference in the case of essentially equal qualifications.
Please include in your application:
a cover letter stating the preferred term (winter or/and summer semester) and the specific
motivation for working with the MZAW, including a proposal for an interdisciplinary annual theme
(max. 2 p.),
a CV including a list of publications (max. 5 p.),
a description of the proposed research project (max. 5 p.),
a summary of the project description (max. 350 words),
two writing samples
Please send a single pdf-file via email no later than March 15, 2026 to:
Ludwig-Maximilians-Universität München
Münchner Zentrum für Antike Welten (MZAW)
Prof. Dr. Ruth Bielfeldt
z.H. Frau Dr. Caroline Veit
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.mzaw.uni-muenchen.de -
Regius Professorship of GreekFeb 11Mittwoch, 11. Februar 2026 12:52
University of Oxford - Faculty of Classics in association with Christ Church
Regius Professorship of Greek
Full Time, Permanent, Ref. 184732
<https://my.corehr.com/pls/uoxrecruit/erq_jobspec_details_form.jobspec?p_id=184732>
The Faculty of Classics and Christ Church are seeking applications for the Regius Professorship of Greek, with effect from 1 October 2026 or as soon as possible thereafter.
The Regius Professorship of Greek, established by Henry VIII in 1541, is one of the pre-eminent chairs of ancient Greek in the UK and is internationally among the most respected in the world of Classics. The Regius Professor will be elected to a non-stipendiary Ordinary Studentship (i.e. Fellowship) at Christ Church.
The Faculty welcomes applications from those with expertise in any area of Greek Language and Literature, but you should have broad interests and sympathies to be able to contribute to and promote what is a wide and increasingly interdisciplinary research field in Oxford. You will be expected to supervise graduate students, to lecture to undergraduates, and to give lectures and seminars suitable for graduate students. You should be willing to provide advice and supervision on a broad range of subjects beyond your own research specialism. You will be expected to exercise academic leadership through your own research and teaching, by seeking research grants, by promoting a culture of obtaining research funding amongst colleagues and graduate students, and by building relationships with potential donors to Oxford Classics.
You should have a distinguished record and strong international profile in research and publication in Greek Language and Literature, indicating the potential to produce further significant work during the tenure of the chair. In addition to excellence in your own research, teaching and supervision, you should have the academic leadership skills to be able to support colleagues to foster outstanding research and teaching, and to act as an advocate for Greek and wider Classical studies within the University and beyond.
The closing date for applications is 12:00 noon UK time on Monday 13 April 2026.
Informal enquiries are welcome and may be made in strict confidence to Professor Llewelyn Morgan, Faculty Board Chair (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. <mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. >). -
Projekt-Förderung durch die Novus-StiftungFeb 10Dienstag, 10. Februar 2026 18:09
Die Novus Stiftung fördert kleinere Projekte aus dem Bereich der Altertumswissenschaften. Damit soll Studierenden und Wissenschaftler:innen im Alltag die Umsetzung von kreativen Ideen, besonderen Lehrveranstaltungen, Outreachformaten u.a. ermöglicht werden: schnell, einfach und unbürokratisch.
Die erste Antragsfrist ist der 1. Juni 2026 – Anträge müssen direkt online über die Website gestellt werden.Follow us on Insta: @Novus.Stiftung
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Old Ideas in New Minds: Strategies of ‘Autonomy’ from Antiquity to the RenaissanceFeb 10Dienstag, 10. Februar 2026 08:46
14-16 September 2026, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Deadline for submissions – 29.03.2026
heteronomy, autonomy, dependence, reception, interpretation, transformation, re-use, commentaries, compendia, collections, translations, encyclopaedias, re-narration, re-creation, imitation, improvement, authority, authorship, materiality
What happens when existing concepts are applied in new historical, intellectual, or cultural contexts? How does a mere copy become more than a copy? When engaging with ‘pre-texts’ – the source texts used in the composition of new texts – authors employed various adaptive strategies, from faithful translation to wholesale reinterpretation. Different fields had different methods of adapting texts and concepts. For example, while providing a foundation for later texts, pre-texts were often reinterpreted and re-evaluated through commentary (Sorabji 1990), resulting in different and sometimes conflicting interpretations of the same text. Even the simple addition of a preface could significantly influence the reception of a pre-text, and reorganization within manuscripts could create entirely new textual units, thereby leading to recontextualization (Piccione 2003). Through selection, curation, and editing, the successive copying of source texts transformed them into new, autonomous texts (Herzog 1989). Concerning literature, the term wiedererzählen (retelling) has been coined to describe different forms of remodelling a text and to prompt questions about authorship itself (Worstbrock, 1999). While the stories that were retold remained fundamentally similar, the narrative focus, style, and many other aspects changed drastically.
All the above textual strategies have one thing in common: they consciously rely on a pre-text or source. We refer to this phenomenon as heteronomy. Our Research Training Group focuses on heteronomous texts that still are original, autonomous products through their commentary, continuation, compilation, or adaptation. Building on our first international conference, ‘(Re)Create. Towards a Theory of Heteronomous Texts’, we seek to explore the concept of ‘autonomy’ through interdisciplinary examination of texts from various fields of research.
We welcome papers addressing topics such as:
- how heteronomous texts and concepts differ from their sources depending on cultural/historical context,
- how they interpret renowned authors and treat their authority (as well as their own),
- how they developed in the context of their historical intellectual reception and hermeneutic interpretation,
- whether every difference to the original text can be perceived to be an autonomous aspect,
- how to deal with authorship in heteronomous texts,
- how material and aesthetical expressions were used and interpreted.
We invite contributions from (but not limited to) the following fields:
Theology and Biblical Studies, Latin, Middle and Neo Latin Studies, Greek and Byzantine Studies, Syriac Studies, Ancient and Medieval History and Philosophy, German Medieval Studies, and Roman Law.
Please find further details, including submission guidelines, in the Call for Abstracts: https://www.heteronome-texte.de/en/events/old-ideas-in-new-minds-strategies-of-autonomy-from-antiquity-to-the-renaissance/
Bibliography
Bracht, K., Harke, J. D., Perkams, M., & Vielberg, M. (Eds.). (2021). Heteronome Texte: Kom-mentierende und tradierende Literatur in Antike und Mittelalter. De Gruyter. https://doi.org/10.1515/9783110733709
Herzog, R. (1989). Restauration und Erneuerung. Die Lateinische Literatur von 284 bis 374 n. Chr. Beck.
Piccione, R. M. (2003). Sammeln, Neuordnen, Neues Schaffen: eine Perspektive der For-schung. In R. M. Piccione & M. Perkams (Eds.), Selecta colligere 1 (p. VIIff.). Ed. dell’Orso.
Porter, J. I. (2010). Why Art Has Never Been Autonomous. Arethusa, 43(2), 165–180. https://www.jstor.org/stable/44578324
Sorabji, R. (1990). The ancient commentators on Aristotle. In R. Sorabji (Eds.) Aristotle Trans-formed: The Ancient Commentators and their Influence (pp. 1-30). Cornell University Press.
Worstbrock, F. J. (1999). Wiedererzählen und Übersetzen. In W. Haug (Ed.), Mittelalter und frühe Neuzeit (pp. 128–142). De Gruyter. https://doi.org/10.1515/9783110949407.128
Daniele Bonino
on behalf of the doctoral researchers
Friedrich-Schiller-Universität Jena
DFG-Research Training Group 2792 "Autonomy of Heteronomous Texts in Antiquity and the Middle Ages"
Mailing Address: Fürstengraben 6, 07743 Jena
Visitor Address: Leutragraben 1, 2. OG, 07743 Jena
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. -
Gemeinsam die Grundlage für die Neuedition der Pindar-Scholien schaffen!Feb 07Samstag, 07. Februar 2026 18:55
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Colloque « Genre et Archéologie »Feb 07Samstag, 07. Februar 2026 18:39
Date : 12 et 13 mars 2026
Lieux : 12 mars : Campus des Tertiales, Valenciennes ; également en distanciel, sur inscription :Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ;
13 mars : Forum Antique de Bavay
Réservation obligatoire pour le 13 mars :Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. (places limitées)
Le colloque allie le Forum antique de Bavay, les universités Polytechnique des Hauts-de-France et Lettres Sorbonne
ainsi que les laboratoires LARSH (LAboratoire de Recherche Sociétés et Humanités) et Orient et Méditerranée.
Le colloque « Genre et Archéologie » est centré sur le concept de genre, appliqué à et en archéologie. Il s'inscrit dans
le contexte d'un intérêt accru pour l'histoire de la place et du rôle des femmes au regard de celles des hommes dans
cette discipline, en France ou à l'étranger, qu'il s'agisse des femmes comme objets et sujets d'archéologie. Il vise ainsi
à interroger la prise en compte du genre par les archéologues pour analyser les sociétés du passé, constituées
d'hommes et de femmes, et par divers professionnels du milieu culturel et éducatif pour valoriser les résultats des
fouilles, mais aussi la place des femmes dans le milieu très masculin des archéologues, voire des institutions
archéologiques.
https://www.uphf.fr/larsh/agenda/colloque-genre-archeologie
Programme:
https://www.uphf.fr/sites/default/files/media/2026-01/programme_a5_site_1.pdf -
Human-environmental connectivity in pre-modern times of conflict. Exploring environmental archives across disciplines, methods, and materials.Feb 06Freitag, 06. Februar 2026 14:55
Interdisziplinäre Konferenz
Datum: Mittwoch, 07.10. bis Freitag, 09.10.2026Veranstaltungsort: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Deadline: Freitag, 17.04.2026
Die interdisziplinäre Tagung befasst sich mit dem komplexen Verhältnis von Krieg und Umwelt im Kontext von Konflikten. Die Veranstaltung widmet sich schwerpunktmäßig der Antike und richtet sich insbesondere an Forschende aus den Bereichen Alte Geschichte, Klassische Philologie und Archäologie. Beiträge in Bezug auf andere Epochen sowie aus den naturwissenschaftlichen Disziplinen, die thematische, methodische oder theoretische Anschlussmöglichkeiten zu dem Thema eröffnen, sind ausdrücklich willkommen. Wir laden Sie herzlich ein, Vorschläge für Beiträge zu einer der fünf genannten Themenschwerpunkte einzureichen:
- Umwelt als Denkraum: Menschliches Nachdenken über Umweltfaktoren
Dieses Panel befasst sich mit den vielfältigen Arten, wie Umweltbedingungen das strategische Denken und die operative Planung von Feldzügen in der Antike geprägt haben. Befehlshaber mussten bei der Festlegung der effektivsten Routen für ihre Armeen die Landschaft sorgfältig berücksichtigen und die Vor- und Nachteile von Geländemerkmalen wie Bergen oder Flüssen abwägen. Wie beeinflussten dabei saisonale Veränderungen und Wetterphänomene den Verlauf eines Feldzuges? Wie erfolgte die Auswahl geeigneter Schlachtfelder und inwiefern wurde die Aufteilung zwischen See- und Landstreitkräften sowie die Wahl der Routen durch Umweltbedingungen bestimmt? Wie erfolgte die Integration von geografischem Wissen in die Strategie?
- Umwelt als Lebensraum: Natur als Lebensgrundlage und Zufluchtsort
In diesem Panel wird die logistische Dimension der Kriegsführung untersucht, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, wie Menschen natürliche Ressourcen nutzten und sich an ihre Umgebung anpassten, um sich während eines Konflikts zu versorgen. Wie verlief die Organisation der Lebensmittelversorgung, ein kritischer Faktor, der sorgfältige Planung und Einfallsreichtum erforderte? Inwiefern waren Armeen auf die Nähe zur Küste angewiesen und in welchem Maße und mit welchen Mitteln wurden lokale Nahrungsquellen durch Jagd, Fischfang, Handel oder Plünderungen erschlossen? Welche Rolle spielte die Umgebung für die Aufrechterhaltung der Gesundheit und Moral eines Heeres und welche natürlichen Zufluchtsorte boten Schutz vor den Elementen ebenso wie vor feindlichen Angriffen?
- Umwelt als Gestaltungsraum: Umweltzerstörung durch menschliche Aktivitäten
Dieses Panel befasst sich mit direkten Eingriffen des Menschen in die Umwelt und deren Folgen. Hier verlagert sich der Fokus auf die direkten Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die Umwelt infolge von Kriegshandlungen. Feldzüge erforderten teils groß angelegte Baumaßnahmen wie das Ausheben von Kanälen, den Bau von Brücken und die Errichtung von Festungen. Wie veränderten diese Eingriffe die Landschaft und welche dauerhaften Folgen sind erkennbar, die über die unmittelbaren Erfordernisse des Konflikts hinausgingen? Wo und inwiefern kam es dabei zu Umweltzerstörungen z. B. durch die Umleitung von Wasserquellen, großflächige Brände oder die Erschöpfung lebenswichtiger Ressourcen? Im Fokus stehen hier Analysen, die das Erbe des Krieges für die Umwelt untersuchen und dabei sowohl die beabsichtigten als auch die unbeabsichtigten Folgen militärischer Aktionen berücksichtigen.
- Umwelt als gestaltende Kraft: Beteiligung von Naturkräften in vormodernen Konflikten
In diesem Panel wird die Umwelt nicht nur als passiver Hintergrund, sondern als aktiver und (in)direkter Teilnehmer an Konflikten untersucht. In Erzählungen konnten Naturkräfte, wie z. B. Flussgötter, als Akteure personifiziert oder als Zeichen des Göttlichen, wie Sonnenfinsternisse, interpretiert werden. Umweltgefahren wie Stürme, Dürren und Erdbeben stellten militärische Operationen vor erhebliche Herausforderungen und konnten den Ausgang der Feldzüge beeinflussen. Beiträge zu diesem Panel sollten sich mit der symbolischen und praktischen Rolle von Umweltphänomenen in der Kriegsführung befassen sowie mit der Art und Weise, wie vormoderne Gesellschaften diese Kräfte verstanden und auf sie reagierten.
- Chancen und Herausforderungen: Verbindung von Erkenntnissen aus den Natur- und Literaturwissenschaften.
Das Panel befasst sich mit dem interdisziplinären Potenzial der Kombination von Erkenntnissen aus den Natur- und Literaturwissenschaften, um unser Verständnis der Mensch-Umwelt-Verbindungen in vormodernen Konflikten zu vertiefen. Dieser Ansatz ermöglicht eine umfassendere Analyse antiker Quellen unter Einbeziehung archäologischer, ökologischer und textlicher Belege. Hier können innovative Methoden und kritische Perspektiven diskutiert und Impulse vorgestellt werden, um die Disziplingrenzen bei der Arbeit an dem gemeinsamen Forschungsinteresse zu überwinden.
Format: Vorträge sind im Umfang von 20 Minuten, gefolgt von einer 10-minütigen Diskussion vorgesehen. In Panel 5 zur Verbindung von Erkenntnissen aus den Naturwissenschaften und Literaturwissenschaften besteht die Möglichkeit eines kurzen Impulsvortrags (10 Minuten) oder der Vorstellung eines interdisziplinären Projektes (10 Minuten).
Vorschläge für Vorträge (max. 1 Seite als Pdf-Dokument mit Angabe der gewünschten Vortragssprache: Englisch, Deutsch oder Französisch) können bis Freitag, den 17.04.2026 per E-Mail an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. eingereicht werden. Die Übernachtungskosten der Vortragenden können übernommen werden, bei Bedarf kann außerdem ein Zuschuss zu den Reisekosten nach Kiel gezahlt werden. Eine Publikation der Konferenzgebnisse ist geplant.Kontaktdaten:
Exzellenzcluster ROOTS
Subcluster Knowledge
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Institut für Klassische Altertumskunde – Abteilung Gräzistik
Prof. Dr. Andreas Schwab & Samantha Philips
Leibnizstraße 8
24118 Kiel -
Propylaeum bietet Newsletter an: PropylaeumNEWSFeb 06Freitag, 06. Februar 2026 13:56
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Fachinformationsdienst Altertumswissenschaften - Propylaeum bietet jetzt einen eigenen Newsletter an: PropylaeumNEWS informiert Sie monatlich über neue Entwicklungen im FID Altertumswissenschaften, Informationsveranstaltungen sowie Neuerscheinungen im Bereich E-Publishing.
Sie können sich in unserem Portal für den Newsletter anmelden: https://www.propylaeum.de/service/newsletter Unseren ersten Newsletter PropylaeumNEWS Nr. 1/2026 finden sie unter folgendem Link zur Ansicht: https://t6cd92f76.emailsys1a.net/mailing/287/8882567/0/3f9804c1c8/index.html Außerdem würden wir Sie gerne bitten, PropylaeumNEWS auf Ihren üblichen Kanälen bekannt zu machen. Hierfür können Sie gerne auch unseren Blogeintrag (https://www.propylaeum.de/blog/permalink/952) oder unsere Social Media Einträge auf Bluesky (@propylaeum.bsky.social), Mastodon (@Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ) und (https://www.facebook.com/propylaeum) verwenden.
Mit freundlichen Grüßen
Ansgar Teichgräber
---
Dr. Ansgar Teichgräber (er/ihn, he/him)
Bayerische Staatsbibliothek München
Projektmitarbeiter Fachinformation Altertumswissenschaften
Telefon: +49 89 28638 2419
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